Diplomarbeit, 2000
135 Seiten, Note: 1.3
1 Einleitung
1.1 Aktualität des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
1.4 Erläuterung zentraler Begriffe
2 Das mittelständische Familienunternehmen
2.1 Kennzeichen mittelständischer Familienunternehmen
2.2 Makroökonomische Bedeutung mittelständischer Familienunternehmen
2.3 Spezifische Stärken und Schwächen von Familienunternehmen
2.4 Unternehmensführung in Familienunternehmen
2.5 Generelle Probleme der familiären Unternehmensführung
2.6 Sicherung der Unternehmensnachfolge
3 Der Generationswechsel in Familienunternehmen
3.1 Quantifizierung des Generationswechsels in Familienunternehmen
3.2 Strategische Optionen für die Regelung der Nachfolge
3.2.1 Das Fremdmanagement
3.2.2 Die Stiftung
3.2.3 Der Unternehmensverkauf
3.2.3.1 Der Management – Buy – out
3.2.3.2 Der Management – Buy - in
3.2.4 Die Übergabe innerhalb der Familie
3.3 Initiativen zur Unterstützung des Generationswechsels
3.3.1 Engagierte Institutionen im öffentlichen Sektor
3.3.2 Engagierte Institutionen im privatwirtschaftlichen Sektor
3.3.3 Abgrenzung und Würdigung der Initiativen
4 Konzept zur Qualifizierung familieninterner Nachfolger
4.1 Kurzvorstellung der Projektidee - Deutsche Junioren Akademie (DJA)
4.1.1 Das Leistungsprogramm der DJA
4.1.2 Organisation und Durchführung
4.1.3 Nutzen der DJA für Senior, Junior und Unternehmen
4.2 Der Karriere-Workshop
4.2.1 Inhalte und Ziele des Karriere-Workshops
4.2.2 Ablauf und Struktur des Karriere-Workshops
4.2.3 Nutzen des Karriere-Workshops für die Junioren
5 Erhebung
5.1 Beschreibung des Auftrages und Ziel der Untersuchung
5.2 Design und Operationalisierung
5.2.1 Bestimmung der Variablen
5.2.2 Herleitung der Hypothesen
5.2.3 Vorstellung der Methode
5.2.3.1 Aufbau des Fragebogens
5.2.3.2 Bestimmung der Probanden
5.3 Erhebungsqualität
6 Auswertung und Ergebnisse
6.1 Der Rücklauf
6.2 Analyse des Datenmaterials
6.2.1 Beschreibung der Stichprobe
6.2.2 Auswertung zur Akzeptanz des Karriere-Workshops
6.2.3 Auswertung zum Nutzen des Karriere-Workshops
6.3 Bewertung und Diskussion der Ergebnisse
6.4 Implikationen für die Praxis
7 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Sicherung der Unternehmensnachfolge in mittelständischen Familienunternehmen und evaluiert speziell das Konzept der "Deutschen Junioren Akademie" als Instrument zur Potentialanalyse von Führungsnachfolgern mittels eines Karriere-Workshops (Assessment Center).
1.1 Aktualität des Themas
„Obwohl weit über 70, dachte der erfolgreiche Familienunternehmer Heinz F. nicht daran, die Führung an seinen Sohn Kurt zu übergeben. An seinem 45. Geburtstag, rechtzeitig zum zehnjährigen Dienstjubiläum, warf der entnervte Kurt seinem Vater die Brocken vor die Füße. Heute ist das Unternehmen verkauft.“
Nicht nur Gespräche mit Unternehmensberatern, sondern auch Artikel in Tageszeitungen und Wirtschaftsmagazinen sowie zahlreiche Berichte von Forschungsinstituten zeigen, daß sich der Generationswechsel bei einer Vielzahl mittelständischer Familienunternehmen gegenwärtig nicht reibungslos vollzieht bzw. häufig auch scheitert. Denn die Problematik, mit der eine erfolgreiche Nachfolgeregelung verbunden ist, wird oftmals unterschätzt.
Aktuelle Brisanz erfährt die Planung und Regelung der Unternehmensnachfolge u.a. dadurch, daß sich zur Zeit die Gründergeneration mittelständischer Familienunternehmen vermehrt zurückzieht. Aber mithin kann die Nachfolgeproblematik nicht nur als ein vorübergehendes, sondern generelles Problem des Mittelstandes aufgefaßt werden.
1 Einleitung: Einführung in die Problematik des Generationswechsels und Darstellung der Forschungsziele sowie der methodischen Vorgehensweise.
2 Das mittelständische Familienunternehmen: Definition und Merkmale mittelständischer Familienunternehmen sowie Analyse ihrer ökonomischen Bedeutung, Stärken und Schwächen.
3 Der Generationswechsel in Familienunternehmen: Untersuchung der strategischen Nachfolgeoptionen und Überblick über existierende Initiativen zur Unterstützung der Unternehmensnachfolge.
4 Konzept zur Qualifizierung familieninterner Nachfolger: Vorstellung der Deutschen Junioren Akademie und des Karriere-Workshops als Instrument der Potentialanalyse.
5 Erhebung: Darstellung des methodischen Designs, der Variablen operationalisierung, Hypothesenbildung und der Erhebungsqualität der empirischen Studie.
6 Auswertung und Ergebnisse: Präsentation der Studienergebnisse zur Akzeptanz und zum Nutzen des Karriere-Workshops sowie Diskussion der Implikationen für die Praxis.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Synopse der zentralen Erkenntnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Unternehmensnachfolge, Familienunternehmen, Generationswechsel, Potentialanalyse, Assessment Center, Karriere-Workshop, Deutsche Junioren Akademie, Nachfolgeplanung, Qualifizierung, Nachfolgeregelung, Mittelstand, Führungsnachwuchs, Evaluation, Unternehmensführung, Management-Buy-out
Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen bei der Unternehmensnachfolge in mittelständischen Familienunternehmen und untersucht spezifische Konzepte zur Vorbereitung der nächsten Generation.
Die zentralen Felder sind die Identifikation von Nachfolgeproblemen, die Darstellung strategischer Nachfolgeoptionen sowie die Evaluation einer speziellen Akademie zur Qualifizierung von Junioren.
Das Hauptziel ist die Evaluation des "Karriere-Workshops" der Deutschen Junioren Akademie hinsichtlich seiner Akzeptanz bei den Teilnehmern und seines Nutzens für die Unternehmensnachfolge.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und einer empirischen, postalischen Befragung ehemaliger Teilnehmer des Karriere-Workshops.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Familienunternehmen und Nachfolgekonzepte sowie in einen empirischen Teil, der die Daten des Karriere-Workshops auswertet.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Unternehmensnachfolge, Familienunternehmen, Generationswechsel, Assessment Center und Nachfolgeplanung.
Sie dient als konkretes Fallbeispiel für ein Qualifizierungsprogramm für familieninterne Nachfolger, dessen Karriere-Workshop empirisch auf seine Effektivität hin untersucht wird.
Der Workshop weist eine breite Akzeptanzbasis auf und wird als sinnvoll erachtet, wobei die Autorin konkrete Schwachstellen identifiziert und Optimierungsvorschläge für die Zukunft ableitet.
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