Diplomarbeit, 2000
121 Seiten
Einleitung
Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
A: DAS UMTERNEHMEN IN EINER TURBULENTEN UMWELT
1. Allgemeine Umweltbedingungen
2. Veränderung der Wettbewerbssituation
2.1. Globalisierung
2.2. Digitalisierung
2.3. Deregulierung
2.4. Zusammenspiel der neuen Kräfte
3. Zukünftige Anforderungen an Unternehmen
B: ENTWICKLUNG EINER INTERNET-ÖKONOMIE
1. Technologische Einflußfaktoren bei der Entstehung einer Internet – Ökonomie
1.1. Bedeutung von Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft
1.2. Technologiepotential und Internet-Ökonomie
2. Grundregeln für eine digitale Welt
2.1. Moores Gesetz
2.2. Metcalfes Gesetz
2.3. Die kritische Masse
3. Schlüsselentwicklungen und Internet-Ökonomie
3.1. Digitalisierung
3.2. Leistungssteigerungen im Preis-Leistungsverhältnis
3.3. Miniaturisierung
3.4. Standardisierung
4. Das Internet
4.1. Die Entstehung des Internet
4.2. Ökonomisch bedeutende Dienste des Internet
5. Die Entstehung eines neuen Marktes
5.1. Der Markt
5.2. Wechselwirkung zwischen Angebot und Nutzerzahlen
C: NUTZUNGSMÖGLICHKEITEN DES INTER-NET DURCH UNTERNEHMEN
1. Einsatzfelder zur Nutzung von Internet im Unternehmen
1.1. Verwendung des Internet durch Nutzer
1.2. Angebotsseitige Internetnutzung
2. Vorteile des neuen Mediums
2.1. Interaktivität und Individualisierung
2.2. Unmittelbarkeit des Zugriffs
2.3. Senkung von Transaktionskosten
2.4. Multimediale Angebotsformen
3. Problembereiche bei der Umsetzung einer digitalen Strategie
3.1. Das Problem der geringen Teilnehmerzahl
3.2. Sicherheitsproblem
3.3. Das Kosten/Nutzen-Verhältnis der Online-Präsenz
D: BEDEUTUNG MULTIMEDIALER GESCHÄFTSPROZESSE
1. Definitionen:
1.1. E-Commerce
1.2. E-Business
2. Intranet, Extranet, Internet und Wertschöpfungskette
2.1. Das Intranet
2.2. Das Extranet
2.3. Das Internet
2.4. Zusammenhang zwischen Intranet, Extranet, Internet und E-Business
3. Die Wertkette
3.1. Digitale Wertschöpfung
E: ENTWICKLUNG EINES E-BUSINESS-MODELLS
1. Kooperation in der Außenbeziehung der Unternehmung
1.1. Outputbezogene Aktivitäten
1.2. Integration der Wertschöpfungskette
2. Kooperation in der Innenbeziehung der Unternehmen
2.1. Transformation der Wirtschaft
2.2. Konvergenz der Wirtschaft
3. Zusammenfassung
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein ganzheitliches Modell für den Einsatz des Internets in Unternehmen zu entwickeln, das auf der Wertschöpfungskette basiert und strategische Antworten auf die Herausforderungen der Internet-Ökonomie bietet.
1. Allgemeine Umweltbedingungen
Wir leben heute in einer Zeit hoher Turbulenzen und schneller Veränderungen. Dabei haben sich Unternehmen auf der ganzen Welt, und vor allem in Europa auf stagnierenden Märkten mit inländischen und weltweit tätigen Konkurrenten auseinanderzusetzen.
Zum einen ist es die Intensivierung des weltwirtschaftlichen Wettbewerbs, der die deutsche Wirtschaft zwingt, sich mit neuen Konkurrenten und Anbietern zu messen. Andererseits verstärken auch die hochentwickelten Industriestaaten mit der breiten Anwendung von Spitzentechnologien den Wettbewerbsdruck. In diesem Zusammenhang müssen Unternehmen aus Deutschland in Kostenkonkurrenz mit Billiganbietern bestehen sowie in immer kürzeren Abständen die Entwicklung neuer Produkte und die Umsetzung von Forschungserkenntnissen in wirtschaftliche Anwendungen vollziehen. Hinzu kommt, daß die überwiegende Zahl von Konsumgütern in gesättigten Teilmärkten konkurriert. Verstärkt wird diese Entwicklung durch die für den Konsumenten kaum zu überschauende Produkt- und Markenvielfalt. Die damit einhergehenden Entwicklungen auf den Märkten verlaufen sprunghaft.
