Magisterarbeit, 2010
78 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
Diese Arbeit untersucht den Erwerb der deutschen Verbstellung als frühe Zweitsprache anhand einer deskriptiven Fallstudie. Ziel ist die Beschreibung des Verbstellungserwerbs bei einer türkischsprachigen Probandin und die Analyse des Einflusses der Erstsprache auf den Zweitspracherwerbsprozess.
Kapitel 1 dient als Einleitung. Kapitel 2 bietet einen theoretischen Hintergrund zum Spracherwerb, insbesondere zum frühen Zweitspracherwerb und den relevanten Entwicklungssequenzen. Kapitel 3 beschreibt den Lerngegenstand, die deutsche und türkische Verbstellung, und stellt Annahmen zum L1-Einfluss vor. Kapitel 4 diskutiert die Verbstellung im Erst- und Zweitspracherwerb. Kapitel 5 präsentiert die Analysemethode und die Ergebnisse der Fallstudie, fokussiert auf die Verbzweitstellung, Verb-Erst-Sätze und Verb-Endstellung in Nebensätzen.
Früher Zweitspracherwerb, Deutsch als Zweitsprache, Verbstellung, Erstsprache (Türkisch), Lernersprache, Entwicklungssequenzen, L1-Einfluss, deskriptive Fallstudie.
Es beschreibt den Erwerb einer zweiten Sprache im Kindesalter, nachdem die Erstsprache in ihren Grundzügen bereits abgeschlossen ist.
Das Deutsche nutzt meist die Verbzweitstellung im Hauptsatz, während das Türkische eine klassische Verbendstellung (SOV-Struktur) aufweist.
Die Arbeit analysiert den sogenannten L1-Einfluss, bei dem Strukturen der Muttersprache (wie die türkische Verbstellung) anfangs auf die Zielsprache übertragen werden.
Kinder durchlaufen feste Phasen, z. B. von Einwortsätzen über die fehlerhafte Verbstellung bis hin zur korrekten Beherrschung von Haupt- und Nebensätzen.
Es wurde detailliert beobachtet, wie Sila die deutsche Verbzweitstellung, Verb-Erst-Sätze und die Endstellung in Nebensätzen im Zeitverlauf erlernt.
Nein, beim bilingualen Erstspracherwerb lernt das Kind zwei Sprachen gleichzeitig ab der Geburt, während der Zweitspracherwerb zeitlich versetzt stattfindet.
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