Masterarbeit, 2010
67 Seiten
Introduction
Chapter One: The Domestic Parameters: African Americans and the Strategic Use of Race
Black Solidarity as a Reaction to American Racism
Whiteness as a Site of Privilege
Black Skin, White Masks: The Black Bourgeoisie/Elite and the Grassroots
Chapter Two: The International Dimension: Pan-Africanism, Subaltern Politics and Islam
The Background to Malcolm X’s International Outlook
Recovering a Lost Base: The (Re) turn to Africa
Blackness as Oppression: Malcolm X and Pragmatic Nationalism
Universal, Yet Exclusive: Islam in Malcolm X’s Political Ideology
Conclusion
Die Arbeit analysiert die politische Ideologie von Malcolm X in seinem letzten Lebensjahr (1964-65), wobei der Schwerpunkt auf der Verschränkung von innenpolitischen Strategien und einer international ausgerichteten Perspektive liegt. Ziel ist es, Malcolm X als „pragmatischen Nationalisten“ zu porträtieren, dessen strategischer Einsatz von Rasse und Identität auf das übergeordnete Ziel der Abschaffung von Rassismus und Unterdrückung abzielte.
Black Solidarity as a Reaction to American Racism
This section deals with the effects that Malcolm X’s understanding of the American system had on his conception of black solidarity. Malcolm X saw the American political, social, and economic structures as inherently racist and oppressive. Howard Winant highlights the fact that the major obstacle of the civil rights movement was “the embeddedness of race in the U.S. socio-political system.”27 As such, for Malcolm X, only a revolution, a complete overturning of the American system could lead to a colour-blind society. Much like Du Bois’s ‘veil’, the African American had to live and act within a racial framework. Thus, black solidarity, as Malcolm X conceived it, can be seen as a reaction to racist oppression. Black solidarity as a reaction to racism implies a form of coalition – if seen as a derivation of racist logic – resembling, but not necessarily similar, in its outlines, to such logic.
Malcolm X discerned the inherent racism present in the United States. This situation, he argued, made achieving genuine equality for African Americans by appealing to domestic authorities impossible. No one would be able to explain Malcolm X’s perception of the American system as clearly as the man himself. In an article written on 25 August 1964 for the Egyptian Gazette, Malcolm states that:
The present American ‘system’ can never produce freedom for the black man. A chicken cannot lay a duck egg because the chicken’s ‘system’ is not designed or equipped to produce a duck egg. The system of the chicken was produced by a chicken egg and can therefore reproduce only that which produced it. The American ‘system’ (political, economic, and social) was produced from the enslavement of the black man, and this present ‘system’ is capable only of perpetuating that enslavement.28
Introduction: Der Einleitungsteil umreißt die wissenschaftliche Relevanz von Malcolm X’ letzten Lebensjahren und stellt den Fokus auf die Verknüpfung von innen- und außenpolitischen Denkweisen heraus.
Chapter One: The Domestic Parameters: African Americans and the Strategic Use of Race: Dieses Kapitel analysiert, wie das rassistisch geprägte US-System Malcolm X dazu zwang, Rasse als ein strategisches Mittel zur Solidaritätsbildung zu nutzen, und beleuchtet seine kritische Haltung gegenüber dem schwarzen Establishment.
Chapter Two: The International Dimension: Pan-Africanism, Subaltern Politics and Islam: Das zweite Kapitel untersucht die Ausweitung von Malcolm X’ Fokus auf die internationale Ebene, insbesondere durch den Bezug zu Afrika und die Rolle des Islams innerhalb seiner pragmatischen politischen Strategie.
Conclusion: Das Schlusskapitel fasst zusammen, dass Malcolm X ein konsequenter Radikaler blieb, dessen pragmatischer Nationalismus darauf abzielte, durch eine global ausgerichtete Solidarität der Unterdrückten das rassistische System der USA nachhaltig zu überwinden.
Malcolm X, Schwarzer Nationalismus, Rassismus, USA, Bürgerrechtsbewegung, Pragmatischer Nationalismus, Strategischer Essentialismus, Afrika, Pan-Afrikanismus, Islam, Unterdrückung, Identität, Widerstand, Dekolonisation, Human Rights.
Die Arbeit untersucht die politische Entwicklung von Malcolm X zwischen 1964 und 1965, insbesondere wie er innenpolitische Kämpfe in den USA mit internationalen Perspektiven verknüpfte, um eine Strategie gegen systemischen Rassismus zu entwickeln.
Zentrale Themen sind die Bedeutung von schwarzer Solidarität, das Konzept des „pragmatischen Nationalismus“, die Rolle Afrikas als identitätsstiftende Ressource sowie die kritische Distanz zu den Strukturen der bürgerlichen Bürgerrechtsbewegung.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Malcolm X „Rasse“ nicht als biologisches, sondern als strategisches politisches Instrument nutzte, um die Unterdrückung innerhalb des US-amerikanischen Systems zu überwinden und ein globales Bündnis unterdrückter Menschen anzustreben.
Die Arbeit nutzt eine diskursanalytische Methode, indem sie die Rhetorik und Reden von Malcolm X in den Kontext zeitgenössischer politischer und soziologischer Theorien (z. B. von Howard Winant, Gayatri Spivak und W.E.B. Du Bois) einbettet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des innenpolitischen Rahmens (einschließlich der Rolle der weißen Privilegien und des schwarzen Establishments) und der internationalen Dimension (Pan-Afrikanismus, Anti-Imperialismus und die strategische Rolle des Islams).
Wichtige Begriffe sind insbesondere Pragmatischer Nationalismus, Strategischer Essentialismus, Rassenpolitik und die Verknüpfung von Bürgerrechten mit universellen Menschenrechten.
Aufgrund seiner Analyse, dass die US-Strukturen auf einem inhärenten Rassismus basieren, sah er eine Integration als bloße Akzeptanz von Tokenismus. Echte Solidarität konnte für ihn nur auf einer Basis schwarzer Eigenständigkeit entstehen, bevor eine breitere Koalition möglich wurde.
Malcolm X nutzte Afrika als "Wurzel", um der schwarzen Gemeinschaft in den USA ein positives Identitätsgefühl zu vermitteln. Er sah Afrika als notwendige philosophische und politische Basis, um dem Gefühl der Minderwertigkeit entgegenzuwirken.
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