Bachelorarbeit, 2007
70 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemdefinition
1.2 Motivation und Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise und Themenabgrenzung
2 Hintergründe zur Notwendigkeit einer Dokumentation im SAP BW
2.1 Dokumentation
2.1.1 Begriff und Einordnung
2.1.2 Bedeutung einer Dokumentation
2.1.3 Anforderungen einer Dokumentation
2.1.4 Begriff Metadaten
2.2 Vorstellung SAP BW
2.2.1 Die 3-Ebenen-Architektur
2.2.2 Datenfluss
2.2.3 Metadata Repository
3 Methodik zur Evaluierung von Software
3.1 Vorgehensmodelle zur Softwareauswahl
3.1.1 Typische Phasenmodelle
3.1.2 FinanzIT Prozess „Tool einführen“
3.1.3 Vorgehensweise in der Praxis
3.2 Prozessschritte in der Praxis
3.2.1 Analyse der Ist-Situation
3.2.2 Anforderungsanalyse
3.2.3 Kriterienkatalog
3.2.4 Marktanalyse
3.2.5 Entscheidung
3.3 Vorstellung der Alternativen
3.3.1 Bisheriges Vorgehen
3.3.2 Eigenentwicklung
3.3.3 CubeServ BW Documentation Tool
3.3.4 MARCO
3.4 Entscheidungsmethodik
3.4.1 Bewertung der Alternativen
3.4.2 Durchführung des Analytic Hierarchy Process
3.4.3 Nutzen/Kosten-Verhältnis
4 Fazit und Empfehlung
Diese Arbeit zielt darauf ab, eine fundierte Empfehlung für die Auswahl einer geeigneten Softwarelösung zur automatisierten Erstellung technischer Dokumentationen für das SAP Business Information Warehouse (BW) bei der FinanzIT GmbH zu entwickeln, um manuelle, fehleranfällige Prozesse abzulösen.
1.1 Problemdefinition
Die FinanzIT GmbH ist mit rund 2.700 Mitarbeitern und Umsatzerlösen von über 700 Mio. Euro das IT-Systemhaus für Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen in elf Bundesländern. Ein IT-Unternehmen dieser Größenordnung stellt von Haus aus hohe Anforderungen an Dokumentationen. Bei der täglichen Arbeit in der OE 4140 (Entwicklung und Integration Rechnungswesen) hat sich herausgestellt, dass auch im SAP Business Information Warehouse (im Folgenden SAP BW genannt) Umfeld der FinanzIT die technische Dokumentation eine große Bedeutung hat. Um Rückschlüsse auf Produktionsfehler oder Weiterentwicklungen zu bekommen, kann eine lückenlose und qualitativ hochwertige Dokumentation sehr wertvoll sein. In der Praxis wird die Dokumentation zurzeit teilweise auf Basis des Metadata Repositories (siehe Kapitel 2.2.3) manuell in einem Word-Dokument erstellt. Dieses Verfahren bringt einige zum Teil gravierende Probleme mit sich. Die manuelle Erstellung erfordert einen unnötig hohen Zeitaufwand, der im Entwicklungszyklus einen Anteil von ca. 20 % einnimmt.
Dabei ist die eigentliche Arbeit nicht schwierig, da lediglich die getätigten Einstellungen in ein zentrales Dokument übertragen werden müssen. In der Praxis werden also die Systemeinstellungen detailliert recherchiert und anschließend in ein aufwendiges Word-Dokument möglichst übersichtlich eingefügt. Bei diesem Vorgehen besteht daher immer die Gefahr von menschlichen Fehlern (eine Einstellung wird übersehen oder falsch übertragen), die nicht gänzlich ausgeschlossen werden können. Da mehrere Mitarbeiter das Dokument pflegen und es noch keine bindenden Richtlinien zur Formatierung und Strukturierung gibt, ist dieses Dokument mit der Zeit immer unübersichtlicher geworden. Da der technischen Dokumentation im SAP BW jedoch eine große Bedeutung zukommt und einige Anforderungen erfüllt sein müssen, wurde der Gedanke nach einer neuen maschinellen Lösung zu suchen immer deutlicher.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der manuellen technischen Dokumentation im SAP BW Umfeld ein und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Hintergründe zur Notwendigkeit einer Dokumentation im SAP BW: Hier werden theoretische Grundlagen der technischen Dokumentation und die Architektur des SAP BW beschrieben, um die Relevanz einer automatisierten Lösung zu begründen.
3 Methodik zur Evaluierung von Software: Dieses Kapitel befasst sich mit theoretischen und praktischen Vorgehensmodellen zur Softwareauswahl, stellt konkrete Alternativen vor und wendet den Analytic Hierarchy Process zur Entscheidungsfindung an.
4 Fazit und Empfehlung: Zusammenfassung der Ergebnisse der Evaluation mit einer abschließenden Empfehlung für eine Eigenentwicklung als optimale Lösung.
SAP Business Information Warehouse, technische Dokumentation, Metadaten, Softwareauswahl, Analytic Hierarchy Process, AHP, Nutzwertanalyse, Eigenentwicklung, Prozessmodellierung, FinanzIT GmbH, Metadata Repository, IT-Dokumentation, Kosteneffizienz, Entscheidungsfindung, Systemarchitektur
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Suche nach einer automatisierten Lösung zur Erstellung technischer Dokumentationen für das SAP Business Information Warehouse bei der FinanzIT GmbH, um manuelle Prozesse zu ersetzen.
Die zentralen Themen umfassen die Bedeutung technischer Dokumentation, die Architektur des SAP BW, gängige Vorgehensmodelle zur Softwareauswahl sowie Methoden der Entscheidungsanalyse.
Ziel ist es, eine fundierte Empfehlung für eine Softwarelösung abzugeben, die den Anforderungen der FinanzIT GmbH entspricht und das beste Nutzen-Kosten-Verhältnis bietet.
Zur objektiven Bewertung der verschiedenen Software-Alternativen wird der Analytic Hierarchy Process (AHP) genutzt, kombiniert mit einer anschließenden Kosten-Nutzen-Analyse.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Problembeschreibung, die Vorstellung verschiedener Software-Auswahlmodelle, die detaillierte Analyse der Ist-Situation und die systematische Bewertung von vier Lösungsalternativen.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie SAP BW, technische Dokumentation, Analytic Hierarchy Process, Software-Evaluation und Kosten-Nutzen-Analyse gekennzeichnet.
Das Metadata Repository ist laut Autor unzureichend, da es Informationen nicht detailliert genug auf Feldebene darstellt, keine Versionierung unterstützt und komplexe Zusammenhänge (Impact-Analysen) nur unzureichend visualisiert.
Nach Abwägung von Nutzen und Kosten kommt der Autor zu dem Ergebnis, dass eine Eigenentwicklung die vorteilhafteste Lösung darstellt, da sie die beste Kosten-Nutzen-Relation aufweist und höchste Unabhängigkeit bietet.
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