Masterarbeit, 2011
88 Seiten, Note: 1,3
A. Einleitung
B. Theoretischer Hintergrund
I. Der Begriff des Wunders
II. Die Wunder Jesu
1) Die Überlieferung der Wunder Jesu
2) Der Streit um die Wunder Jesu
3) Zur Form neutestamentlicher Wundergeschichten
4) Klassifizierung neutestamentlicher Wundergeschichten
a) Exorzismen
b) Therapien
c) Normenwunder
d) Rettungswunder
e) Geschenkwunder
f) Epiphanien
5) Die Funktion von Wundergeschichten
C. Überlegungen zur Didaktik von Wundererzählungen
I. Entwicklungspsychologische Voraussetzungen der Schüler in der Jahrgangsstufe 7/8
II. Grundfragen der Wunderdidaktik
III. Didaktische Ansatzpunkte
D. Schulbuchvergleich
I. Konzeption des Religionsbuches „Kursbuch Religion 2000 7/8“
II. Konzeption des Religionsbuches „Entdecken, verstehen und gestalten 7/8“
III. Vergleich des Themas „Wunder“ in den Schulbüchern
1) Äußere Gestaltung
2) Aufbau der Unterrichtsreihen
3) Inhaltliche Schwerpunktsetzungen
4) Didaktische Konzeption
5) Methodische Möglichkeiten
6) Fazit
E. Historisch-kritische Exegese zu Mk 2,1-12
I. Verssegmentierung und Gliederung der Texteinheit
II. Kontextanalyse
1) Abgrenzung des Textes
2) Einbettung in den Kontext des Markusevangeliums
a) Makrokontext
b) Mikrokontext
III. Textanalyse
a) Sprachlich-syntaktische Analyse
b) Semantische Analyse
c) Narrative Analyse
d) Pragmatische Analyse
IV. Literarkritik
V. Formgeschichte
VI. Motivgeschichte
VII. Redaktionsgeschichte
F. Unterrichtsentwurf zu Mk 2,1-12
I. Einleitung
II. Bedingungsfeldanalyse
1) Lerngruppe
2) Vorwissen
3) Ergebnissicherung
III. Fachwissenschaftliche Analyse
1) Thema der Unterrichtsreihe
2) Reflexion der thematischen Aspekte der Unterrichtseinheit
3) Einordnung der Unterrichtsstunde in die Unterrichtseinheit
4) Reflexion der thematischen Aspekte der Unterrichtsstunde
5) Ergebnissicherung
IV. Didaktische Analyse
1) Lehrplanbezug
2) Didaktische Konzeption der Unterrichtsstunde
3) Methodische Entscheidungen
4) Zielsetzung
a) Lernziele der Einheit
b) Kognitive Lernziele der Unterrichtsstunde
c) Emotional-affektive Lernziele der Unterrichtsstunde
d) Pragmatische Lernziele der Unterrichtsstunde
G. Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Wundergeschichten im Religionsunterricht der Sekundarstufe I so zu vermitteln, dass sie für Schüler der 7. und 8. Jahrgangsstufe existenziell bedeutsam werden. Es wird untersucht, wie ein Zugang gefunden werden kann, der über die bloße rationale Skepsis gegenüber Wundern hinausgeht und die Geschichten als Mutmach- und Hoffnungssignale erschließt.
3. Wundergeschichten betreffen unser eigenes Empfinden und unsere Existenz.
Als „Verzweiflungs- und Hoffnungsgeschichten“ berichten Wundergeschichten von entmutigten Menschen, die trotz Schicksalsschlägen wieder ins Leben zurückkehren. Auf diese erzählten Veränderungen des alltäglichen Lebens können sich Menschen auch heute noch einlassen.
Indem die Erzählungen existenzielle Probleme ansprechen, fragen sie die Schüler: „Inwiefern ist die in dieser Geschichte angesprochene Not auch deine Not?“ Auf diese Weise können Wundergeschichten die individuellen Empfindungen eines jeden Einzelnen berühren und das zum Gegenstand machen, was ihn „unbedingt angeht“.
