Diplomarbeit, 2001
135 Seiten, Note: 1.5
1 Einleitung
2 Electronic-Business (E-Business)
2.1 Einordnung und Definition
2.2 Formen des E-Business in Unternehmen
2.2.1 E-Business zwischen Unternehmen (B2B)
2.2.1.1 B2B-E-Business per EDI
2.2.1.2 B2B-E-Business per Internet
2.2.1.3 E-Markets im Internet
2.2.1.3.1 Elektronische Marktplätze als eine Art von E-Markets
2.2.1.3.2 Einkaufsplattformen und Fachportale
2.2.2 E-Business mit dem Privatkunden (B2C)
2.2.3 E-Business mit öffentlichen Institutionen (B2G)
3 E-Markets der Buchverlagsbranche
3.1 Klassische Vertriebsstrukturen in der Buchverlagsbranche
3.1.1 Direktvertrieb
3.1.2 Einstufig indirekter Absatz
3.1.3 Zweistufig indirekter Absatz
3.1.4 Die Ware Buch
3.2 Gegenwärtige zielgruppenbezogene E–Business – Aktivitäten in der Buchverlagsbranche
3.2.1 B2C
3.2.1.1 Vermarktung physischer Produkte
3.2.1.2 Vermarktung nicht-physischer Produkte
3.2.2 B2B
3.2.2.1 Vermarktung physischer Produkte
3.2.2.2 Vermarktung nicht-physischer Produkte
4 Strategische Positionierung der BIFAB AG innerhalb des B2B-E-Business
4.1 Der Verlag BIFAB AG
4.1.1 Die Produkte
4.1.2 Klassische B2B-Beziehungen des Verlags
4.2 Das Angebot der Verlags-Produkte auf E-Markets
4.3 Analyse von E-Markets beispielhafter Branchen
4.3.1 Selektion der Branchen
4.3.2 Die Branchen „Papier/Büro/Schreibwaren (PBS)“ und „Software/Hardware“
4.3.3 Das Auswahlverfahren zur Bestimmung der E-Markets
4.3.4 Die E-Markets
4.3.4.1 PBS
4.3.4.2 Software/Hardware
4.3.5 Kriterienkatalog für die Analyse der E-Markets
4.3.6 Ergebnisbericht der Analyse
4.4 E-Strategie für die BIFAB AG
5 Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von E-Markets
Die Arbeit untersucht das ökonomische Nutzenpotenzial von elektronischen Marktplätzen für den Buchverlag BIFAB AG. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie der Verlag eine E-Business-Strategie entwickeln kann, um seine physischen und nicht-physischen Produkte effizient auf B2B-Marktplätzen zu vermarkten.
1 Einleitung
„Build and they will come“ – nach diesem Leitsatz richtete sich die Internet-Wirtschaft in Bezug auf den Handel zwischen Unternehmen auf Internet-Marktplätzen bis zum Jahr 2000. Bis dahin war eine Steigerung an Marktplatzneugründungen in Deutschland seit 1999 um 104 auf 163 Marktplätze und damit von 176% zu verzeichnen. Einhergehend mit dem Internet-Hype im Wertpapierhandel wurde die virtuelle Abwicklung der Geschäftsbeziehungen euphorisch als Revolution der Old Economy gefeiert. Seitdem hat eine Reihe von Marktplatz-Pleiten die Stimmung – wiederum im Einklang mit dem Absturz der Technologiewerte an den Börsen – erheblich getrübt.
Doch die meisten Experten sehen gerade in diesem Tief den Start in eine seriöse Internet-Wirtschaft, in der aufgrund der Erkenntnisse aus den aktuellen Marktplatz-Problemen übertriebene Prognosen realistischen Erwartungshaltungen gewichen sind. Die Ursache für die Pleiten wird in der Gründung einer hohen Anzahl aus Risikokapital finanzierten Marktplätzen gegenüber einem eher zögerlichen Engagement der Anbieter und Nachfrager gesehen. Dadurch konnte die kritische Masse als Voraussetzung für die Wirtschaftlichkeit eines E-Market häufig nicht erreicht werden. Dies resultiert überwiegend aus einer fehlerhaften strategischen Ausrichtung, zumeist weniger aus technischen Nachteilen.
