Masterarbeit, 2011
83 Seiten, Note: 1,4
1. Einleitung
2. Grundlagen und Definitionen von Knowledge-Management
2.1 Wissen, Daten und Informationen
2.1.1. Wissen
2.1.2. Daten
2.1.3. Informationen
2.2 Implizites Wissen
2.3 Explizites Wissen
2.4 Kollektives und individuelles Wissen
2.5 Know-How Träger
2.5.1 Personelle Know-How Träger
2.5.2 Materielle Know-How Träger
2.5.3 Kollektive Know-How Träger
2.5.4 Interne und externe Know-How Träger
3. Der Wandel der Gesellschaft zu einer Wissensgesellschaft
3.1 Arten der Gesellschaft
3.1.1 Agrargesellschaft
3.1.2 Industriegesellschaft
3.1.3 Dienstleistungsgesellschaft
3.1.4 Wissensgesellschaft
3.1.4.1 Eigenschaften einer Wissensgesellschaft
3.2 Der strukturelle Wandel der Gesellschaft
4. Modelle des Knowledge-Managements
4.1. Das Münchener Modell
4.1.1. Wissensrepräsentation
4.1.2. Wissensnutzung
4.1.3. Wissenskommunikation
4.1.4. Wissensgenerierung
4.2. Die Bausteine des Wissens
4.2.1 Wissensziele setzen
4.2.2 Wissensidentifikation
4.2.3 Wissenserwerb
4.2.4 Wissensentwicklung
4.2.5 Wissens(ver-)teilung
4.2.6 Wissensnutzung
4.2.7 Wissensbewahrung
4.2.8 Wissensbewertung
5. Warum Knowledge-Management und warum ist, es für Unternehmen so wichtig?
5.1 Warum Knowledge Management?
5.1.1 Der Einfluss auf Unternehmen
5.1.2 Vorteile des Knowledge Managements
5.2 Warum ist die Bewahrung von Wissen so wichtig?
5.2.1 Der Einfluss auf den Erfolg eines Unternehmens
5.2.2 Wissensverlust vs. Wissensbewahrung
5.3 Knowledge Management und die lernende Organisation/Wissensformen
6. Konzepte für die Einführung eines Knowledge-Management Systems
6.1 Einführungskonzept nach Tiwana
6.2 Referenzmodell nach Warnecke et al.
6.3 Wie baue ich ein Knowledge Management-System auf?
6.4 Barrieren bei der Einführung
6.4.1 Ergebnisse aus Studien
6.4.2 Einteilung der Barrieren nach Kategorien
7. Methoden der Wissensbewertung
7.1 Balanced-Scorecard
7.2 Skandia Navigator
7.3 Marktwert-Buchwert Methode und Tobin´s Q Methode
8. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Knowledge-Management als strategischen Wettbewerbsvorteil in der modernen Wissensgesellschaft. Ziel ist es, den Nutzen sowie die Herausforderungen bei der Implementierung solcher Systeme aufzuzeigen, wobei neben theoretischen Modellen auch praktische Vorgehensweisen und Barrieren beleuchtet werden.
4.1.2. Wissensnutzung
Wissensnutzung steht im Münchener Modell dafür, das Wissen anwendbar zu machen, d. h., dass aus dem Wissen Entscheidungen getroffen und Maßnahmen abgeleitet werden. In diesem Sinne sollte das Wissen einfach „gelebt“ werden.
Es soll bei der Wissensnutzung eigentlich ein Prozess ablaufen, bei dem das Wissen in einen Zustand gebracht wird, bei dem Know-How Träger und das dazugehörige Umfeld nicht mehr zu trennen sind, weil ihr Wissen zum Handeln wird. Um bei der Wasseranalogie zu bleiben, besteht die Wissensnutzung im Prinzip darin, das Wissen aufsteigen und raumfüllend überall hineinkriechen zu lassen. Dort kann es als Dampf Energie herstellen, oder wenn notwendig an anderen Stellen wieder zu kondensieren. Im Prinzip geht es bei diesem Phänomen darum, das Wissen in Handlungen umzusetzen, und so für ein Unternehmen nutzbar zu machen. Denn für ein Unternehmen ist es nicht sinnvoll vorhandenes Wissen nur zur horten, sondern es ist wichtig, dieses Wissen zielgerecht einzusetzen und so die Unternehmensstrategie auszunutzen. Um dies zu gewährleisten, ist eine entsprechende Kooperation zwischen Knowledge-Management, Personalabteilung und Kompetenzmanagement wichtig.
