Bachelorarbeit, 2011
191 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
2 Begriffsbestimmungen und Abgrenzung
2.1 Mobile Endgeräte
2.2 Abgrenzung der Tablets von Smartphones und Notebooks
2.2.1 Smartphones
2.2.2 Tablets
2.2.3 Netbooks
2.3 Begriffsdefinition des Tablet Commerce
3 Umfeld: Überblick über den Tablet Markt in Deutschland
3.1 Ökonomie: Der Tablet Markt
3.2 Technologie: Betriebssysteme und Anwendungen
3.2.1 Betriebssysteme – Wettbewerb iOS und Android
3.2.2 Native Applikationen versus Web Applikationen
3.3 Gesellschaft: Mobiler werdende Gesellschaft
4 Analyse: Tablet-Markt in Deutschland
4.1 Produktanalyse „iPad 2“
4.1.1 Technische Daten
4.1.2 Kaufgründe
4.1.3 Nutzertypen
4.1.4 Nutzung
4.1.5 E-Commerce über das iPad
4.2 Kunden
4.2.1 Fashion-Kauf ist Emotionalität
4.2.2 Nutzungsszenarien des Tablet-Shoppings
4.3 Anwendungen
4.3.1 Webbasierte Onlineshops
4.3.2 Onlineshop Applikationen
4.3.3 Mass Customization Shops
4.3.4 Tablet-Kataloge
4.3.5 Tablet-Lookbooks
4.3.6 Tablet-Magazine
4.3.7 Zusatztools und -anwendungen
4.4 Benchmark-Analyse von Fashion-Applikationen für das iPad
4.4.1 Benchmark Analyse / Forschungsdesign
4.4.2 Bewertungskriterien
4.4.3 Auswahl Fashion Apps; Durchführung Benchmark-Analyse
4.4.4 Gesamtauswertung
4.4.5 Einzelauswertung
4.4.6 Best Practice Beispiele
4.5 Expertenbefragung
4.5.1Forschungsziel
4.5.2 Forschungsdesign
4.5.3 Teilnehmerauswahl
4.5.4 Datenauswertung
5 Erfolgsfaktoren für Fashion Anwendungen im Tablet Commerce
5.1 Definition und Grundlage der Erfolgsfaktoren
5.1.1 Definition von Erfolgsfaktoren
5.1.2 Grundlage der Erfolgsfaktorenermittlung
5.2 Erfolgsfaktor 1: Starke Marktdurchdringung der Tablets mit zunehmender Verbreitung bei Frauen.
5.3 Erfolgsfaktor 2: Bewusster Einsatz von webbasierten und nativen Apps
5.3.1 Einsatz von webbasierten Anwendungen
5.3.2 Einsatz von Nativen Apps
5.4 Erfolgsfaktor 3: Ausgezeichnete Usability und Integration gelernter Navigations- und Interaktionspatterns.
5.4.1 Allgemeine Usability-Regeln
5.4.2 Gelernte Navigations- und Interaktionspatterns
5.5 Erfolgsfaktor 4: Nutzermehrwerte durch Zusatzfeatures
5.5.1 Neigungssensoren
5.5.2 GPS
5.5.3 Kamera
5.6 Erfolgsfaktor 5: Visuell ansprechende Inspirationselemente gekoppelt mit Shopping-Funktionen
5.6.1 Inspirationselemente
5.6.2 Integration von Kaufoptionen in den Inspirationsprozess
5.7 Erfolgsfaktor 6: Ausgeprägte Interaktionspotentiale und Möglichkeiten der Partizipation
5.7.1 Beratung über Social Media
5.7.2 Mass Customization
5.7.3 Interaktion durch Simultaneous Multi User Interfaces (SMUI)
5.8 Erfolgsfaktor 7: Integration des Bezahlprozesses ohne Bruch in der User-Experience
5.8.1 Den Bedingungen des Tablets angepasster Check-Out Prozess
5.8.2 Wechsel in Browser
5.9 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Fazit
7 Ausblick – das iPad als Komplementärkanal
Die Arbeit untersucht das Erfolgspotenzial von Fashion-Produkten im Tablet-Commerce, insbesondere am Beispiel des iPad2. Ziel ist es, unter Berücksichtigung des Kundennutzungsverhaltens und einer Benchmark-Analyse bestehender Fashion-Apps, entscheidende Erfolgsfaktoren für den Absatz von Modeartikeln auf Tablets zu identifizieren und als Navigationshilfe für Unternehmen aufzubereiten.