Indem sich die Schüler mit einzelnen Personen identifizieren und ihre Situationen nachempfinden, kann bei ihnen – durch Jesu Heilungen – Hoffnung geweckt werden. Zugleich können die Schüler aus den Erzählungen Mut für die Bewältigung eigener Probleme gewinnen, denn die Geschichten zeigen, dass sich im Vertrauen auf Gott auch ausweglos erscheinende Situationen bewältigen lassen. Insofern müssen Wundergeschichten – neben ihrer Funktion als Glaubens- und Hoffnungsgeschichten – zugleich als Mutmachgeschichten vermittelt werden.
A. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Problematik, dass Schüler heute Wunder oft kritisch hinterfragen, und führt in das Ziel ein, didaktische Zugangswege zu entwickeln.
B. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Wunders, klassifiziert neutestamentliche Wunder und diskutiert deren Funktion sowie den Streit um deren Historizität.
C. Überlegungen zur Didaktik von Wundererzählungen: Hier werden die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen von Jugendlichen analysiert und daraus didaktische Ansatzpunkte für den Religionsunterricht abgeleitet.
D. Schulbuchvergleich: Zwei Religionsbücher werden hinsichtlich ihrer Konzeption und Behandlung des Themas „Wunder“ analysiert und in ihrer didaktischen Qualität bewertet.
E. Historisch-kritische Exegese zu Mk 2,1-12: Eine tiefgehende Analyse der Perikope, einschließlich Kontext-, Text-, Form- und Motivgeschichte, die als fachwissenschaftliche Grundlage für den Unterrichtsentwurf dient.
F. Unterrichtsentwurf zu Mk 2,1-12: Dieses Kapitel bietet einen praktischen Entwurf, der die theoretischen Erkenntnisse in eine konkrete Unterrichtsplanung für die 7./8. Klasse überführt.
G. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine ganzheitliche, existenzbezogene Wunderdidaktik den Schülern hilft, die Bedeutung dieser Geschichten für ihre eigene Lebenswelt zu erschließen.
Wunder, Wundergeschichten, Religionsunterricht, Sekundarstufe I, Mk 2,1-12, Hoffnung, Glaubenszeugnisse, Didaktik, Exegese, Jugendtheologie, Identifikation, Heilung, Menschensohn, Sündenvergebung, Reich Gottes.
Die Arbeit untersucht, wie das Thema „neutestamentliche Wundergeschichten“ in der Sekundarstufe I so vermittelt werden kann, dass Jugendliche trotz ihrer rationalen Weltsicht einen persönlichen und existenziellen Zugang dazu finden.
Zentrale Themen sind die fachwissenschaftliche Wunderdefinition, entwicklungspsychologische Aspekte bei Jugendlichen, die didaktische Konzeption im Religionsunterricht und eine exemplarische Exegese von Markus 2,1-12.
Das Ziel ist es, den Schülern die Wundergeschichten als Hoffnungs- und Mutmachgeschichten nahezubringen, die ihre Bedeutung für die heutige Lebensgestaltung entfalten können.
Die Arbeit nutzt historisch-kritische Exegese, Schulbuchanalyse sowie religionspädagogische und entwicklungspsychologische Theorien zur Unterrichtsplanung.
Den Kern bildet die exegetische Untersuchung der Heilung des Gelähmten (Mk 2,1-12) und der darauf basierende praktische Unterrichtsentwurf für die Schule.
Wesentliche Begriffe sind das Kerygma, die existenzielle Interpretation, die Identifikation von Schülern, die Abgrenzung von historischem Faktum und Glaubenszeugnis sowie das Reich Gottes.
Die Stelle ist besonders geeignet, da sie sowohl eine körperliche als auch eine seelische Ebene der Lähmung anspricht und eine komplexe Verschränkung von Heilung und Sündenvergebung aufweist.
Der Vergleich verdeutlicht die praktische Umsetzung der didaktischen Anforderungen und zeigt auf, dass Schulbücher unterschiedliche methodische Wege gehen, um die Kluft zwischen Antike und Moderne zu überbrücken.
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