Examensarbeit, 2000
65 Seiten, Note: 3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Computern im Unterricht an Schulen für Geistigbehinderte, insbesondere in der Vor- und Unterstufe. Ziel ist es, die Möglichkeiten und Herausforderungen des Computereinsatzes in diesem Kontext zu untersuchen und anhand zweier Fallbeispiele zu beleuchten, wie der Computer als Lernmedium eingesetzt werden kann. Die Arbeit analysiert die pädagogischen Potenziale des Computers und untersucht, inwiefern er zur individuellen Lebensbewältigung von Schülern mit geistiger Behinderung beitragen kann.
Die Einleitung stellt die Motivation und die Struktur der Arbeit vor. Kapitel 2 beleuchtet den Begriff der geistigen Behinderung. Kapitel 3 diskutiert die Legitimation des Computereinsatzes in der Schule für Geistigbehinderte, indem es sowohl Kritikpunkte als auch positive Argumente beleuchtet. Kapitel 4 untersucht verschiedene Einsatzmöglichkeiten des Computers im Unterricht, sowohl als Unterrichtgegenstand als auch als Unterrichtsmedium. Kapitel 5 befasst sich mit den Besonderheiten des Computereinsatzes in der Vor- und Unterstufe, einschließlich der Förderschwerpunkte und Einsatzfaktoren. Kapitel 6 präsentiert zwei Fallbeispiele aus der Praxis, die den Computereinsatz in zwei verschiedenen Klassen der Vor- und Unterstufe vergleichen. Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Ergebnisse und Implikationen für die Unterrichtspraxis.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Computereinsatz, die Schule für Geistigbehinderte, die Vor- und Unterstufe, die individuelle Förderung, die Lebensbewältigung, die pädagogischen Potenziale des Computers, die Unterrichtsgestaltung und die Praxisbeispiele aus zwei verschiedenen Sonderschulen.
Ja, der Computer kann als motivierendes Medium dienen, das individuelle Lernprozesse unterstützt, die Feinmotorik fördert und Erfolgserlebnisse ermöglicht, die im herkömmlichen Unterricht schwerer zu erreichen sind.
Obwohl viele Schulen erst ab der Mittelstufe beginnen, zeigt die Arbeit, dass bereits in der Vor- und Unterstufe wertvolle Impulse für Spiel- und Lernprozesse gesetzt werden können.
Der Computer ermöglicht unmittelbare Rückmeldungen, eine hohe Wiederholungsrate ohne Frustration und die Anpassung des Schwierigkeitsgrads an das individuelle Tempo des Schülers.
Kritiker befürchten oft eine soziale Isolation oder eine Überforderung durch das abstrakte Medium. Die Praxis zeigt jedoch, dass bei gezielter Anleitung die Vorteile überwiegen.
Durch das Erlernen grundlegender Bedienkompetenzen werden Teilhabechancen in einer digitalisierten Welt geschaffen und die Selbstständigkeit der Schüler gefördert.
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