Projektarbeit, 2011
60 Seiten
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen wirtschaftspolitischer Instrumente während der Wirtschaftskrise 2007-2009 auf die deutsche Automobilindustrie. Ziel ist es, die Effektivität der staatlichen Maßnahmen zur Konjunkturstabilisierung in diesem Sektor zu analysieren.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und beleuchtet den Zusammenhang zwischen Wirtschaftsliberalismus und Marktversagen am Beispiel der Automobilindustrie während der Finanzkrise. Das Kapitel über die Wirtschaftskrise beschreibt die Chronologie des Krisenverlaufs und die staatlichen Reaktionen in Deutschland. Das folgende Kapitel analysiert die wirtschaftspolitischen Instrumente, einschließlich der Neuregelung der KFZ-Steuer, der Förderung der Forschung im Mobilitätsbereich und der Umweltprämie. Die Auswirkungen auf verschiedene Marktsegmente werden im Anschluss detailliert untersucht, wobei die Analyse der Automobilhersteller und -händler sowie der Automobilzulieferer (am Beispiel der Continental AG) im Vordergrund stehen. Die Auswirkungen auf Autowerkstätten und Autoverwerter werden ebenfalls beleuchtet.
Wirtschaftskrise 2007-2009, Automobilindustrie, Konjunkturpakete, wirtschaftspolitische Instrumente, KFZ-Steuer, Forschungsförderung, Umweltprämie, Marktsegmente, Continental AG, Wettbewerb, Branchenentwicklung.
Die Krise führte zu einem dramatischen Einbruch der Neuwagenverkäufe weltweit, da Verbraucher aufgrund von Zukunftsängsten auf teure Konsumgüter verzichteten.
Die Umweltprämie sollte die Nachfrage nach Neuwagen künstlich ankurbeln, um den drohenden Kollaps der Automobilhersteller und -händler zu verhindern und die Konjunktur zu stabilisieren.
Zu den Maßnahmen gehörten die Konjunkturpakete I und II, die Neuregelung der Kfz-Steuer, Subventionen für Forschungsprojekte im Bereich neuer Antriebstechnologien und die Umweltprämie.
Die Arbeit zieht eine kritische Bilanz und untersucht, ob Hersteller von Kleinwagen profitierten, während andere Segmente oder Zulieferer trotz Subventionen vor großen Herausforderungen standen.
Dies ist eine zentrale Frage der Arbeit. Es wird erörtert, ob die massiven Eingriffe notwendig waren oder ob sie lediglich Marktbereinigungen verzögert und Wettbewerbsverzerrungen verursacht haben.
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