Diplomarbeit, 2001
156 Seiten, Note: 1.3
1 Einleitung
1.1 Motivation und Aufgabenstellung
1.2 Gliederung der Arbeit
2 Agententechnologie
2.1 Agenten
2.1.1 Charakteristika von Agenten
2.1.1.1 Autonomie
2.1.1.2 Reaktivität
2.1.1.3 Kommunikation / Kooperation
2.1.1.4 Schlussfolgerungs- / Lernfähigkeit
2.1.1.5 Persönlichkeit / Charakter
2.1.1.6 Mobilität
2.1.2 Taxonomie
2.2 Mobile Agenten
2.2.1 Die Arbeitsweise mobiler Agenten
2.2.2 Vor- und Nachteile mobiler Agenten
2.2.2.1 Vorteile bei dem Einsatz mobiler Agenten
2.2.2.2 Nachteile bei dem Einsatz mobiler Agenten
2.3 Mobile Agenten als Basistechnologie für den Zugriff auf CORBA Services
2.4 Zusammenfassung
3 CORBA
3.1 Einführung
3.1.1 Die OMG und ihre Object Management Architecture
3.2 Die Common Object Request Broker Architecture im Überblick
3.2.1 Das OMG Objektmodell
3.2.2 Der Objekt Request Broker
3.2.3 Interface Definition Language
3.2.4 Stubs und Skeletons
3.2.5 Dynamic Invocation Interface
3.2.6 Dynamic Skeleton Interface
3.2.7 Interface Repository
3.2.8 Object Adapter
3.3 CORBA Services
3.3.1 Der Concurrency-Control Service
3.3.2 Der Event Service
3.3.3 Der Externalisation Service
3.3.4 Der Licensing Service
3.3.5 Der Lifecycle Service
3.3.6 Der Name Service
3.3.7 Der Trader Service
3.3.8 Der Objektpersistenzdienst
3.3.9 Der Property Service
3.3.10 Der Query Service
3.3.11 Der Relationship Service
3.3.12 Der Security Service
3.3.13 Der Timer Event Service
3.3.14 Der Transaction Service
3.4 Zusammenfassung
4 Implementierungsaspekte
4.1 Tcl
4.1.1 Tk
4.1.2 Safe-Tcl
4.2 ffMAIN
4.3 Web Server
4.4 MICO
4.5 TclMico
4.6 Anmerkung
4.7 Zusammenfassung
5 Eine CORBA-Schnittstelle für mobile Agenten
5.1 Start der Komponenten
5.1.1 Agentenserver
5.1.2 CORBA @ccesspoint Server
5.1.3 Browser
5.2 CORBA @ccesspoint
5.2.1 Implementation Repository Tools
5.2.1.1 Das Implementation Repository
5.2.2 CORBA Name Service Tools
5.2.2.1 Der CORBA Name Service
5.2.2.2 Der Name Service Setup Agent
5.2.3 Agenten Tools
5.2.4 Bereitstellung der Infrastruktur für den Zugriff mobiler Agenten auf den CORBA-Name Service
5.3 Die Arbeitsweise der CORBA-Schnittstelle für mobile Agenten
5.3.1 Die Name Service-Schnittstelle
5.4 Die Bank-Konto-Anwendung
5.4.1 Die Arbeitsweise des mobilen Kontoführungs-Agenten
5.4.2 Die Arbeitsweise des stationären Konto Server Agenten
5.5 Zusammenfassung
6 Mobile Agent Facility
6.1 Die MAF-Spezifikation
6.2 Die MAF-Schnittstellen
6.2.1 Die MAFAgentSystem-Schnittstelle
6.2.2 Die MAFFinder-Schnittstelle
6.3 Zusammenfassung
7 Zusammenfassung
7.1 Schlussbetrachtung
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung einer CORBA-Schnittstelle für mobile Agenten. Das Hauptziel besteht darin, die Nutzung von CORBA-Diensten durch mobile Agenten zu ermöglichen, um so leistungsschwachen und mobilen Endgeräten den Zugriff auf komplexe Middleware-Funktionalitäten zu eröffnen und dabei die Netzwerkbelastung zu reduzieren.