Nutzungsszenarien des Tablet-Shoppings
Während im Mobile Commerce die Herausforderung darin liegt, ein Shoppingbedürfnis auf eine mobile Situation zu adaptieren, müssen im Tablet-Commerce Anwendungen geschaffen werden, welche die Lean-Back-Situation und Möglichkeiten der Interaktion mit den wesentlich größeren Displays einbeziehen. Während sich der Nutzer bei Lean-Forward Medien, z.B. dem Internet, aktiv und zweckbestimmt mit Inhalten beschäftigt, konsumiert der Nutzer bei Lean-Back-Medien Inhalte in einer entspannten, zurückgelehnten Haltung. Klassische Beispiele sind dabei Fernsehen, das Lesen eines Buches oder Durchblättern eines Magazins. Die Aufmerksamkeitsspanne ist hierbei wesentlich länger als bei Lean-Forward-Medien, da der Nutzer die Inhalte konsumiert, anstatt diese zweckgerichtet nach wichtigen Inhalten zu scannen. Tablets verknüpfen dabei das Internet als typisches Lean-Forward Medium mit einer Lean-Back-Nutzungssituation, wodurch der Nutzer sich nun eher mit dem Medienkonsum als dem Suchen nach Inhalten beschäftigt.
Das iPad ersetzt dabei allerdings nicht andere Anwendungen, sondern die Second Screen Devices schaffen für Webinhalte neue Nutzungssituationen. iPad Fashion-Applikationen müssen daher auf diese Nutzungssituation ausgerichtet sein, damit sie den Nutzer optimal ansprechen. Sie unterscheiden sich in den Anwendungen deutlich von denen mobiler Apps, die in einem ganz anderen Nutzungsszenario funktionieren müssen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung des E-Commerce in der Fashionbranche ein und stellt das Ziel der Arbeit vor, Erfolgsfaktoren für Tablet-basierte Fashion-Anwendungen zu identifizieren.
2 Begriffsbestimmungen und Abgrenzung: Dieses Kapitel definiert mobile Endgeräte, grenzt Tablets von Smartphones und Notebooks ab und definiert den Begriff des Tablet Commerce.
3 Umfeld: Überblick über den Tablet Markt in Deutschland: Hier wird der aktuelle Tablet-Markt in Deutschland hinsichtlich ökonomischer, technologischer und gesellschaftlicher Faktoren beleuchtet.
4 Analyse: Tablet-Markt in Deutschland: Dieses Kapitel umfasst die Produktanalyse des iPad2, das Kundenverhalten, die Kategorisierung von Fashion-Anwendungen sowie eine Benchmark-Analyse und Expertenbefragung.
5 Erfolgsfaktoren für Fashion Anwendungen im Tablet Commerce: Basierend auf den Analysen werden hier sieben zentrale Erfolgsfaktoren für Fashion-Shoppinganwendungen auf Tablets definiert und detailliert erläutert.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bestätigt die Bedeutung der identifizierten Erfolgsfaktoren für die Konzeption erfolgreicher Fashion-Apps.
7 Ausblick – das iPad als Komplementärkanal: Dieses Kapitel skizziert zukünftige Entwicklungen und Trends, insbesondere die Rolle des Tablets als Komplementärkanal zu anderen Medien wie Print oder Fernsehen.
Tablet-Commerce, Fashion-Apps, iPad, E-Commerce, Mobile Commerce, Nutzerverhalten, Usability, Benchmark-Analyse, Erfolgsfaktoren, Lean-Back-Nutzung, Online-Shopping, Applikationen, Mass Customization, Inspiration, Kundenbindung.
Die Arbeit analysiert, wie Modemarken erfolgreich Verkaufs- und Inspirationsplattformen auf Tablet-PCs, insbesondere dem iPad, etablieren können.
Die zentralen Themen sind das Nutzungsverhalten auf Tablets (Lean-Back-Situation), die technische Umsetzung von Apps versus webbasierten Lösungen und die Integration von Shopping-Funktionen in inspirative Umgebungen.
Das Ziel ist die Ermittlung und Definition von sieben wesentlichen Erfolgsfaktoren, die für den Absatz von Fashion-Produkten über Tablet-Applikationen entscheidend sind.
Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse, einer Benchmark-Analyse von 77 Fashion-Anwendungen und einer empirischen Expertenbefragung verwendet.
Der Hauptteil befasst sich mit der Abgrenzung von Endgeräten, dem Marktumfeld, der detaillierten Analyse des iPad-Marktes, einer Bewertung von Fashion-Apps nach Usability und Design sowie der Ableitung der Erfolgsfaktoren.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Tablet-Commerce, Fashion-Apps, User Experience (Usability), Lean-Back-Nutzung und die Verknüpfung von redaktionellem Content mit Transaktionsprozessen.
Das iPad 2 dient als Beispiel, da es zum Zeitpunkt der Arbeit das meistverbreitete Tablet war und die größte Vielfalt an spezifischen Fashion-Apps aufwies.
Die Lean-Back-Situation beschreibt das entspannte Konsumverhalten auf dem Sofa, bei dem Nutzer sich inspirieren lassen wollen, anstatt zielgerichtet nach Produkten zu suchen. Apps müssen dies durch visuelle Highlights und einfache Bedienung unterstützen.
Die Experten gehen davon aus, dass native Apps zwar aktuell wichtig sind, durch die Fortschritte von webbasierten Technologien (HTML5) jedoch zunehmend von flexibleren Web-Lösungen abgelöst werden könnten.
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