Diplomarbeit, 2011
100 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit untersucht die quantitative Analyse des Grund- und Optionsmodells bei der erbschaftsteuerlichen Verschonung von Betriebsvermögen. Im Fokus steht die Berücksichtigung von Nachversteuerungstatbeständen und deren Auswirkungen auf die Steuerbelastung.
Kapitel 1 dient als Einleitung. Kapitel 2 erläutert die Grundlagen der erbschaftsteuerlichen Behandlung von Unternehmensvermögen, einschließlich der Zielsetzung des Erbschaftsteuerreformgesetzes und der relevanten Freibeträge. Kapitel 3 beschreibt detailliert die erbschaftsteuerliche Verschonung von Betriebsvermögen, die Begünstigungsvoraussetzungen und die Konsequenzen bei deren Nichtbeachtung, inklusive der Nachversteuerung. Kapitel 4 präsentiert eine quantitative Analyse der Steuerbelastung unter verschiedenen Szenarien, die die Auswirkungen der verschiedenen Modelle und der Nachversteuerung aufzeigt.
Erbschaftsteuer, Betriebsvermögen, Unternehmensnachfolge, Verschonungsmodell, Grundmodell, Optionsmodell, Nachversteuerung, Lohnsummenregelung, Behaltensregelung, Quantitative Analyse, Steuerbelastung, Erbschaftsteuerreformgesetz.
Das Grundmodell bietet eine Verschonung von 85 %, während das Optionsmodell eine vollständige Verschonung (100 %) des begünstigten Betriebsvermögens ermöglicht, jedoch strengere Voraussetzungen an Lohnsumme und Behaltensfrist stellt.
Dies ist eine Voraussetzung für die Steuerverschonung: Der Erwerber muss über einen Zeitraum (5 oder 7 Jahre) eine bestimmte Summe an Löhnen im Unternehmen halten, um Arbeitsplätze zu sichern.
Eine Nachversteuerung erfolgt, wenn der Erwerber gegen die Behaltensregelungen verstößt, das Unternehmen vorzeitig verkauft, die Lohnsumme unterschreitet oder unzulässige Überentnahmen tätigt.
Dazu gehören Vermögenswerte, die nicht unmittelbar dem Kernbetrieb dienen (z.B. wertvolle Kunstsammlungen oder private Wertpapiere). Übersteigt dieses einen gewissen Anteil, entfällt die Steuerbegünstigung.
Die Behaltensfrist beträgt beim Grundmodell 5 Jahre und beim Optionsmodell 7 Jahre.
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