Magisterarbeit, 2001
93 Seiten, Note: gut
Diese Hausarbeit analysiert die programmatische Entwicklung der CDU/CSU im Bereich der Ausländerpolitik von 1998 bis 2001, mit Fokus auf die Reaktion der Unionsparteien auf die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, die Green-Card-Debatte und die Leitkulturdebatte.
Kapitel 1: Einleitung
Die Einleitung führt in die Thematik der programmatischen Entwicklung der CDU/CSU in der Ausländerpolitik ein. Sie stellt die Fragestellung und den Forschungsstand dar, sowie die Methodik und Vorgehensweise der Arbeit.
Kapitel 2: Die Union und die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts
Dieses Kapitel untersucht die ausländerpolitischen Positionen der CDU/CSU am Ende der Ära Kohl und deren Reaktion auf die Debatte um die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts 1998/1999. Es beleuchtet die Haltung der Unionsparteien zur Einführung eines Optionsmodells für die Staatsbürgerschaft.
Kapitel 3: CDU/CSU-Ausländerpolitik im Zeichen von Green-Card und Leitkultur
Dieses Kapitel befasst sich mit der Reaktion der CDU/CSU auf die Green-Card-Debatte und die sich anschließende Leitkulturdebatte. Es analysiert die Positionen der Unionsparteien zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung sowie zur Integration von Einwanderern.
Kapitel 4: „Zuwanderung steuern und begrenzen – Integration fördern“ – Die Konzepte von CDU/CSU
Dieses Kapitel beleuchtet die Entwicklung der Zuwanderungs- und Integrationskonzepte der CDU/CSU, einschließlich der Veröffentlichung von „Thesen zur Zuwanderungspolitik“ und des gemeinsamen „Positionspapiers von CDU und CSU zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung“.
Die Arbeit fokussiert auf die Themenfelder Ausländerpolitik, CDU/CSU, Staatsangehörigkeitsrecht, Green-Card-Debatte, Leitkulturdebatte, Zuwanderungssteuerung, Integration, Parteiprogrammatik, programmatische Entwicklung, Wahlprogramme, Bundestagswahl 1998, politische Positionen.
Die Union leitete einen Reformprozess von Parteiprogramm und Organisation ein und wechselte die Führungsspitzen (Schäuble statt Kohl, Stoiber statt Waigel).
Unter dem Motto „Ja zur Integration – Nein zur doppelten Staatsbürgerschaft“ initiierte die Union 1999 eine bundesweite Unterschriftenaktion gegen die Pläne der Rot-Grünen Regierung.
Die von Friedrich Merz angestoßene Debatte forderte, dass Zuwanderer sich an die gewachsenen kulturellen Grundwerte Deutschlands anpassen müssen.
Ein Kompromiss, bei dem in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern vorerst zwei Pässe haben, sich aber als junge Erwachsene für eine Staatsangehörigkeit entscheiden müssen.
Die Union forderte eine gezielte Steuerung und Begrenzung von Zuwanderung im Interesse des Landes statt einer pauschalen Öffnung.
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