Forschungsarbeit, 2011
24 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
2. Theoretische Vorüberlegung
3. Hypothese
4. Empirische Referenzen
5. Methode
5.1 Konzeptionalisierung
5.2 Datengrundlage und verwendete Stichprobe
5.3 Operationalisierung
5.4 Multivariates Analyseinstrument
5.5 Analysestrategie und Struktur der Ergebnispräsentation
6. Ergebnisse der empirischen Analysen
6.1 Deskriptive Analyse
6.1.1 Univariate Analyse
6.1.2 Bivariate Analyse
6.2 Lineare Regressionsanalyse
7. Diskussion
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der physischen Attraktivität auf den ökonomischen Erfolg von Individuen am deutschen Arbeitsmarkt, wobei insbesondere die Fragestellung nach einem signifikanten Zusammenhang zwischen dem äußeren Erscheinungsbild und dem erzielten Arbeitseinkommen bei beiden Geschlechtern im Mittelpunkt steht.
1. Einleitung
„Wer schön ist, verdient mehr“ (Beck 2009) schreibt ein Redakteur der FAZ im Juli 2009. In dem Artikel behauptet er, dass attraktive Menschen einen größeren Erfolg am Arbeitsmarkt haben, als weniger Attraktive. Dieser Erfolg lasse sich demnach unter anderem in einem um 10 – 15% höheren Einkommen beobachten. Diese Aussage kann zunächst irritierend wirken: Haben attraktive Menschen tatsächlich ein höheres Einkommen als weniger attraktive? Gibt es somit einen positiven Einfluss der äußeren Erscheinung des Menschen auf seinen monetären Erfolg am Arbeitsmarkt? Diese Frage wird in der vorliegenden Studie genauer erläutert und am Beispiel des deutschen Arbeitsmarktes empirisch untersucht.
Die Fragestellung der Studie lautet wie folgt: Hat die physische Attraktivität eines Individuums in Deutschland einen signifikanten Einfluss auf dessen Arbeitseinkommen? Das Arbeitseinkommen fungiert somit als abhängige, die physische Attraktivität als unabhängige Variable. Die beiden Geschlechter werden dabei aus Gründen der Operationalisierung getrennt untersucht. Auch lassen sich durch dieses Vorgehen mögliche geschlechtsspezifische Unterschiede sichtbar machen. Um die Validität der Ergebnisse zu gewährleisten werden darüber hinaus Alter, Gesundheit und Bildung der Befragten sowie das Bundesland, in welchem diese wohnen, als Störvariablen identifiziert und konstant gehalten.
1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage zum Zusammenhang zwischen physischer Attraktivität und Arbeitseinkommen unter Verwendung von SOEP-Daten.
2. Theoretische Vorüberlegung: Herleitung der Bedeutung physischer Attraktivität mittels evolutionspsychologischer Erkenntnisse und des Konzepts des „erotischen Kapitals“ von Catherine Hakim.
3. Hypothese: Aufstellung der Annahme, dass physische Attraktivität einen positiven Effekt auf das Arbeitseinkommen hat, wobei geschlechtsspezifische Unterschiede in der Operationalisierung berücksichtigt werden.
4. Empirische Referenzen: Übersicht bisheriger Studien, die den Einfluss von Attraktivitätsmerkmalen wie BMI und Körpergröße auf den Arbeitsmarkterfolg belegen.
5. Methode: Detaillierte Erläuterung der Konzeptionalisierung, Datenbasis, Stichprobenwahl und des verwendeten OLS-Regressionsmodells.
6. Ergebnisse der empirischen Analysen: Darstellung der deskriptiven Kennzahlen sowie der Regressionsergebnisse für Männer und Frauen zur Prüfung der Hypothese.
7. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse, Reflexion der methodischen Schwachstellen und Implikationen für die Chancengleichheit.
Physische Attraktivität, Arbeitsmarkt, Arbeitseinkommen, Erotisches Kapital, Body-Mass-Index, Körpergröße, Humankapital, Sozio-Ökonomisches Panel, Regressionsanalyse, Ungleichheit, Geschlechterunterschiede, Lohndiskriminierung, Einkommenseffekt, Störvariablen, Personalökonomie.
Die Arbeit untersucht, ob und in welchem Ausmaß das äußere Erscheinungsbild – konkret die physische Attraktivität – einen Einfluss auf das monatliche Arbeitseinkommen von Erwerbstätigen in Deutschland hat.
Die Schwerpunkte liegen auf der Übertragung sozialpsychologischer Attraktivitätskonzepte in die soziologische Ungleichheitsforschung sowie der empirischen Konvertierung von Attraktivität in ökonomisches Kapital.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, ob physische Attraktivität einen signifikanten positiven Effekt auf das individuelle Arbeitseinkommen ausübt, wobei für Männer und Frauen getrennte Analysen durchgeführt werden.
Die Untersuchung basiert auf einer quantitativen Analyse von Daten des Sozio-Ökonomischen Panels (SOEP) unter Anwendung der linearen OLS-Regression zur Kontrolle von Störvariablen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, die methodische Beschreibung der Variablenbildung (BMI für Frauen, Körpergröße für Männer) sowie die Auswertung und Diskussion der Regressionsmodelle.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie physische Attraktivität, Arbeitseinkommen, erotisches Kapital, Regressionsanalyse und Lohndiskriminierung definieren.
Da unterschiedliche evolutionäre Körpermerkmale als attraktiv wahrgenommen werden – bei Frauen primär der BMI und bei Männern die Körpergröße –, sind separate Analysen notwendig, um valide Ergebnisse zu erzielen.
Die Analyse bestätigt für Frauen signifikante Lohneinbußen bei Abweichungen vom Normalgewicht, was die Hypothese eines positiven Attraktivitätseffekts in ökonomisches Kapital stützt.
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