Bachelorarbeit, 2010
70 Seiten, Note: 3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfrage
1.3 Zielsetzung
1.4 Methodik
2 Begriffsabgrenzung und Beleuchtung einer Studie
2.1 Begriffsabgrenzung: Ehrenamt - Freiwilliges Engagement
2.2 Zusammenhang und Begriffsabgrenzung Motive – Anreiz - Motivation
2.3 Kategorien der Motive für freiwilliges Engagement
2.3.1 Studie – Freiwilliges Engagement
2.3.2 Ergebnisse der Umfrage zur Motivation
2.3.3 Erwartung an die freiwillige Tätigkeit
2.3.4 Bedeutung von freiwilligem Engagement
2.4 Mitarbeiter im Wissensmanagement-Regelkreis
3 Wissensmanagement
3.1 Begriffsabgrenzung Wissenskommunikation – Wissen - implizites und explizites Wissen
3.2 Nutzen von Wissenskommunikation
4 Methoden zum Wissenstransfer
4.1 Metapher
4.2 Storytelling - Erfahrungsgeschichte
5 Anreize
5.1 Begriffsabgrenzung intrinsische und extrinsische Motivation – Anreiz/Anreizsystem – persönlicher Anreiz/Karriereanreiz
5.2 Instrumente der Anreizschaffung
5.2.1 Unternehmenskultur
5.2.2 Management by Objectives – Führen durch konkrete Ziele
5.2.3 Betriebsklima
5.2.4 Mitarbeiterführung
5.2.5 Bereitstellung von Lerngelegenheiten
5.2.6 Betriebsfeste und Ausflüge
5.2.7 Symbolische Belohnung
6 Instrumente der internen Kommunikation
6.1 Begriffsabgrenzung Unternehmenskommunikation – interne Kommunikation
6.2 Relevanz von interner Kommunikation
6.3 Mitarbeiterzeitschrift
6.4 Mitarbeitergespräche
6.4.1 Ablauf
6.4.2 Zeitraum
6.4.3 Mitarbeitergespräche mit neuen Freiwilligen
6.5 Intranet
7 Schlussbetrachtung
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht die Motivationslage von ehrenamtlich Engagierten in Nonprofit-Organisationen und identifiziert effektive Instrumente der Kommunikation, des Wissenstransfers und der Anreizgestaltung, um diese Zielgruppe langfristig an die Organisation zu binden.
4.1 Metapher
Eppler (in Reinhardt, 2004, S. 14) bezeichnet Metaphern als indirekte Kommunikation, die mit Bildern arbeitet, um bei dem Empfänger zu bewirken, dass dieser Andeutungen selbstständig zu Ende denkt. Es ist ein Instrument, das den Transfer von Erkenntnissen erleichtern soll und Lernen und Denken unterstützt. Metaphern sind subtile Analogien, durch deren Verwenden ein anderes Ereignis angesprochen wird und die in dem Betrachter Assoziationen erwecken sollen.
Alessandrini (in Reinhardt 2004, S. 17) hat für die Bedeutung von Metaphern ein Akronym aus englischen Wörtern erschlossen. Dieses setzt sich wie folgt zusammen:
I Instant: Metaphern machen Wissen schnell abrufbar
M Memorable: Metaphern schaffen einen hohen Wiedererkennungswert
A Automatic: Metaphern schaffen automatisches Verständnis
G Global: Metaphern verhelfen zu einem guten Überblick
E Energizing: Metaphern wirken motivierend
Eppler (in Reinhardt, 2004, S. 16) nennt einige prägnante Vorteile, die durch die Verwendung von Metaphern entstehen können. Da der Mensch sich häufig Dinge mit Bildern merkt, helfen Metaphern, Ereignisse einzuordnen und sie gleich als Bild abzuspeichern. Es fördert laut Reinhardt die Konzentration des Betrachters, da dessen Aufmerksamkeit auf das Bild gelenkt wird. Zudem hilft es dabei, den Kommunikationsprozess zu strukturieren und ihm die gewünschte Richtung zu geben, sowie Lernprozesse zu unterstützen. Desweiteren besteht die Möglichkeit den Horizont des Betrachters zu erweitern und dadurch neue Interpretationsmöglichkeiten zuzulassen. Häufig handelt es sich bei dem Wissen des Gegenübers um implizites Wissen, das durch Metaphern einfacher ans Tageslicht dringt.
1 Einleitung: Die Arbeit definiert die Problemstellung der Motivation und Bindung von Ehrenamtlichen als wichtige Unternehmensressource und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2 Begriffsabgrenzung und Beleuchtung einer Studie: Es werden zentrale Begriffe wie Ehrenamt, Motivation und Anreiz geklärt sowie Motive für freiwilliges Engagement anhand von Studienergebnissen analysiert.
3 Wissensmanagement: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Wissenskommunikation und die Unterscheidung zwischen implizitem und explizitem Wissen für die Organisation.
4 Methoden zum Wissenstransfer: Es werden Techniken wie Metaphern und Storytelling vorgestellt, um implizites Wissen erfahrbar zu machen und Wissenstransfer zu fördern.
5 Anreize: Das Kapitel behandelt verschiedene Anreizsysteme, von der Unternehmenskultur über Führung bis hin zu symbolischen Belohnungen zur Mitarbeiterbindung.
6 Instrumente der internen Kommunikation: Es werden Medien wie Mitarbeiterzeitschriften, Mitarbeitergespräche und das Intranet als Kanäle der internen Kommunikation analysiert.
7 Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz einer gezielten Einbindung ehrenamtlicher Mitarbeiter.
Freiwilliges Engagement, Ehrenamt, Motivation, Wissensmanagement, Wissenstransfer, Interne Kommunikation, Anreizsysteme, Mitarbeiterbindung, Nonprofit-Organisationen, Metaphern, Storytelling, Unternehmenskultur, Mitarbeitergespräche, Stakeholder-Management, Betriebsklima
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie freiwillig Engagierte in Nonprofit-Organisationen motiviert und durch gezielte Anreize sowie interne Kommunikation stärker an die Organisation gebunden werden können.
Zentrale Themen sind die Motivationsforschung bei Ehrenamtlichen, die Bedeutung von Wissensmanagement, Methoden des Wissenstransfers sowie der Einsatz von Instrumenten der internen Kommunikation und Anreizsystemen.
Ziel ist es, aus den Motiven ehrenamtlicher Mitarbeiter praktische Instrumente für das Organisationsmanagement abzuleiten, um besser auf die Bedürfnisse dieser wichtigen Stakeholder einzugehen.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche, die verschiedene Managementtheorien und psychologische Ansätze auf den Kontext der Freiwilligenarbeit überträgt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsabgrenzung (Motivation/Anreize), das Wissensmanagement (Wissenstransfer-Methoden) sowie die Vorstellung verschiedener Kommunikationsinstrumente und Anreizstrategien.
Wichtige Begriffe sind Freiwilliges Engagement, Wissenskommunikation, Stakeholder-Management, Mitarbeiterführung, intrinsische/extrinsische Motivation und Anreizsysteme.
Storytelling hilft dabei, implizites, emotionales Wissen zu explizieren, das mit quantitativen Methoden kaum erfassbar wäre, und fördert durch die Konstruktion einer gemeinsamen "Wir-Geschichte" die Bindung an die Organisation.
Vertrauen ist die Basis für das Funktionieren von Management-Instrumenten wie "Management by Objectives". Es steigert das Leistungspotenzial, reduziert Unsicherheiten und ist essenziell für ein gesundes Betriebsklima.
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