Ein weiterer Punkt der Wissensnutzung ist, dass es erst durch die Anwendung von Wissen zu einer Innovation kommen kann.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel zur Wissensgesellschaft und stellt das Wissensmanagement als kritischen Erfolgsfaktor für Unternehmen heraus.
2. Grundlagen und Definitionen von Knowledge-Management: Dieses Kapitel definiert essenzielle Begriffe wie Daten, Information und Wissen und differenziert zwischen impliziten und expliziten Wissensformen.
3. Der Wandel der Gesellschaft zu einer Wissensgesellschaft: Hier wird die historische Entwicklung von der Agrar- zur Wissensgesellschaft skizziert und der strukturelle Wandel der Erwerbsarbeit analysiert.
4. Modelle des Knowledge-Managements: Das Kapitel vergleicht das Münchener Modell nach Reinmann-Rothmeier mit den Wissensbausteinen nach Probst und erläutert deren Prozessphasen.
5. Warum Knowledge-Management und warum ist, es für Unternehmen so wichtig?: Die Untersuchung der Notwendigkeit und Vorteile des Wissensmanagements für die Wettbewerbsfähigkeit und das Überleben in modernen Märkten.
6. Konzepte für die Einführung eines Knowledge-Management Systems: Vorstellung praktischer Einführungsleitfäden nach Tiwana und Warnecke sowie eine detaillierte Analyse auftretender Barrieren.
7. Methoden der Wissensbewertung: Übersicht und kritische Betrachtung von Messmethoden wie der Balanced Scorecard, dem Skandia Navigator und der Tobin’s Q Methode.
8. Zusammenfassung und Ausblick: Ein Resümee der Arbeit, das die Notwendigkeit einer Wissenskultur zur Sicherung des Unternehmenswertes betont.
Wissensmanagement, Knowledge-Management, Wissensgesellschaft, Implizites Wissen, Explizites Wissen, Wissensbausteine, Wissensbewertung, Balanced Scorecard, Wissensidentifikation, Organisationslernen, Wettbewerbsvorteil, Innovationsfähigkeit, Wissensverlust, Know-How Träger, Unternehmensstrategie.
Die Arbeit behandelt die Bedeutung und Implementierung von Wissensmanagement-Systemen in Unternehmen, um in der modernen Wissensgesellschaft wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die thematischen Schwerpunkte liegen auf Wissensdefinitionen, gesellschaftlichem Wandel, theoretischen Modellen des Wissensmanagements, praktischen Einführungskonzepten und Methoden zur Bewertung von Wissen.
Das Ziel ist es, Managern aufzuzeigen, wie Wissen als Produktionsfaktor identifiziert, bewahrt, verteilt und genutzt werden kann, um den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern.
Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Arbeit, die auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich anerkannter Modelle wie dem "Münchener Modell" oder "Balanced Scorecard" basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Wissensarten, die Darstellung des gesellschaftlichen Wandels, die Analyse von Wissensmanagement-Regelkreisen und die praktische Auseinandersetzung mit Einführungsbarrieren.
Wissensmanagement, Wissensbewertung, Balanced Scorecard, implizites und explizites Wissen sowie Wettbewerbsvorteil.
Das Münchener Modell konzentriert sich stark auf die Abstimmung psychologischer, organisatorischer und technischer Aspekte rund um Wissensphänomene wie Generierung und Nutzung.
Die Arbeit identifiziert Maßnahmen wie das Selegieren, Speichern und Aktualisieren von Wissen sowie den Aufbau einer Unternehmenskultur, die Wissensaustausch fördert und Barrieren wie Zeitmangel abbaut.
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