Die Arbeitsweise mobiler Agenten
Mobile Agenten sind in der Lage sich innerhalb eines elektronischen Netzwerkes und den darin befindlichen Rechnern frei zu bewegen und dabei mit den Objekten ihrer Umgebung, wie z.B. Informationsquellen oder anderen Agenten, zu kommunizieren. Die Art des Netzwerkes spielt nur eine untergeordnete Rolle. Es kann sich beispielsweise um ein firmeninternes LAN, ein nationales WAN oder um ein weltumspannendes Netzwerk, wie das Internet, handeln. Entscheidend ist die Tatsache, dass ein mobiler Agent sich von einem Rechner des Netzwerkes zu einem anderen bewegen kann und dabei in seiner Arbeitsweise nicht beeinträchtigt wird. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Fähigkeit zur Migration. Stationäre Agenten sind im Gegensatz dazu nicht in der Lage, ihre Ursprungsumgebung, das Rechnersystem auf dem sie erzeugt wurden, zu verlassen 0.
Der mobile Agent kapselt die Prozedur, welche auf einem entfernten Host ausgeführt werden soll, die Daten als Argumente für die Prozedur und den Zustand des Agenten. Anschließend migriert der mobile Agent auf einen Server, auf dem er die ihm gestellte Aufgabe, z.B. durch Kommunikation mit einem stationären Service-Agenten, ausführt. Für die Erledigung seiner Aufgabe sind evtl. weitere Migrationen erforderlich. Diese initiiert der mobile Agent dann in Abhängigkeit seines internen Zustandes. Nach Beendigung seiner Arbeit kehrt der mobile Agent an seinen Ursprungsort zurück, sofern er Ergebnisse abzuliefern hat. Diese allgemeine Vorgehensweise ist in Abbildung 2.3 dargestellt.
1 Einleitung: Motivation für die Kombination mobiler Agenten mit CORBA-Diensten zur Entlastung mobiler Endgeräte und Gliederung der Arbeit.
2 Agententechnologie: Einführung in Agenten, Definitionen und die spezifischen Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile mobiler Agenten.
3 CORBA: Vorstellung der Middleware-Architektur CORBA, deren Komponenten und der wichtigsten CORBA-Services.
4 Implementierungsaspekte: Vorstellung der verwendeten Technologien wie Tcl, MICO, ffMAIN und der Web-Server-Integration.
5 Eine CORBA-Schnittstelle für mobile Agenten: Beschreibung der implementierten Schnittstelle zum CORBA Name Service und der Bank-Konto-Beispielanwendung.
6 Mobile Agent Facility: Überblick über die MAF-Spezifikation der OMG und Analyse der MAF-Konformität des verwendeten Agentensystems ffMAIN.
7 Zusammenfassung: Zusammenfassende Rückbetrachtung der Ergebnisse und Schlussbetrachtung zur Leistungsfähigkeit und Einsatzbarkeit des entwickelten Systems.
Mobile Agenten, CORBA, Middleware, Tcl, ffMAIN, MICO, Verteilte Systeme, Name Service, Implementation Repository, Mobile Agent Facility, MAF, Agententechnologie, Client-Server-Kommunikation, Software-Entwicklung, Internet.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verbindung der Technologien mobile Agenten und CORBA-Dienste, um eine effiziente Nutzung verteilter Systeme zu ermöglichen.
Die zentralen Felder sind die Grundlagen mobiler Agenten, die Middleware CORBA, die Implementierung einer Schnittstelle für den Zugriff auf CORBA-Dienste durch Agenten sowie die praktische Anwendung an einem Bank-Konto-Beispiel.
Ziel ist es zu zeigen, wie mobile Agenten als Basistechnologie für den Zugriff auf CORBA-Services eingesetzt werden können, um auch leistungsschwache Endgeräte in moderne IT-Infrastrukturen einzubinden.
Es handelt sich um eine Implementierungsarbeit, bei der auf Basis theoretischer Grundlagen eine CORBA-Schnittstelle konzipiert und realisiert wurde, gefolgt von einer Validierung anhand einer praktischen Anwendung.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zu Agenten und CORBA die konkreten Implementierungsaspekte unter Verwendung von Tcl, MICO und ffMAIN sowie die Details der entwickelten CORBA-Schnittstelle beschrieben.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Mobile Agenten, CORBA, Middleware, Tcl, ffMAIN, Name Service und Mobile Agent Facility (MAF).
Der Name Service dient als zentrales Verzeichnis, um CORBA-Objekte registrieren und finden zu können, was für die Kommunikation der mobilen Agenten mit den bereitgestellten Diensten unerlässlich ist.
Tcl wurde aufgrund seiner Flexibilität, der Eignung für Skripte in heterogenen Umgebungen und der guten Unterstützung durch das verwendete Agentensystem ffMAIN ausgewählt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

