Bachelorarbeit, 2011
37 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Der Begriff der Montage
2.2 Räumliche und zeitliche Organisationsprinzipien der Montage
2.2.1 Räumliche Organisationsprinzipien der Montage
2.2.2 Zeitliche Organisationsprinzipien der Montage
2.3 Klassische Organisationsformen der Montage
3 Darstellung der Organisationsformen nicht sinnvoll kombinierter Organisationsprinzipien
4 Ökonomische Wirkungsweise von nicht sinnvoll kombinierten Organisationsprinzipien
4.1 Auswirkungen auf die Durchlaufzeit
4.2 Auswirkungen auf die Flexibilität
4.3 Auswirkungen auf die Kontinuität
5 Schlussbetrachtung
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit besteht in der Analyse der ökonomischen Konsequenzen, die sich aus der Kombination von räumlichen und zeitlichen Organisationsprinzipien ergeben, die nach gängigen Definitionen als nicht sinnvoll eingestuft werden. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Auswirkungen dieser theoretischen Kombinationen auf die betriebswirtschaftlichen Kennzahlen Durchlaufzeit, Flexibilität und Kontinuität.
2.2.1 Räumliche Organisationsprinzipien
Da die räumlichen Organisationsprinzipien der Montage kongruent mit denen der Teilefertigung sind (vgl. NEBL [NEB07, S. 422]), ist die Definition von Wiendahl analog anzuwenden: „Dem gegenüber wird die räumliche Anordnung der Betriebsmittel zueinander, die Art des Durchlaufens der Werkstücke durch die Fertigung und die Einbindung des Menschen als Organisationstyp der Fertigung oder auch Fertigungsprinzip bezeichnet“ (WIENDAHL [WIE08, S. 29]).
In der Literatur gibt es verschiedene Vorschläge zur Systematisierung von Fertigungs- bzw. Montagestrukturen. Beispielsweise ordnet Arnold die Strukturen nach Strukturmerkmalen wie Produkt, Mensch oder Arbeitsaufgabe (ARNOLD et al. [ARN08, S. 314]). Daraus abgeleitet ergeben sich die Organisationsprinzipien Werkbankprinzip, Baustellenprinzip, Verrichtungs- oder Werkstättenprinzip, Insel- oder Gruppenprinzip und das Fließprinzip (siehe Abbildung 3).
Ein weiterer Ansatz ist die Einteilung der räumlichen Organisationsprinzipien nach verfahrens- oder gegenstandsspezialisierter Anordnung (vgl. Abbildung 4). Aus dieser Strukturierung resultiert das Werkstattprinzip (WP) und das Erzeugnisprinzip (EP). Letzteres wird weiter untergliedert in das Gruppenprinzip (GP), das Reihenprinzip (RP) und das Einzelplatzprinzip (EPP).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Montageorganisation ein und definiert das Forschungsziel, die ökonomischen Auswirkungen theoretisch nicht sinnvoll kombinierter Organisationsprinzipien zu untersuchen.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die Basiskonzepte der Montage sowie die räumlichen und zeitlichen Organisationsprinzipien definiert, welche die Basis für die weitere Analyse bilden.
3 Darstellung der Organisationsformen nicht sinnvoll kombinierter Organisationsprinzipien: In diesem Kapitel werden die theoretisch denkbaren, aber klassischerweise als nicht sinnvoll erachteten Organisationsformen systematisch hergeleitet und abgegrenzt.
4 Ökonomische Wirkungsweise von nicht sinnvoll kombinierten Organisationsprinzipien: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Auswirkungen der identifizierten Organisationsformen auf Durchlaufzeit, Flexibilität und Kontinuität.
5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einer kritischen Reflexion über den theoretischen Charakter der Untersuchung.
Montageorganisation, Produktionswirtschaft, Organisationsprinzipien, Durchlaufzeit, Flexibilität, Kontinuität, Werkstattprinzip, Gruppenprinzip, Fließprinzip, Montage, Produktionsprozess, Wertschöpfung, Betriebsmittel, Montageobjekte, Teilprozesse.
Die Arbeit analysiert die theoretischen Auswirkungen von Organisationsprinzipien in der Montage, die üblicherweise als nicht sinnvoll kombiniert gelten.
Die zentralen Felder sind die Montageorganisation, die Differenzierung zwischen räumlichen und zeitlichen Prinzipien sowie die ökonomische Bewertung von Prozessstrukturen.
Das Ziel ist die Untersuchung der ökonomischen Konsequenzen (Durchlaufzeit, Flexibilität, Kontinuität) bei Montageformen, die von klassischen Standards abweichen.
Die Autorin/der Autor nutzt eine theoretisch-konzeptionelle Forschungsmethodik auf Basis einer umfassenden Literaturrecherche.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Organisationsprinzipien und die anschließende ökonomische Wirkungsanalyse ausgewählter Kombinationen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Montageorganisation, Produktionsprozess, Durchlaufzeit, Flexibilität, Kontinuität und verschiedene Fertigungsprinzipien wie Werkstatt- oder Gruppenprinzip.
Das Werkstattprinzip zeichnet sich durch eine verfahrensorientierte Anordnung aus, während das Gruppenprinzip Elemente der Werkstatt- und Reihenfertigung zur Bearbeitung von Teilefamilien kombiniert.
Diese Kombinationen widersprechen den klassischen Definitionen der Montageorganisation, da ihre räumliche und zeitliche Struktur in der Praxis häufig technologische oder logistische Ineffizienzen erzeugen würde.
Kurze Transportwege fördern die Kontinuität im Montageprozess, während lange Transportwege den Prozess unterbrechen und die Kontinuität senken.
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