Bachelorarbeit, 2011
75 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Dokumentation der verwendeten Methodik
2.1 Technische Dokumentation der Kartogramm-Erstellung
2.2 Technische Dokumentation der Erstellung von Schlagwortwolken
2.3 Quantitatives Forschungsdesign: Online-Umfrage
2.4 Technische Dokumentation der Umfrage-Auswertung mit SPSS
2.5 Qualitatives Forschungsdesign: Experteninterviews
3 Die HafenCity Hamburg als Untersuchungsgebiet
3.1 Geographische Einordnung
3.2 HafenCity – Daten und Fakten
4 Von Westen nach Osten, von Norden nach Süden: Die immobilienwirtschaftliche Entwicklung in den Quartieren
4.1 Quartiere der westlichen HafenCity
4.1.1 Ab 2003: Quartier Am Sandtorkai / Dalmannkai
4.1.2 Ab 2006: Quartier Am Sandtorpark / Grasbrook
4.1.3 Ab 2007: Quartier Strandkai
4.2 Quartiere der zentralen HafenCity
4.2.1 Ab 2007: Überseequartier
4.2.2 Ab 2008: Quartier Brooktorkai / Ericus
4.2.3 Ab 2008: Elbtorquartier
4.2.4 Ab 2011: Quartier Am Lohsepark
4.3 Quartiere der östlichen HafenCity
4.3.1 Ab 2011: Quartier Baakenhafen
4.3.2 Ab 2015: Quartier Oberhafen
4.3.3 Ab 2015/16: Quartier Elbbrücken
4.4 Überarbeitung des Masterplans im Jahr 2006
5 Immobilienleerstand in der HafenCity
5.1 Theoretischer Teil
5.1.1 Definitionen relevanter Begriffe der Immobilienökonomie
5.1.1.1 Wohnimmobilien
5.1.1.2 Büroimmobilien
5.1.1.3 Neubauleerstand von Büro- und Wohnimmobilien
5.1.2 Ursachen und Gründe für Leerstand von Büro- und Wohnimmobilien
5.1.3 Handlungsweisen und Strategien zur Vermeidung von Leerstand
5.2 Angewandter Teil
5.2.1 Immobilien in der HafenCity
5.2.1.1 Bestand und Neubau
5.2.1.2 Kauf- und Mietpreise
5.2.1.3 Flächenumsatz von Büroimmobilien
5.2.1.4 Neuflächenleerstand und Strategien zu dessen Vermeidung
5.2.2 Wohnflächen im Herzen der HafenCity: Das Überseequartier
6 Zukunftsaussichten für die Entwicklung der HafenCity
7 Zusammenfassung und Fazit: HafenCity – die “Made im Speck”?
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die immobilienwirtschaftliche Entwicklung der HafenCity Hamburg unter besonderer Berücksichtigung des Büro- und Wohnflächenleerstandes. Ziel ist es, auf Basis einer Bestandsanalyse und empirischer Untersuchungen (Online-Umfrage und Experteninterviews) zu bewerten, inwieweit sich die einzelnen Quartiere etabliert haben und welche Strategien zur Vermeidung von Leerstand bestehen.
4.1.1 Ab 2003: Quartier Am Sandtorkai / Dalmannkai
Das Quartier Am Sandtorkai / Dalmannkai gilt als erstes komplett fertiggestelltes Quartier innerhalb der Grenzen der HafenCity. Nachdem im Frühjahr 2003 die ersten Arbeiten der acht Gebäude auf dem Sandtorkai begonnen hatten, konnten bereits im Frühjahr 2009 die letzten der 15 Gebäude auf dem Dalmannkai fertiggestellt werden. Insgesamt wurden 23 städtebaulich einzigartige Gebäude sowie die Elbphilharmonie (Projekt 24) auf dem Kaiserspeicher A geschaffen (HafenCity Hamburg 2011d:10). Während die ersten Finanzierungspläne Kosten von insgesamt 114 Mio. Euro für das Leuchtturmprojekt Elbphilharmonie hergaben, beliefen sich diese bereits Ende 2008 auf 323,3 Mio. Euro für die öffentliche Hand (HafenCity Hamburg 2011b). Nach aktuellen Veröffentlichungen soll der Bau sogar zusätzliche 28 Mio. Euro mehr kosten. „Ferner sind die Ausgaben für das geplante Fünf-Sterne-Hotel in dem Gebäude noch nicht berücksichtigt. Die Kulturbehörde beziffert diese Kosten auf sechs Mio. Euro“ (Hamburger Abendblatt, 04.02.2011:Abs. 1).
