Diplomarbeit, 1998
202 Seiten, Note: 1
0.) EINLEITUNG: THEMA UND FRAGESTELLUNG DER ARBEIT
I. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: DER KULTURELLE KONTEXT INTERNATIONALEN MANAGEMENTS
1. „KULTUR“, „INTERKULTURELLE KOMMUNIKATION“ UND „INTERKULTURELLES MANAGEMENT“
1.1 „Kultur“:
1.2. „Interkulturelle Kommunikation“:
1.3 „Interkulturelles Management“
2. INTERKULTURELLES MANAGEMENT ALS ERFOLGSFAKTOR INTERNATIONALER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
3. DIE KULTURVERGLEICHENDE MANAGEMENTFORSCHUNG ALS ZENTRALE THEORETISCHE GRUNDLAGE
3.1. Problematik des Forschungsgegenstandes
3.2. Managementorientierte Kulturforschung
3.3. Dimensionen von Kultur bei HOFSTEDE:
3.3.1. Dimension Machtdistanz:
3.3.2. Dimension Kollektivismus versus Individualismus
3.3.3. Dimension Maskulinität versus Femininität
3.3.4.Dimension der Unsicherheitsvermeidung
3.3.5. Dimension der konfuzianischen Dynamik
3.4. Weitere Dimensionen von Kultur
3.4.1. Grunddimensionen von Kultur bei ADLER
3.4.2. Dimensionen von Kultur bei TROMPENAARS
II. INTERKULTURELLES MANAGEMENT AM BEISPIEL DES CHINESISCHEN KULTURRAUMES
1. DER CHINESISCHE KULTURRAUM
2. DIE ALLGEMEINE POLITISCHE UND WIRTSCHAFTLICHE SITUATION IM CHINESISCHEN KULTURRAUM
2.1. Politische Situation Ende des 20. Jahrhunderts
2.2. Die wirtschaftliche Situation
2.3. Stand der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen
2.4. Formen der Markterschließung
3.) DIE CHINESISCHE KULTUR AUS SICHT DER INTERKULTURELLEN MANAGEMENTFORSCHUNG
3.1. Dimensionen Machtdistanz und Statuserreichung:
3.2. Dimensionen Kollektivismus und Partikularismus:
3.3. Dimension der Affektivität:
3.4. Dimension der Konfuzianischen Dynamik:
3.5. Dimension Zeit:
4.) INTERKULTURELLES MANAGEMENT IN CHINA
4.1. Marketing in China
4.1.1. Werbung
4.1.1.1. Rechtsgrundlagen:
4.1.1.2. Die Werbemedien:
4.1.3.3. Werbung in China:
4.1.2. Konsumverhalten:
4.1.3. Produktpolitik:
4.1.4. Der Firmen– und Markenname:
4.1.5. Vertrieb:
4.1.6. Relationship-Marketing und Guanxi:
4.2. Personalmanagement in China
4.2.1. Phasen der kulturellen Anpassung
4.2.2. Interkulturelle Kompetenz
4.2.3. Einsatz deutscher Mitarbeiter im chinesischen Kulturraum:
4.2.3.1. Auswahl der deutschen Mitarbeiter:
4.2.3.2. Vorbereitung des China-Einsatzes:
4.2.3.3. Betreuung während des Einsatzes:
4.2.4. Einsatz von chinesischen Arbeitskräften:
4.2.4.1. Der Arbeitsmarkt in China:
4.2.4.2. Auswahl chinesischer Mitarbeitern:
4.2.4.3. Management von chinesischen Mitarbeitern:
4.2.4.3.1. Alter und Status:
4.2.4.3.2. Motivation und Mitarbeiterführung:
4.3 Vertragsverhandlungen und Kommunikation mit Chinesen
4.3.1. Vorbereitung:
4.3.2. Status:
4.3.3. Verhandlungstrategie und Bedeutung des Vertragsabschlusses:
4.3.4. Die Rolle des Übersetzers:
4.3.5. Zustimmung und Ablehnung:
III. FAZIT UND AUSBLICK
Die Diplomarbeit untersucht den kulturellen Kontext des internationalen Managements unter besonderer Berücksichtigung Chinas. Ziel ist es, theoretische Ansätze der interkulturellen Managementforschung mit den praktischen Herausforderungen für westliche Unternehmen zu verknüpfen, um Erfolgsfaktoren für Marketing, Personalmanagement und Verhandlungsführung in einem hochdynamischen Umfeld aufzuzeigen.
