Bachelorarbeit, 2010
90 Seiten, Note: Gut
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 EINLEITUNG
1.1 AUSGANGSSITUATION UND ZIELSETZUNG
1.2 AUFBAU UND METHODIK
2 GRUNDLAGEN DER PUBLIC RELATIONS
2.1 EINFÜHRUNG IN DIE PUBLIC RELATIONS ALS MANAGEMENTFUNKTION
2.2 ZIELE UND AUFGABEN VON PUBLIC RELATIONS
2.3 ONLINE-PUBLIC RELATIONS: KOMMUNIKATION IM INTERNET
3 EINSATZ VON SOCIAL MEDIA IM RAHMEN VON ONLINE-PR
3.1 SOCIAL MEDIA IM WEB 2.0
3.2 WEB 2.0 ANWENDUNGEN FÜR SOCIAL MEDIA
3.3 SOCIAL MEDIA PLATTFORMEN UND IHRE HAUPTAKTEURE
3.3.1 Video Sharing Sites
3.3.2 Social Networks
3.3.3 Photo Sharing
3.3.4 Content Sharing
3.3.5 Blogging Plattformen
3.4 BEDEUTUNG VON SOCIAL MEDIA IM RAHMEN VON ONLINE-PR
3.5 STATUS UND BEDARF DER ERFOLGSMESSUNG
4 DAS ÖSTERREICHISCHE BANKWESEN
4.1 STRUKTUR DES ÖSTERREICHISCHEN BANKWESENS
4.2 BANKEN UND IHRE DIALOGGRUPPEN
4.3 ASPEKTE DER KOMMUNIKATION IM BANKWESEN
5 SOCIAL MEDIA IM ÖSTERREICHISCHEN BANKWESEN
5.1 HYPOTHESEN
5.2 METHODIK
5.2.1 Das Experteninterview
5.2.2 Auswahl der Methodik
5.2.3 Interviewleitfaden
5.2.4 Vorgehensweise und Erhebung
5.3 ERGEBNISDARSTELLUNG
5.3.1 Auswertung der Ergebnisse
5.3.2 Prüfung der Hypothesen
6 FAZIT
6.1 BEANTWORTUNG DER FORSCHUNGSFRAGE
6.2 ZUSAMMENFASSUNG
6.3 WEITERER FORSCHUNGSBEDARF
Diese Bachelorarbeit untersucht, wie österreichische Banken Social Media im Rahmen von Online-PR nutzen, um mit Dialoggruppen im Absatzmarkt zu kommunizieren, und welche Chancen sowie Herausforderungen sich daraus für das Bankwesen ergeben.
3.1 Social Media im Web 2.0
Social Media baut auf den technologischen Grundlagen des Web 2.0 auf und ist ein Begriff, mit dem Webdienste und Plattformen zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen beschrieben werden. Ein wesentlicher Unterschied zu den traditionellen Medien ist, dass Social Media auf Interaktion beruht und NutzerInnen Inhalte erstellen (User Generated Content). Der Zugang zu Social Media ist kostenfrei oder zu niedrigen Preisen verfügbar. Social Media im Rahmen von Online-PR haben den Dialog und die aktive Teilnahme ihrer Dialoggruppen am Kommunikationsprozess im Fokus.
Die Kommunikation mit Social Media ändert die Art, wie Unternehmen ihre Kommunikation organisieren, da die Kommunikation unmittelbarer wird. Durch Social Media werden mediale Monologe (one to many) zu sozial medialen Dialogen (many to many). Das klassische Sender-Empfänger-Modell findet bei Social Media daher keine Anwendung. Früher waren es die SenderInnen, die mehreren passiven EmpfängerInnen selektive Nachrichten vermittelt haben. Heute wird von einem neuen Sender-Empfänger-Modell gesprochen, welches auf einer demokratischen Verteilung von Wissen beruht. Die EmpfängerInnen sind durch die Entwicklung des Web 2.0 auch SenderInnen geworden, da die dafür notwendigen Kommunikationsmittel geschaffen wurden.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Online-PR und Social Media im Bankwesen sowie Definition der Forschungsfrage und der methodischen Vorgehensweise.
2 GRUNDLAGEN DER PUBLIC RELATIONS: Theoretische Fundierung von Public Relations als Managementfunktion sowie Einordnung der Online-PR in den Kontext des Internet und Web 2.0.
3 EINSATZ VON SOCIAL MEDIA IM RAHMEN VON ONLINE-PR: Erläuterung von Web 2.0 Anwendungen und Plattformen sowie der Bedeutung und Erfolgsmessung von Social Media.
4 DAS ÖSTERREICHISCHE BANKWESEN: Analyse der Struktur des österreichischen Bankwesens sowie der Kommunikationsaspekte und Dialoggruppen der Branche.
5 SOCIAL MEDIA IM ÖSTERREICHISCHEN BANKWESEN: Empirischer Teil mit Experteninterviews zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen über den strategischen Einsatz von Social Media.
6 FAZIT: Beantwortung der Forschungsfrage, Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Social Media, Online-PR, österreichisches Bankwesen, strategische Planung, Web 2.0, Vertrauen, Reputation, Transparenz, Dialoggruppen, Experteninterview, Erfolgsmessung, Unternehmenskommunikation, Kundenbindung, Wettbewerbsdifferenzierung, Kommunikation.
Die Arbeit analysiert den Einsatz von Social Media durch österreichische Banken im Kontext der Online-PR und untersucht dabei, welche Chancen und Herausforderungen für das Image und die Kundenkommunikation entstehen.
Die zentralen Felder umfassen Public Relations Theorien, die technologischen Grundlagen des Web 2.0, die Struktur des österreichischen Bankensektors sowie die praktische Anwendung von Social-Media-Strategien.
Das Hauptziel ist es, auf Basis von Experteninterviews zu prüfen, ob der Einsatz von Social Media in Banken strategisch geplant ist und wie die gesteigerte Transparenz die Wettbewerbsposition beeinflusst.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, basierend auf Experteninterviews mit fünf Social-Media-Verantwortlichen österreichischer Banken, um fundierte Einblicke in die Praxis zu gewinnen.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen der PR und des Web 2.0 erörtert, die österreichische Bankenlandschaft dargestellt und die Ergebnisse der Expertenbefragung zur Social-Media-Strategie ausgewertet.
Die Untersuchung konzentriert sich auf Begriffe wie strategische Planung, Kundendialog, Vertrauensaufbau, Reputation und die Differenzierung im hart umkämpften Bankenmarkt.
Die befragten Experten betonen die Notwendigkeit, authentisch und rasch auf Kritik zu reagieren, um Vertrauen zu sichern, wobei dies als Chance zur Verbesserung der Dienstleistungsqualität gesehen wird.
Die Untersuchung zeigt, dass Facebook derzeit die bevorzugte Plattform für Banken ist, um gezielt jüngere Dialoggruppen anzusprechen und direkten Austausch zu ermöglichen.
Die Experten sind sich einig, dass eine allgemein gültige Formel zur Erfolgsmessung fehlt, wobei Indikatoren wie Fan-Zahlen und Interaktionsraten zur ersten Orientierung dienen.
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