Bachelorarbeit, 2011
64 Seiten, Note: 1,3
1. Soziale Medien – eine Chance für Konsumgüterhersteller
1.1. Einführung in den Gegenstandsbereich
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen der Thematik
2.1. Zentrale Schlüsselbegriffe: Online-Marketing, Web 2.0 und Social Media
2.2. Social Media – eine Systematisierung
2.3. Determinanten des neuen Online-Marketings
2.3.1. Verändertes Nutzerverhalten im Web 2.0
2.3.2. Vom Konsument zum Prosument
2.3.3. Vom Push- zum Pull-Marketing
3. Ziele und Einflussmöglichkeiten beim Einsatz von Social Media im Online-Marketing eines Konsumgüterherstellers
3.1. Steigerung der Bekanntheit durch Mundpropaganda
3.2. Sicherung und Ausbau der Reputation durch Dialogbereitschaft
3.3. Verstärkung der Kundenbindung durch den Aufbau von Vertrauen
3.4. Ausbau der Innovationskraft durch Crowdsourcing
3.5. Reduzierung der Abhängigkeit vom Handel durch direkte Kommunikation
3.6. Umsatzsteigerung durch soziale Medien
4. Problembereiche und korrespondierende Lösungsansätze im Social Media-Marketing eines Konsumgüterherstellers
4.1. Verlust der Kommunikationskontrolle
4.1.1. Befürchtungen bremsen Engagement
4.1.2. Schrittweise das Dilemma auflösen
4.2. Aktivierung der Nutzer
4.2.1. Wettbewerb um Aufmerksamkeit
4.2.2. Mit Mehrwert Dialogpartner gewinnen
4.3. Erfolgsmessung
4.3.1. Voraussetzungen für Bewertung schaffen
4.3.2. Systematisches Monitoring bildet Basis
5. Einordnung des Social Media-Marketings in die Unternehmensstrategie eines Konsumgüterherstellers
6. Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Chancen und Herausforderungen, die mit der Integration sozialer Medien in das Online-Marketing von Konsumgüterherstellern einhergehen, um Potenziale für direkte Dialoge mit Konsumenten und strategische Vorteile zu identifizieren.
4.1.1. Befürchtungen bremsen Engagement
Bei der Auseinandersetzung mit diesem Problembereich ist grundsätzlich zwischen subjektiver Wahrnehmung und objektiver Situation zu unterscheiden. Der zunächst so wahrgenommene mögliche Verlust schreckt viele Unternehmen von einem Engagement ab, bevor überhaupt erste eigene Erfahrungen mit den sozialen Medien gesammelt werden konnten. Das Ausmaß der Vorbehalte ist stark abhängig von der Organisation und Struktur des Unternehmens. So ist es beispielsweise für ein junges Start up-Unternehmen mit flachen Hierarchien und sehr jungen, onlineaffinen Mitarbeitern in aller Regel leichter, Social Media in die Marketingaktivitäten einzubinden. Dies kann soweit gehen, dass die gesamte Unternehmensstrategie an die Nutzung sozialer Medien geknüpft ist. Ohne ihre Einbeziehung wäre das unternehmerische Konzept nicht umsetzbar. Bildet hingegen Kontrolle ein starkes, gar konstitutives Element des Unternehmens, ist der – wenn auch nur gefühlte – Verlust von Kontrolle auf dem Feld der Kommunikation gleichbedeutend mit der Erosion der Unternehmensgrundlage und wird damit als Bedrohung wahrgenommen. Folge hiervon können reflexhafte Ablehnung und Versuche, die bestehenden Verhältnisse zu bewahren, sein. Dies kann im Extremfall zu Verhaltensweisen führen, die in der aussichtslosen Absicht, die verlorene Kontrolle wiederzuerlangen, ein hohes Reputationsrisiko darstellen.
1. Soziale Medien – eine Chance für Konsumgüterhersteller: Einleitung in den Wandel von Interaktionsprozessen im Web 2.0 und die daraus resultierende Notwendigkeit für Konsumgüterhersteller, Social Media in ihre Strategie zu integrieren.
2. Grundlagen der Thematik: Definition der zentralen Begriffe und Betrachtung der Determinanten wie verändertes Nutzerverhalten und der Wandel vom Push- zum Pull-Marketing.
3. Ziele und Einflussmöglichkeiten beim Einsatz von Social Media im Online-Marketing eines Konsumgüterherstellers: Untersuchung der Potenziale von Social Media in Bezug auf Bekanntheit, Reputation, Kundenbindung, Innovation und Umsatz.
4. Problembereiche und korrespondierende Lösungsansätze im Social Media-Marketing eines Konsumgüterherstellers: Analyse der Herausforderungen wie Kommunikationskontrolle, Nutzeraktivierung und Erfolgsmessung sowie Erarbeitung konkreter Lösungswege.
5. Einordnung des Social Media-Marketings in die Unternehmensstrategie eines Konsumgüterherstellers: Strategische Einbettung des Social Media-Marketings als Instrument für langfristigen Unternehmenserfolg.
6. Zusammenfassung und Fazit: Resümee über die Notwendigkeit, trotz hoher Herausforderungen aktiv und strategisch in soziale Medien zu investieren.
Social Media, Online-Marketing, Web 2.0, Konsumgüterhersteller, Kommunikation, Kundenbindung, Reputation, Mundpropaganda, Crowdsourcing, Social Media-Monitoring, Erfolgsmessung, Unternehmensstrategie, Dialog, Nutzeraktivierung, Wertschöpfung
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen, die sich für Konsumgüterhersteller bei der Nutzung sozialer Medien im Rahmen ihres Online-Marketings ergeben.
Die zentralen Felder sind die Grundlagen des Web 2.0, Ziele wie Kundenbindung und Reputationsaufbau, die Bewältigung von Problembereichen wie Kontrollverlust sowie die strategische Einordnung.
Es geht darum, wie Konsumgüterhersteller Ziele mittels sozialer Medien definieren, diese beeinflussen können, welche Probleme dabei auftreten und wie die Aktivitäten strategisch einzuordnen sind.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der systematisierenden Aufarbeitung von Fallbeispielen und Modellen zur Dialoggestaltung.
Im Hauptteil werden zunächst die Einflussmöglichkeiten auf Marketingziele detailliert und anschließend die spezifischen Problembereiche wie Kommunikationskontrolle und Monitoring praktisch erörtert.
Wesentliche Begriffe sind Social Media-Marketing, Konsumentenbindung, Crowdsourcing und die strategische Neuausrichtung des Marketings.
Monitoring ist essenziell, um das aktuelle Meinungsbild zu erfassen, auf relevante Dialoge reagieren zu können und den Erfolg der Maßnahmen messbar zu machen.
Kritik sollte als Chance begriffen werden, wobei das Unternehmen sachlich und zeitnah reagieren sowie eine Bereitschaft zur Selbstkritik zeigen muss, um Eskalationen zu vermeiden.
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