Diplomarbeit, 2000
153 Seiten, Note: 1.3
1. Einleitung
1.1 Zu Thematik und Aufbau dieser Arbeit
1.2 Begriffsdefinitionen
2. Didaktische Aspekte
2.1 Das menschliche Gehirn
2.2 Didaktisch-methodisches Design
2.2.1 Lerntheorien und -modelle
2.2.1.1 Behaviorismus
2.2.1.2 Kognitivismus
2.2.1.3 Konstruktivismus
2.2.1.4 Die fünf K´s
2.2.1.5 Lernkreis
2.2.2 Didaktische Elemente
2.2.2.1 Didaktische Prinzipien
2.2.2.2 Lehrstrategien
2.2.2.3 Lerninhalte und –ziele
2.2.3 Methodische Elemente
2.2.3.1 Grundformen von Lernszenarien
2.2.3.2 Bildschirmaufbau
2.2.3.3 Kommunikationselemente
2.2.3.4 Inhaltliche Elemente
2.2.3.5 Mediales Design
2.3 Faktoren einer didaktisch gelungenen Lehr- und Lernumgebung
2.4 CBT-Typologien
2.5 Entwicklungsmodell eines CBT
2.6 Zielgruppenanalyse
3. Betriebswirtschaftliche Aspekte
3.1 Nutzen und Vorteile sowie Nachteile durch CBT / WBT
3.1.1 Nutzen und Vorteile computerunterstützenden Lernens
3.1.2 Synergieeffekte durch Kombination von Seminar und CBT
3.1.3 Nachteile computerunterstützenden Lernens
3.2 Kosten
3.2.1 Break-Even-Analyse
3.2.2 Kalkulation und Optimierung des Aufwands
3.2.3 Bergman-und-Moore-Formel
3.2.4 High-Text-Formel
3.2.5 Abschätzgleichung für hypermediabasierte Lernprogramme
3.2.6 Kostendeckung nicht durch Teilnehmerzahlen
4. EDV-Aspekte
4.1 Zahlen und Fakten
4.2 Plattform, Netzwerkumgebung und Internet
4.3 Marktübersicht Autorensysteme
4.4 Anbieter von WBT-Lehr- und Lernumgebungen
4.5 Weiterführende Informationen
5. Beispiele
5.1 Das Autorensystem „Authorware Attain“ von Macromedia
5.2 Der D.T.C. – B. I. T. Schulungscenter
6. Schlußbetrachtung
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung und Konzeption computerunterstützter Schulungsmethoden, insbesondere CBT (Computer Based Training) und WBT (Web Based Training). Die Forschungsfrage befasst sich mit der didaktischen, betriebswirtschaftlichen und EDV-technischen Integration solcher Systeme in moderne Qualifizierungskonzepte, um selbstgesteuertes Lernen effizient zu ermöglichen.
1.2 Begriffsdefinitionen
Computer Based Training (CBT) ist im Grunde genommen ein Sammelbegriff, der sich schwerlich in eine feste Definition fassen läßt. „CBT beschreibt und steht im wesentlichen für computergestützte Lehr- und Lernprogramme“ (Schwarzer, S. 9 ff.). Das Problem dabei ist, daß ähnliche und verwandte Begriffe oft synonym gebraucht werden, obwohl eigentlich andere Bereiche und Anwendungsfelder gemeint sind. Darunter fallen z. B. Computer Aided Instruction (CAI), Intelligent Tutoring System (ITS) und Computerunterstützendes Lernen (CUL).
Ein weiterer wichtiger Begriff, der vorweg erklärt werden soll, ist WBT. WBT steht für Web Based Training und stellt eine Weiterentwicklung (Unterkategorie) des CBT unter zwei Aspekten dar. Zum einen ist das die technische Voraussetzung, um den Betrieb unter Internet-Minimal-Voraussetzungen zu erlauben und zum anderen die methodisch-didaktische Aufbereitung, die unter Netzbedingungen anders zu gestalten ist, damit eine optimale Performance erreicht wird.
Dazu die Definition von WBT der University of Manitoba: "Web Based Training (WBT) can be defined as using the World Wide Web as the medium to deliver course material, administer tutorials and quizzes or communicate with students. This also encompasses using the web for communication in the process of teaching a class. Other terms in use include Internet Based Training (IBT)..." (http://www.woodsresearch.com/WBT).
Der Begriff Didaktik kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie „Unterrichtslehre“ (Drosdowski, S. 207). Das sogenannte didaktische Design wird oftmals als Synonym von CBT- / WBT-Konzeption verstanden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema computergestützten Lernens ein und erläutert den Aufbau der Arbeit, die didaktische, betriebswirtschaftliche und technische Perspektiven beleuchtet.
2. Didaktische Aspekte: Hier werden grundlegende Lerntheorien wie Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus sowie didaktische und methodische Gestaltungselemente für digitale Lernumgebungen untersucht.
3. Betriebswirtschaftliche Aspekte: Dieses Kapitel analysiert den Nutzen, die Kosten und verschiedene mathematische Modelle zur Kalkulation von CBT/WBT-Projekten im Vergleich zu traditionellen Schulungen.
4. EDV-Aspekte: Hier werden technische Rahmenbedingungen wie Netzwerkinfrastrukturen, Autorensysteme und Marktstatistiken für Online-Lernsysteme behandelt.
5. Beispiele: Anhand des Autorensystems „Authorware Attain“ und des Kursangebots „MS Windows 98 Grundlagen“ von „DTC online“ wird die Theorie in der Praxis demonstriert.
6. Schlußbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Einschätzung über die Notwendigkeit und Erfolgsfaktoren für lebenslanges, computerunterstütztes Lernen.
CBT, WBT, Computer Based Training, Web Based Training, E-Learning, Multimedia, Didaktik, Didaktisches Design, Kosten-Nutzen-Analyse, Autorensysteme, Authorware, Online-Lernsysteme, Wissenskonstruktion, Interaktivität, Netzwerkinfrastruktur.
Die Diplomarbeit untersucht Konzepte für CBT- und WBT-Schulungen unter Berücksichtigung didaktischer, betriebswirtschaftlicher und EDV-technischer Rahmenbedingungen.
Die zentralen Felder sind die Lerntheorien im digitalen Kontext, die ökonomische Bewertung von Lernsoftware sowie die technische Umsetzung von Online-Schulungen.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie modernes, selbstgesteuertes Lernen durch digitale Medien attraktiv und effizient gestaltet werden kann.
Es handelt sich um eine theoretische Fundierung, die durch Marktanalysen, Kostenkalkulationsmodelle und die praktische Demonstration an konkreten Software-Beispielen untermauert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Didaktik des Lernens, die betriebswirtschaftliche Kostenrechnung sowie die technische Analyse von Plattformen und Systemen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie CBT, WBT, Didaktik, Multimedia, Kosten-Nutzen-Analyse, Autorensysteme und Wissenskonstruktion charakterisieren.
Sie stellt verschiedene mathematische Schätzformeln (z.B. Bergman-und-Moore-Formel, High-Text-Formel) vor, um Budgets für Multimedia-Produktionen realistisch planen zu können.
Das didaktische Design ist entscheidend, da es darüber entscheidet, welche Inhalte wie aufbereitet werden müssen, um Lernenden eine effektive und motivierende Umgebung zu bieten.
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