Diplomarbeit, 1996
218 Seiten, Note: 1
1 GRUNDLAGEN
1.1 NETZWERKE
1.1.1 Protokolle und Standards für Netzwerke
1.2 NETZWERKMANAGEMENT
1.2.1 Protokolle und Standards für das Netzwerkmanagement
1.2.1.1 OSI-Management-Framework
1.2.1.2 SNMP
1.2.1.2.1 RMON
1.3 INTERNET UND WORLD WIDE WEB
1.3.1 Internet
1.3.2 World Wide Web
1.3.2.1 HTTP
1.3.2.2 Cache und Proxy-Cache
1.3.2.3 Java und JavaScript
1.3.2.4 Browser
1.3.2.4.1 NCSA Mosaic (v2.6)
1.3.2.4.2 Netscape Navigator (v3.0)
1.3.2.4.3 Sun HotJava Browser (v1.0 pre-Beta1)
2 PROGRAMME ZUR MEßDATENERFASSUNG
2.1 HP OPENVIEW NETWORK NODE MANAGER
2.2 HP NETMETRIX/UX
2.3 FRONTIER NETSCOUT MANAGER
3 ERFASSUNG UND AUSWERTUNG DER MEßDATEN
3.1 LASTERZEUGUNG
3.2 TESTFELD 1: URZ (HP OPENVIEW, FRONTIER NETSCOUT)
3.3 TESTFELD 2: IRB (HP OPENVIEW, HP NETMETRIX/UX)
3.3.1 Auswertung der Meßergebnisse
3.3.1.1 Laden eines HTML-Dokumentes als lokale Datei
3.3.1.2 Laden eines HTML-Dokumentes von einem lokalen Web-Server
3.3.1.3 Laden eines HTML-Dokumentes von einem entfernten Web-Server
3.3.1.4 Unterschiede zwischen den WWW-Browsern
3.3.2 Vergleich HP OpenView mit SunNet Manager
4 PROBLEME
5 AUSBLICK
Die Diplomarbeit analysiert den Einfluss des World Wide Web auf die Netzbelastung in einer Universitätsumgebung und evaluiert dabei die Leistungsfähigkeit des Netzwerkmanagementsystems HP OpenView Network Node Manager. Ziel ist es, unter Verwendung ergänzender Analysetools, Daten über den Netzwerkverkehr zu erfassen und zu visualisieren sowie verschiedene Web-Browser und Netzwerkmanagementsysteme vergleichend zu bewerten.
1.2.1.2 SNMP
Es gibt kaum ein Netzwerkmanagementsystem, welches nicht dieses Protokoll unterstützt. Das Simple Network Management Protokoll (SNMP) ist sozusagen der Standard, wenn es um Netzwerkmanagement geht.
Die Entwicklung von SNMP begann 1987, als eine Gruppe von Netzwerkspezialisten beschloß, das Management der Komponenten des Internet effektiver zu gestalten. Drei Projekte wurden somit gleich parallel gestartet. Die erste Entwicklung führte zu dem Simple Gateway Monitoring Protocol (SGMP - [RFC1028]), ein einfaches Managementprotokoll für das Management von Verbindungsknoten zwischen den Gateways des Internet. Das zweite Projekt war das High Level Entity Management System (HEMS), das jedoch nie in der Entwicklung abgeschlossen wurde. Der dritte und letzte Ansatz versuchte die OSI-Management-Konzepte auf TCP/IP-basierte Netzwerke zu übertragen. Statt dem OSI-Transport sollte hier TCP als Transportdienst eingesetzt werden. Daher bekam es auch den Namen CMOT (CMIS/CMIP Over TCP/IP). Nach heftigen Diskussionen um Vor- und Nachteile wurde beschlossen, SGMP und CMOT parallel weiter zu entwickeln und somit ein gemeinsames Framework zu schaffen. Die ersten Spezifikationen dazu erschienen 1988 und ein Jahr später wurde SNMP bereits zum faktischen Standard für die Verwaltung TCP/IP-basierter Netze. Das geplante gemeinsame Framework wurde nie erreicht, die Entwicklung von CMOT endete praktisch im Oktober 1990. Im Mai 1990 kam es zur Normung der SMI ([RFC1155]), der MIB-I ([RFC1156]) und des SNMP ([RFC1157]). Im März 1991 erschien dann bereits eine Weiterentwicklung der MIB-I, die MIB-II ([RFC1213]). Eine Erweiterung von SNMP im LAN-Bereich erfolgte mit der Normung der Remote Network Monitoring MIB ([RFC1271]), die im nächsten Kapitel beschrieben werden soll. Dies zur Geschichte dieses Standards.
1 GRUNDLAGEN: Vermittlung der netzwerktechnischen Basis mit Fokus auf Protokollstandards, Netzwerkmanagementmodelle (OSI, SNMP) sowie die Funktionsweise des Internets und des World Wide Web.
2 PROGRAMME ZUR MEßDATENERFASSUNG: Detaillierte Vorstellung der verwendeten Software- und Hardwarekomponenten zur Netzwerkanalyse, insbesondere HP OpenView, HP NetMetrix/UX und der Frontier NETscout-Probe.
3 ERFASSUNG UND AUSWERTUNG DER MEßDATEN: Praktische Beschreibung der Testaufbauten sowie Analyse der Messergebnisse zur Netzlast durch HTTP-Verkehr und Vergleiche zwischen verschiedenen Browsern und Managementsystemen.
4 PROBLEME: Dokumentation technischer Schwierigkeiten und Fehlfunktionen, die während der Arbeit mit den eingesetzten Analyse-Tools aufgetreten sind.
5 AUSBLICK: Diskussion zukünftiger Entwicklungen bei Netzwerkmanagement-Protokollen und Systemkomponenten sowie ein Ausblick auf neue Standards wie IPng und HTTPng.
Netzwerkmanagement, SNMP, World Wide Web, HTTP, HP OpenView, RMON, Netzbelastung, Traffic-Analyse, Browser, Caching, Proxy-Cache, TCP/IP, Ethernet, FDDI, Datenerfassung
Die Arbeit untersucht den Einfluss ausgewählter Internetanwendungen, primär des World Wide Web, auf die Netzwerkauslastung der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Netzwerkmanagement, der Analyse von Internetprotokollen sowie der praktischen Anwendung von Überwachungs- und Analysetools.
Es soll die Leistungsfähigkeit des HP OpenView Network Node Managers bei der Analyse des Web-Verkehrs evaluiert und durch ergänzende Tools visualisiert werden.
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus theoretischer Fundierung (Literaturrecherche) und praktischer empirischer Messung des Datenverkehrs in realen Testumgebungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Messinstrumente, die detaillierte Beschreibung der Test-Topologien und die anschließende Auswertung der gewonnenen Verkehrsdaten.
Die zentralen Schlagworte sind Netzwerkmanagement, SNMP, Web-Traffic, RMON, Verkehrs-Monitoring und Leistungsanalyse.
Die "freyja" ist ein zentraler Testrechner im IRB, auf dem die Browser installiert wurden und auf dem zur Datenerfassung ein Extended RMON Module (ERM) betrieben wurde.
Der Vergleich dient der Einordnung der Leistungsfähigkeit und Bedienbarkeit der Managementsysteme, da beide am Institut vorhanden waren und für ähnliche Aufgaben genutzt wurden.
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