Magisterarbeit, 2011
108 Seiten, Note: 1,3
I Einleitung
1 Das Genre Heimatfilm und seine Merkmale
1.1 Der traditionelle Heimatfilm
1.1.1 Das Milieu
1.1.2 Die Natur
1.1.3 Die Personen
1.1.4 Das Wertesystem
1.1.5 Das Geschehen
1.2 Der kritische Heimatfilm
2 Die Geschichte des Heimatfilms von 1918 bis 2011
2.1 Der Berg- und Volksfilm als Vorreiter des Heimatfilms
2.2 Der Heimatfilm und seine Rolle im Nationalsozialismus
2.3 Die Trümmerfilme in den Nachkriegsjahren
2.4 Die Fünfziger Jahre und der Heimatfilm-Boom
2.5 Der Jägerporno und der Touristenfilm in den 1960er und 1970er Jahren
2.6 Das „Oberhausener Manifest“ und der „kritische Heimatfilm“
2.7 Die neue Vielseitigkeit des Heimatfilms in den 1980er Jahren
2.8 Die 1990er Jahre und die Flaute der Heimatfilm-Produktionen
2.9 Das Jahr 2001 und die Geburt des „Neuen Bayerischen Heimatfilms“
II Marcus H. Rosenmüller und sein filmisches Werk
1 Die Biographie
2 Die Filmographie
3 Die Filme: Beschreibung des Inhalts, Darstellung der vorhandenen Genremerkmale und Besonderheiten, Untersuchung der Rezensionen
3.1 Wer früher stirbt ist länger tot
3.1.1 Allgemeines zum Film
3.1.2 Inhalt
3.1.3 Genremerkmale und Besonderheiten
3.1.4 Rezensionen
3.2 Schwere Jungs
3.2.1 Allgemeines zum Film
3.2.2 Inhalt
3.2.3 Genremerkmale und Besonderheiten
3.2.4 Rezensionen
3.3 Beste Zeit
3.3.1 Allgemeines zum Film
3.3.2 Inhalt
3.3.3 Genremerkmale und Besonderheiten
3.3.4 Rezensionen
3.4 Beste Gegend
3.4.1 Allgemeines zum Film
3.4.2 Inhalt
3.4.3 Genremerkmale und Besonderheiten
3.4.4 Rezensionen
3.5 Räuber Kneissl
3.5.1 Allgemeines zum Film
3.5.2 Inhalt
3.5.3 Genremerkmale und Besonderheiten
3.5.4 Rezensionen
3.6 Die Perlmutterfarbe
3.6.1 Allgemeines zum Film
3.6.2 Inhalt
3.6.3 Genremerkmale und Besonderheiten
3.6.4 Rezensionen
III Fazit
Diese Arbeit untersucht, wie sich die Werke des Regisseurs Marcus H. Rosenmüller in die Tradition des Heimatfilms einordnen lassen und welche Besonderheiten sie als „Neuen Bayerischen Heimatfilm“ auszeichnen.
1.1.2 Die Natur
Die Landschaft im Heimatfilm dient zunächst nur als Folie, vor dessen Hintergrund sich das Geschehen des Films abspielt. Die Landschaft kann aber auch mit der Handlung verbunden sein, wenn es zum Beispiel um den Erhalt eines bäuerlichen Anwesens geht und um den Schutz des Erbes. Zu finden ist diese Situation in dem Film WEIßES GOLD. Hier kämpft ein alter Bauer um seinen Hof, der durch einen Stausee geflutet werden soll. Erbauer des Staudammes ist sein Sohn, der Ingenieur geworden ist. Hier gewinnt die Landschaft kein Eigenleben, sondern ist zunächst nur Hintergrund des Geschehens. Das heißt, die Entscheidungen die im Film getroffen werden, fallen aufgrund von Dialogen unter den Menschen und Diskussionen, nicht aufgrund einer besonderen Naturverbundenheit. Die Natur nimmt keinen Einfluss auf die Emotionalität des Bauern, die Schönheit der Landschaft kümmert ihn nicht. Rein rationale Gründe lassen ihn um seinen Hof und seinen Erben kämpfen. Doch wird das Landschaftsmilieu durch den Kampf darum als Eigenwert erkannt.
I Einleitung: Vorstellung des Themenkomplexes Heimatfilm, Einordnung der „Neuen Bayerischen Heimatfilme“ und methodisches Vorgehen.
1 Das Genre Heimatfilm und seine Merkmale: Definition der Merkmale des traditionellen und kritischen Heimatfilms hinsichtlich Milieu, Natur, Personen und Wertesystemen.
2 Die Geschichte des Heimatfilms von 1918 bis 2011: Chronologischer Abriss über die historische Entwicklung des Genres von den Anfängen bis zur Entstehung des „Neuen Bayerischen Heimatfilms“.
II Marcus H. Rosenmüller und sein filmisches Werk: Vorstellung des Regisseurs sowie detaillierte Filmanalyse seiner sechs Werke hinsichtlich Inhalt, Genremerkmalen und Rezeption.
III Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse zur Einordnung der Rosenmüller-Filme in die Tradition des Heimatfilms.
Heimatfilm, Neuer Bayerischer Heimatfilm, Marcus H. Rosenmüller, traditioneller Heimatfilm, kritischer Heimatfilm, Genreanalyse, deutsche Filmgeschichte, Provinz, Regionalität, filmische Stilmittel, Rezensionen, Volksfilm, Bergfilm, Identität, Bauerntheater.
Die Arbeit untersucht das Genre Heimatfilm, seine historische Entwicklung und ordnet speziell die Filme des Regisseurs Marcus H. Rosenmüller als „Neuen Bayerischen Heimatfilm“ in diese Tradition ein.
Die Arbeit behandelt die Merkmale des klassischen und kritischen Heimatfilms, die Filmgeschichte von 1918 bis 2011 und analysiert das Werk von Marcus H. Rosenmüller.
Das Ziel ist herauszufinden, ob und wie Rosenmüllers Filme durch ihre Besonderheiten dem „Neuen Bayerischen Heimatfilm“ zugeordnet werden können und wo sie in der Tradition des klassischen Heimatfilms stehen.
Die Arbeit nutzt einen beschreibenden Ansatz, analysiert das Genre anhand filmtheoretischer Grundlagen (z.B. Willi Höfig, Daniel Alexander Schacht) und wertet zeitgenössische Kritiken aus.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse des Genres sowie eine detaillierte Betrachtung der sechs Kinofilme von Rosenmüller (bis Juli 2011), inklusive Inhaltsangaben und Rezensionsanalysen.
Wichtige Begriffe sind Heimatfilm, Neuer Bayerischer Heimatfilm, Marcus H. Rosenmüller, Genremerkmale, deutsche Filmgeschichte und Regionalität.
In den untersuchten Filmen dient die Amerika-Sehnsucht oft als Hoffnung auf ein besseres Leben oder als Fluchtpunkt, wird jedoch in ihrer Bewertung zwischen traditionellem und kritischem Heimatfilm stark differenziert.
Kritiker ordnen den Film hier ein, da er sich an klassischen Stereotypen bedient, unschuldige Unterhaltung bietet und die Probleme der Nachkriegszeit bzw. nationale Identitätssuche auf eine Weise verhandelt, die an „Papas Kino“ erinnert.
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