Zu dieser Wettbewerbsverschärfung herrscht zusätzlich eine große Ungewißheit über zukünftige Entwicklungen. ”Niemand kann zuverlässig sagen, was die bewegten Zeiten der Jahrtausendwende politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich für uns mit sich bringen, und welche Auswirkungen dies auf die Märkte und Unternehmen haben wird.“ Diese Ungewißheit bewirkt, daß viele Unternehmen abwarten und sich indes noch auf Erfolgen der Vergangenheit ausruhen. Damit werden ehemals existierende Wettbewerbsvorteile verspielt.
A: DAS UMTERNEHMEN IN EINER TURBULENTEN UMWELT: Dieses Kapitel beleuchtet das veränderte Wettbewerbsumfeld und die daraus resultierenden Anforderungen an Unternehmen unter Berücksichtigung technologischer Einflüsse.
B: ENTWICKLUNG EINER INTERNET-ÖKONOMIE: Hier werden die technologischen Treiber und die grundlegenden Gesetze (wie Moores und Metcalfes Gesetz) analysiert, die den Übergang zur Internet-Ökonomie ermöglichen.
C: NUTZUNGSMÖGLICHKEITEN DES INTER-NET DURCH UNTERNEHMEN: Dieses Kapitel untersucht die Einsatzbereiche des Internets in Unternehmen und diskutiert die Vorteile des Mediums sowie die Barrieren bei der digitalen Strategieumsetzung.
D: BEDEUTUNG MULTIMEDIALER GESCHÄFTSPROZESSE: Hier wird E-Business als ganzheitliches Konzept zur Optimierung der Wertschöpfungskette definiert und in den Kontext von Intranet, Extranet und Internet gestellt.
E: ENTWICKLUNG EINES E-BUSINESS-MODELLS: Dieses Kapitel stellt ein stufenweises Modell vor, das Unternehmen hilft, ihre Außen- und Innenbeziehungen durch digitale Vernetzung strategisch neu zu gestalten.
Internet-Ökonomie, Wertschöpfungskette, E-Business, E-Commerce, Wettbewerbsvorteile, Digitale Transformation, Transaktionskosten, Virtuelle Unternehmen, Netzwerke, Kundenintegration, Kernkompetenzen, Informationstechnik, Globalisierung, Internet-Strategie.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den strategischen Herausforderungen, denen sich Unternehmen durch die Entstehung der Internet-Ökonomie gegenübersehen, und liefert ein Modell für den ganzheitlichen Unternehmenseinsatz des Internets.
Zentrale Themen sind die Auswirkungen von technologischen Entwicklungen auf den Wettbewerb, die Transformation der Wertschöpfungskette und die Gestaltung neuer Geschäftsmodelle im Informationszeitalter.
Ziel ist es, ein Modell zu entwickeln, das den Einsatz des Internets in Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette beschreibt und zeigt, wie man in einer digitalen und turbulenten Welt wettbewerbsfähig bleibt.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Managementtheorien, der Anwendung des Wertketten-Modells nach Porter sowie der Untersuchung von Fallbeispielen aus der Wirtschaft.
Der Hauptteil analysiert die Entstehung der Internet-Ökonomie, die Vorteile und Problembereiche digitaler Strategien sowie konkrete Phasen der Transformation von traditionellen zu vernetzten Unternehmensmodellen.
Wichtige Begriffe sind Internet-Ökonomie, Wertschöpfungskette, E-Business, Transaktionskosten, virtuelle Organisation und Kernkompetenzen.
Globalisierung, Digitalisierung und Deregulierung erhöhen den Wettbewerbsdruck massiv und zwingen Unternehmen dazu, traditionelle Grenzen zu überwinden und Prozesse auf das Internet auszurichten.
Virtuelle Unternehmen ermöglichen durch die Konzentration auf Kernkompetenzen und die Nutzung externer Partner eine höhere Flexibilität und Kosteneffizienz in einem schnelllebigen Marktumfeld.
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