Diplomarbeit, 1999
80 Seiten, Note: 1
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
2. Ziele der Arbeit
3. Begriffsbeschreibung
3.1 Telelernen im allgemeinen
3.2 Telelernen im Netz
3.2.1 WBT
3.2.2 Business-TV
3.2.3 Verwandte Begriffe des Telelernens
4. Einsatzkriterien des Netzes in Telelernangeboten
4.1 Technische Voraussetzungen
4.1.1 Das Netz
4.1.1.1 Nutzungsmöglichkeiten
4.1.1.1.1 Kommunikation
4.1.1.1.2 Information
4.1.1.2 Probleme
4.1.2 Hardware
4.1.3 Benutzeroberfläche
4.1.3.1 Standardoberflächen
4.1.3.2 Lernoberflächen
4.1.3.2.1 Organisation der Lerninhalte
4.1.3.2.2 Utensilien
4.2 Entwicklung und Umsetzung von WBT
4.3 Lernziele
4.4 Lernort
4.5 Zielgruppe
4.6 Methodik
5. Beispiele netzbasierender Lernarrangements
5.1 Übersicht der untersuchten Lernarrangements
5.2 Didaktische Untersuchung
5.2.1 Festlegung der Gesichtspunkte
5.2.2 Ergebnis
6. Bedeutung von Telelernen via Netz
6.1 Potentiale und Grenzen von netzbasierenden Telelernen (anhand eines Projektmanagement-Seminars für Projektleiter)
6.1.1 Ziele und Inhalte des Beispielseminars
6.1.2 Umsetzung des Seminars in ein netzbasierendes Lernarrangement
6.2 Zusammenfassung
6.2.1 Potentiale
6.2.2 Grenzen
7. Aussicht
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung und die Einsatzkriterien von Telelernen via Netz im Kontext der beruflichen Weiterbildung. Ziel ist es, den Begriff des netzbasierten Lernens zu klären, technische und didaktische Voraussetzungen für die Implementierung zu analysieren sowie Potentiale und Grenzen dieser Lernform anhand eines Praxisbeispiels aufzuzeigen.
3.1 Telelernen im allgemeinen
Das Wortbestandteil „Tele...“ hat in unserer Sprache in verschiedenen Verbindungen wie in Telearbeit, Teleshopping oder Telelernen Einzug gehalten. Laut Duden kommt „Tele...“ aus dem Griechischen und bedeutet „Fern...“. Es wird nicht direkt im Büro gearbeitet oder im Laden eingekauft, sondern mit Hilfe der Technik weit weg vom eigentlichen Aufenthaltsort gearbeitet oder eingekauft. Somit wird beim Telelernen nicht im Klassenzimmer oder Schulungsraum gelernt, sondern entfernt von Daheim oder vom Arbeitsplatz kann sich der Lernende Kenntnisse aneignen. Dabei kann ein kompletter Studiengang oder eine Schulungsmaßnahme in Form des Telelernens durchgeführt werden oder phasenweise, z. B. zur Erarbeitung von Basiswissen oder zur Wiederholung des Gelernten, eingesetzt werden.
Mit dieser deutschen Übersetzung wird Telelernen in einzelnen Publikationen als Fernlernen verwendet. Aus dem Amerikanischen wurden Telelearning oder Distance- oder Long-Distance-Learning übernommen. Im Kern beschreiben alle Begriffe eine besondere Form des Lernens: der Lernende eignet sich Kenntnisse an, ohne direkten (Angesicht-zu-Angesicht) Kontakt zum Lehrenden.
1. Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung des Internet als Forschungsprojekt hin zu einer globalen Kommunikationsplattform und die wachsende Bedeutung des vernetzten PCs für die Gesellschaft.
2. Ziele der Arbeit: Definiert die Aufgabenstellung, den Begriff des Telelernens zu schärfen und die Einsatzkriterien sowie Potentiale des netzbasierten Lernens in der Praxis zu untersuchen.
3. Begriffsbeschreibung: Grenzt Telelernen von konventionellen Lernformen ab und definiert spezifische Ausprägungen wie WBT und Business-TV.
4. Einsatzkriterien des Netzes in Telelernangeboten: Analysiert technische Grundvoraussetzungen (Netz, Hardware, Software), didaktische Überlegungen und notwendige Entwicklungsphasen für WBT-Angebote.
5. Beispiele netzbasierender Lernarrangements: Bietet einen Überblick über diverse deutsche Anbieter von netzbasierten Weiterbildungsangeboten und deren didaktische Ansätze.
6. Bedeutung von Telelernen via Netz: Analysiert anhand eines Projektmanagement-Seminars die praktischen Potentiale und Grenzen des netzbasierten Lernens.
7. Aussicht: Erörtert zukünftige Entwicklungen wie Virtual Reality und die Notwendigkeit, Akzeptanz und technologische Benutzerfreundlichkeit für eine breite Etablierung zu steigern.
Telelernen, WBT, Web Based Training, CBT, Computerunterstütztes Lernen, Business-TV, Netzbasierendes Lernen, Weiterbildung, Didaktik, Internet, Intranet, Lernplattform, Projektmanagement, Medienkompetenz, Kommunikation
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung von Internet und Intranet zur Unterstützung beruflicher Aus- und Weiterbildungsprozesse.
Thematisiert werden technische Voraussetzungen, didaktische Methoden der Kursgestaltung, Hardware-Anforderungen und die Rolle von Benutzeroberflächen.
Das Ziel ist es, einen Überblick über den aktuellen Stand und die Einsatzmöglichkeiten von netzbasierendem Telelernen zu geben und dessen Vor- sowie Nachteile in der Praxis zu bewerten.
Es erfolgt eine Begriffs- und Kriterienanalyse, ergänzt durch eine Übersicht aktueller Marktangebote und eine Fallstudie zu einem Projektmanagement-Seminar.
Der Hauptteil erörtert technische Kriterien, Entwicklungsprozesse von Lernprogrammen, die Vermittlung verschiedener Kompetenzen und die Untersuchung realer Lernarrangements.
Kernbegriffe sind Telelernen, WBT, Computerunterstütztes Lernen (CUL), netzbasierte Weiterbildung und Medienkompetenz.
Der Autor weist darauf hin, dass hohe Online-Gebühren für Privatpersonen und der teure Entwicklungsaufwand derzeit noch als Hemmnisse für eine flächendeckende Verbreitung gelten.
Sie sollen die Akzeptanz des neuen Mediums erhöhen und eine soziale Vertrauensbasis schaffen, da bei reinen Online-Kursen oft ein Gefühl der Isolation entsteht.
Videokonferenzen werden als technisch noch nicht voll ausgereift und kostspielig angesehen, wobei sie dennoch für spezielle Formen der synchronen Tutorenbetreuung relevant bleiben.
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