Diplomarbeit, 2003
98 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit untersucht die Entwicklung der vertikalen Integration von Fernsehprogrammveranstaltern in Deutschland. Sie analysiert die Entstehung und Entwicklung der Rundfunkordnung, die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle und Beschaffungsstrategien von öffentlich-rechtlichen und privaten Anbietern sowie die ökonomischen Rahmenbedingungen für die Programmproduktion.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der vertikalen Integration von Fernsehprogrammveranstaltern in Deutschland ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit. Das zweite Kapitel stellt die unterschiedlichen Akteure im deutschen Fernsehmarkt vor, sowohl öffentlich-rechtliche Anstalten als auch private Fernsehveranstalter. Es werden die spezifischen Finanzierungsmodelle und Beschaffungsstrategien der jeweiligen Anbietergruppen sowie die historische Entwicklung der Rundfunkordnung in Deutschland beleuchtet. Kapitel drei beschäftigt sich mit der theoretischen Grundlage der vertikalen Integration. Es werden die wichtigsten Konzepte und Vorteile der vertikalen Integration vorgestellt und auf die Bedeutung von Faktorspezifität, Skaleneffekten und Standortspezifität eingegangen. Kapitel vier untersucht die ökonomischen Rahmenbedingungen für die Produktion von Fernsehprogrammen. Hierbei werden die Spezifität der Produktionsfaktoren, die Skaleneffekte und die Marktunsicherheit im Bereich der Programmproduktion analysiert. Das fünfte Kapitel widmet sich den internen Faktoren der Programmbeschaffung und analysiert verschiedene Beschaffungsarten, die Programmstruktur, die Nachfrage nach TV-Input und die Vor- und Nachteile von Eigenproduktionen. Schließlich betrachtet Kapitel sechs die Veränderungen der vertikalen Integration im Zeitverlauf. Es werden die Entwicklung der Beschaffungsstrategien sowohl bei öffentlich-rechtlichen als auch bei privaten Anbietern untersucht und anhand von Beispielen illustriert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Vertikale Integration, Fernsehprogrammbeschaffung, Rundfunkordnung, öffentlich-rechtliche Anstalten, private Fernsehveranstalter, Finanzierungsmodelle, Beschaffungsstrategien, Programmproduktion, Ökonomische Rahmenbedingungen, Eigenproduktionen, Fremdproduktionen, Make or Buy, Veränderungen im Zeitverlauf.
Es beschreibt das Ausmaß, in dem Fernsehveranstalter ihre Programme selbst produzieren (Eigenproduktion) oder von externen, unabhängigen Unternehmen beziehen.
Öffentlich-rechtliche Anstalten haben oft einen höheren Grad an Eigenkapazitäten, während private Sender ihre Strategien zwischen Eigen- und Auftragsproduktion (Make or Buy) stärker ökonomisch optimieren.
Die Neuordnung nach 1945 durch die Alliierten und die deutsche Wiedervereinigung waren entscheidende Wendepunkte für die heutige duale Rundfunkordnung.
Vorteile liegen in der besseren Kontrolle über die Inhalte, der Sicherung von Markenrechten und der Auslastung eigener technischer Kapazitäten.
Faktoren wie Faktorspezifität (Spezialisierung der Technik), Skaleneffekte und die Marktunsicherheit spielen eine zentrale Rolle bei der Entscheidung für oder gegen Outsourcing.
Ja, die Arbeit geht kurz auf die Rundfunkgeschichte der DDR ein, die durch eine staatlich zentralisierte Struktur geprägt war.
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