Diplomarbeit, 1999
89 Seiten, Note: 1.3
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Ermittlung des Ortes der Leistung bei Bezug von Gütern und Dienstleistungen aus dem Internet im Rahmen der deutschen Umsatzsteuer. Ziel ist es, die aktuelle Rechtslage zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, um die Herausforderungen der Besteuerung von Online-Geschäften im Kontext der Umsatzsteuer zu beleuchten. Die Arbeit untersucht dabei die verschiedenen Ansätze zur Bestimmung des Ortes der Leistung und analysiert deren Vor- und Nachteile.
Die Einleitung führt in die Thematik der Ermittlung des Ortes der Leistung bei Bezug von Gütern und Dienstleistungen aus dem Internet im Rahmen der deutschen Umsatzsteuer ein. Sie erläutert die Relevanz des Themas und stellt die Zielsetzung der Arbeit dar.
Kapitel 2 behandelt die Grundlagen der Umsatzsteuer im Internet. Es werden die Entwicklung des elektronischen Datenaustausches, die Intention des Gesetzgebers sowie wichtige Begriffsbestimmungen wie Inland, Gemeinschaftsgebiet, Drittland, Unternehmer, Leistung, Lieferung und sonstige Leistung erläutert.
Kapitel 3 stellt die Besteuerung und Rechtslage im Internet dar. Es werden die verschiedenen Leistungsarten im Internet, wie Telekommunikationsdienstleistungen, Teledienstleistungen und Mischanbieter, klassifiziert und die jeweiligen Besteuerungsregelungen erläutert.
Kapitel 4 analysiert verschiedene Auffassungen zur Ermittlung des Ortes der Leistung im Internet. Es werden die Ansätze der Betriebsstätte als Ort der Besteuerung, des Standorts des Users als Ort der Besteuerung sowie weitere Ansätze kritisch beleuchtet und deren Vor- und Nachteile diskutiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Umsatzsteuer, den elektronischen Datenaustausch, den Ort der Leistung, Telekommunikationsdienstleistungen, Teledienstleistungen, Mischanbieter, Online-Geschäfte, Betriebsstätte, Standort des Users, Rechtsprechung, Besteuerung, Rechtslage, Internet, Deutschland.
Die Bestimmung hängt davon ab, ob es sich um eine Lieferung von Waren (Off-Line) oder eine elektronische Dienstleistung (Online-Download) handelt.
Telekommunikationsdienste betreffen die Übertragung von Signalen, während Teledienste (wie Downloads oder Bannerwerbung) den Inhalt und die Nutzung des Mediums betreffen.
Im Sinne des Umsatzsteuerrechts wird ein Online-Download in der Regel als „sonstige Leistung“ gemäß § 3 Abs. 9 UStG qualifiziert.
Herausforderungen sind die Identifizierung des Standorts des Users, die Definition von Betriebsstätten im digitalen Raum und die Gefahr von Steueroasen.
Sie bildet den Rahmen für die einheitliche Umsatzbesteuerung innerhalb der EU, auch für grenzüberschreitende elektronische Dienstleistungen.
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