Jedes Unternehmen, das den Betrieb oder die Nutzung eines Internet-Marktplatzes plant, sollte daher eine E-Business-Strategie, oder kurz E-Strategie, entwickeln, die sich vollständig in die Geschäftsstrategie integrieren lässt. Am Anfang jeder Strategie-Entwicklung steht die Informationsgenerierung. Für den Buchverlag Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG (im Folgenden BIFAB AG genannt), der eine strategische Positionierung im E-Business, speziell auf Internet-Marktplätzen, ins Auge fasst, bedeutet dies konkret, Informationen über die Merkmale und Strukturen von Internet-Marktplätzen zu erhalten, die eigenen ökonomischen Potenziale und Schwächen mit dem ökonomischen Nutzen, den elektronische Marktplätze bieten können, zu vergleichen und schließlich eine strategische Option zu wählen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Internet-Wirtschaft und der Marktplatz-Pleiten ein und stellt die strategische Notwendigkeit für den Verlag BIFAB AG dar, eine fundierte E-Business-Strategie zu entwickeln.
2 Electronic-Business (E-Business): Dieses Kapitel definiert und ordnet Begriffe wie E-Business, E-Commerce und E-Procurement ein und erläutert die verschiedenen Formen elektronischer Geschäftsprozesse sowie Netzwerktechnologien.
3 E-Markets der Buchverlagsbranche: Es werden die klassischen Vertriebsstrukturen des Buchhandels analysiert und der aktuelle Stand der E-Business-Aktivitäten (B2B und B2C) innerhalb der Branche beleuchtet.
4 Strategische Positionierung der BIFAB AG innerhalb des B2B-E-Business: Hier erfolgt eine Analyse der Unternehmenssituation, ein Kriterienkatalog für Marktplätze wird erstellt und eine strategische E-Business-Empfehlung für den Verlag abgeleitet.
5 Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von E-Markets: Das Kapitel schließt mit einer Betrachtung der zukünftigen Konsolidierung und den Erfolgsfaktoren für Marktplätze, weg von unrealistischen Wachstumsphantasien hin zu seriösem wirtschaftlichem Handeln.
E-Business, E-Strategie, Internet-Marktplatz, B2B, B2C, Buchverlagsbranche, E-Commerce, E-Procurement, Online-Handel, Marktplatz-Analyse, Content-Syndication, Vertriebsstruktur, BIFAB AG, Elektronische Marktplätze
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Positionierung des Buchverlags BIFAB AG im Bereich des Electronic Business, speziell mit der Frage, ob und wie der Verlag Internet-Marktplätze für den Vertrieb seiner Produkte nutzen sollte.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen des E-Business, die Analyse klassischer und elektronischer Vertriebsstrukturen in der Buchbranche sowie die strategische Bewertung von Marktplätzen als Vertriebskanal.
Das primäre Ziel ist es, dem Verlag BIFAB AG eine fundierte Empfehlung für eine strategische E-Business-Ausrichtung zu geben, die auf einer fundierten Marktanalyse beruht.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus theoretischer Fundierung (Literaturanalyse), einer Umweltanalyse (Branchenanalyse) und einer empirischen Analyse beispielhafter E-Markets mittels eines strukturierten Kriterienkatalogs.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von E-Business-Formen, die Untersuchung der spezifischen Vertriebssituation der Buchverlagsbranche und die detaillierte strategische Analyse der BIFAB AG inklusive eines Kriterienkatalogs zur Marktplatzbewertung.
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe umfassen Electronic Business, B2B-Marktplätze, Buchverlagsbranche, Vertriebsstrategien, E-Procurement und Content-Handel.
Die Buchpreisbindung stellt einen rechtlichen Rahmen dar, der den Wettbewerb beeinflusst und die Vergleichbarkeit von Buchprodukten im Internet-Handel einschränkt, was bei der Entwicklung einer E-Strategie zwingend zu berücksichtigen ist.
Während physische Produkte logistische Zustellprozesse erfordern, können digitale Inhalte (Content) direkt über das Internet geliefert werden, was unterschiedliche Anforderungen an die E-Business-Modelle und die Content-Syndication stellt.
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