Der Sandtorhafen bildet das Zentrum des Quartiers, „durch den sich die Pontons des Traditionsschiffhafens ziehen“ (HafenCity Hamburg 2011d:10). Sie bilden einen schwimmenden Anlegeplatz für circa 20 bis 30 fahrttüchtige Wasserfahrzeuge, der durch die Stiftung Hamburg Maritim betrieben wird. Nördlich des Sandtorhafens befindet sich der Sandtorkai, der weiter nördlich an die denkmalgeschützte Speicherstadt grenzt. Der Dalmannkai liegt folglich südlich des Sandtorhafens. Das modern vorliegende Stadtbild wird durch Promenaden abgerundet (HafenCity Hamburg 2011d:10). Im Quartier wurden die Magellan-Terrassen mit einer Größe von 5.600 qm, die Marco-Polo-Terrassen mit einer Größe von 7.800 qm und der kleinere Vasco-da-Gama-Platz geschaffen (HafenCity Hamburg 2011d:11). Abbildung 6 verschafft einen städtebaulichen Überblick über das fertiggestellte Quartier.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der HafenCity als Waterfront-Projekt ein und umreißt die Problemstellung des Leerstands sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit.
2 Dokumentation der verwendeten Methodik: Hier werden die angewandten Methoden, wie Kartogrammerstellung, Schlagwortwolken, Online-Umfragen und Experteninterviews, technisch und forschungsorientiert dokumentiert.
3 Die HafenCity Hamburg als Untersuchungsgebiet: Dieses Kapitel liefert eine geographische Einordnung sowie grundlegende Daten und Fakten zur Entstehung und Planung der HafenCity.
4 Von Westen nach Osten, von Norden nach Süden: Die immobilienwirtschaftliche Entwicklung in den Quartieren: Das Kapitel beschreibt detailliert die städtebauliche und immobilienwirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Quartiere der westlichen, zentralen und östlichen HafenCity sowie die Masterplan-Überarbeitung von 2006.
5 Immobilienleerstand in der HafenCity: Dieser Hauptteil beleuchtet theoretische Grundlagen der Immobilienökonomie und wendet diese durch Analysen von Bestand, Preisen und Flächenumsätzen auf das Untersuchungsgebiet an.
6 Zukunftsaussichten für die Entwicklung der HafenCity: Hier werden Prognosen zum Leerstandsabbau und zur weiteren standortspezifischen Entwicklung unter Berücksichtigung demographischer Faktoren diskutiert.
7 Zusammenfassung und Fazit: HafenCity – die “Made im Speck”?: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet kritisch, ob sich die HafenCity als neuer Innenstadtstandort erfolgreich etabliert hat.
HafenCity, Immobilienwirtschaft, Büroflächenleerstand, Wohnimmobilien, Waterfront Development, Stadtentwicklung, Überseequartier, Flächenumsatz, Immobilienzyklus, Masterplan, Hamburg, Standortanalyse, Mietpreise, Leerstandsrate, Experteninterviews.
Die Arbeit befasst sich mit der immobilienwirtschaftlichen Entwicklung des Hamburger Stadtteils HafenCity unter besonderer Berücksichtigung des Leerstands von Büro- und Wohnflächen.
Zentrale Themen sind die städtebauliche Entwicklung der Quartiere, die Analyse des Immobilienmarktes (Preise, Flächenumsatz), Leerstandsproblematiken sowie Strategien zur Vermarktung.
Das Ziel ist eine Bestandsanalyse, die aufzeigt, wie sich die fertiggestellten Quartiere als exklusive Standorte etabliert haben und welche Herausforderungen bei der Vermietung bestehen.
Es wird ein hybrides Forschungsdesign angewandt: Ein quantitatives Design mittels Online-Umfragen unter Experten sowie ein qualitatives Design durch Experteninterviews.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Immobilienökonomie und eine detaillierte, empirische Anwendung auf das Untersuchungsgebiet HafenCity.
HafenCity, Immobilienwirtschaft, Leerstandsmanagement, Stadtplanung, Waterfront Development und Nutzungsdurchmischung.
Das Überseequartier dient als zentrales Fallbeispiel für die spezifische Analyse von Wohnflächenleerständen und Vermarktungsstrategien eines großen Investorenkonsortiums.
Die Autorin untersucht, ob die Bezeichnung der HafenCity als "die Made im Speck" aufgrund der exklusiven Lage und der tatsächlichen Marktentwicklung gerechtfertigt ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