Dimension der Statuserreichung
In verschiedenen Kulturen wird der Status eines Menschen auf unterschiedliche Weise gewährt. Status kann zum einen gewährt werden, durch das, was ein Mensch in seinem Leben erreicht hat, zum Beispiel im Beruf („Achievement“). Möglich ist dies jedoch auch aufgrund von Alter, sozialen Beziehungen, Ausbildung oder ähnlichem („Ascription“). Dabei spielt dann die Leistung eine geringere Rolle. TROMPENAARS drückt das so aus:
„Achievement means that you are judged on what you have recently accomplished on your record. Ascription means that status is attributed to you by birth, kinship, gender or age, but also by your connections...and your educational record.“
Anerkennung durch die Leistung und das Erreichte kann auch als „doing-oriented“, durch die Stellung als „being-oriented“ bezeichnet werden.
0.) EINLEITUNG: THEMA UND FRAGESTELLUNG DER ARBEIT: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende globale wirtschaftliche Integration und begründet die Notwendigkeit, kulturelle Faktoren in die Managementstrategien international tätiger Unternehmen zu integrieren.
I. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: DER KULTURELLE KONTEXT INTERNATIONALEN MANAGEMENTS: Dieser Teil legt die Basis durch die Definition zentraler Begriffe wie Kultur, interkulturelle Kommunikation und interkulturelles Management, unterfüttert durch die Ansätze bekannter Kulturforscher.
II. INTERKULTURELLES MANAGEMENT AM BEISPIEL DES CHINESISCHEN KULTURRAUMES: Hier erfolgt die Anwendung der theoretischen Konzepte auf den chinesischen Raum, wobei politische, wirtschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen für die Geschäftstätigkeit analysiert werden.
III. FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit resümiert die Notwendigkeit, interkulturelles Management als essenziellen Erfolgsfaktor zu verstehen und plädiert für eine kultursensible Anpassung von Unternehmensstrategien.
Interkulturelles Management, Kulturforschung, China, Globalisierung, Geert Hofstede, Fons Trompenaars, Nancy Adler, interkulturelle Kommunikation, Marketing in China, Personalmanagement, Guanxi, Vertragsverhandlungen, Statuserreichung, Konfuzianismus, Joint Ventures
Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen interkulturellem Management und dem chinesischen Wirtschaftsraum. Sie analysiert, wie kulturelle Unterschiede die Geschäftstätigkeit beeinflussen und wie Unternehmen diese Herausforderungen erfolgreich meistern können.
Die zentralen Felder umfassen die theoretische Kulturforschung (mit Fokus auf Dimensionen von Hofstede und anderen), die Analyse der politischen und wirtschaftlichen Lage Chinas sowie praktische Managementbereiche wie Marketing, Personalwesen und Verhandlungsführung.
Das Ziel ist es, eine Brücke zwischen theoretischer kulturvergleichender Managementforschung und der praktischen Anwendung in China zu schlagen, um eine Sensibilisierung für kulturelle Hintergründe zu erreichen.
Der Autor stützt sich primär auf eine fundierte Literaturrecherche, die wissenschaftliche Managementtheorien mit praxisbezogenen Ratgebern, Fachartikeln und Berichten aus dem Wirtschaftsalltag in China kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Kulturdimensionen und einen umfangreichen Praxisteil, der Marketingstrategien, Personalmanagement (einschließlich Expatriate-Betreuung) und die Besonderheiten chinesischer Verhandlungsführung detailliert darstellt.
Zu den prägenden Begriffen gehören interkulturelles Management, Kulturdimensionen (Hofstede), chinesischer Kulturraum, Guanxi, Joint Ventures und interkulturelle Kompetenz.
Guanxi beschreibt soziale Netzwerke und gegenseitige Verpflichtungen. In China sind diese informellen persönlichen Beziehungen oft die Grundlage für geschäftlichen Erfolg, da sie Vertrauen schaffen, das über formale Verträge hinausgeht.
Das Konzept des Gesichtswahrens macht Kritik in Verhandlungen schwierig, da offene Ablehnung oder direktes Ansprechen von Problemen das Gegenüber bloßstellen könnte. Erfolgreiches Verhandeln erfordert daher Taktgefühl, Indirektheit und einen Fokus auf Harmonie.
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