Diplomarbeit, 1999
116 Seiten, Note: 1.5
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Rolle von Nonprofit-Organisationen im Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft. Sie analysiert die Rahmenbedingungen und Potentiale zur sozialen Dienstleistungsproduktion durch Nonprofit-Organisationen. Die Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung von Nonprofit-Organisationen im intermediären Bereich zwischen Markt, Staat und Privathaushalten zu beleuchten und deren Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen der Arbeitsgesellschaft zu untersuchen.
Die Einleitung stellt die Zielsetzung der Arbeit dar und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie den Aufbau der Arbeit. Sie beleuchtet die aktuelle Diskussion um den Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft und die Rolle von Nonprofit-Organisationen in diesem Kontext.
Kapitel 2 befasst sich mit der sozialen Dienstleistungsproduktion im Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft. Es analysiert die Erosion der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und die Bedeutung der informellen Arbeit in privaten Haushalten. Zudem werden Theorien zur Dienstleistungsgesellschaft und soziale Dienstleistungsproduktion vorgestellt und die Barrieren formeller Dienstleistungsproduktion in Deutschland beleuchtet.
Kapitel 3 widmet sich den Nonprofit-Organisationen als Akteure der sozialen Dienstleistungsproduktion im intermediären Bereich. Es definiert Nonprofit-Organisationen, analysiert verschiedene Erklärungsmodelle für deren Existenz und stellt den Welfare Mix als Analyserahmen vor. Darüber hinaus wird der Nonprofit-Sektor in Deutschland im Detail betrachtet.
Kapitel 4 präsentiert eine soziologische Analyse einer Nonprofit-Organisation, dem Verein „Frauen für Frauen“. Es untersucht die Organisationsgründung, die Stabilisierung im Third-Party-Government und die Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen. Die Analyse beleuchtet die Zielverschiebungen und die Assimilation marktlicher und staatlicher Organisationsformen.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die soziale Dienstleistungsproduktion, den Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft, Nonprofit-Organisationen, den intermediären Bereich, den Welfare Mix, die Organisationsgenese und die Transformation von unbezahlter Hausarbeit in formelle Erwerbsarbeit. Die Arbeit analysiert die Rolle von Nonprofit-Organisationen im Kontext der Herausforderungen der Arbeitsgesellschaft und beleuchtet die Potentiale und Grenzen der sozialen Dienstleistungsproduktion durch Nonprofit-Organisationen.
Nonprofit-Organisationen (NPOs) agieren im intermediären Bereich zwischen Markt, Staat und Privathaushalt und werden oft als Hoffnungsträger für neue Arbeitsformen und soziale Dienstleistungen gesehen.
Der Welfare Mix beschreibt das Zusammenspiel verschiedener Akteure (Staat, Markt, NPOs und Haushalte) bei der Produktion und Bereitstellung sozialer Wohlfahrt.
Die Analyse zeigt, dass NPOs oft ihre ursprünglichen Ziele verschieben und sich marktlichen oder staatlichen Organisationsformen anpassen (Assimilation), um stabil zu bleiben.
Die Arbeit untersucht die Organisationsgenese des Vereins „Frauen für Frauen“, um die Dynamiken im intermediären Bereich empirisch zu belegen.
Nein, die Arbeit betont, dass die Transformation der Produktion sowohl positive Zukunftspotentiale als auch kritisch zu betrachtende, spannungsgeladene Aspekte beinhaltet.
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