Bachelorarbeit, 2010
31 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht Martin Luthers Verständnis der Taufe, wie es in seinen Katechismen zum Ausdruck kommt. Der Fokus liegt auf der Entwicklung seiner Tauflehre im Kontext seiner Auseinandersetzung mit theologischen Gegnern. Die Arbeit analysiert Luthers Sakramentsverständnis und seine Auslegung der Taufe hinsichtlich Wesen, Nutzen und Empfang. Darüber hinaus werden die Kindertaufe und Luthers Kritik am Täufertum beleuchtet.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und skizziert den Forschungsstand. Kapitel 2 erläutert Luthers Sakramentsverständnis auf der Grundlage seiner Schrift De captivitate Babylonica ecclesiae. Kapitel 4 untersucht das Wesen der Taufe, einschließlich ihrer Stiftung, Umschreibung und der Bedeutung des Wassers. Die Kapitel 5 und 6 befassen sich mit dem Nutzen und dem Empfang der Taufe. Kapitel 7 behandelt Luthers Auseinandersetzung mit seinen Gegnern, insbesondere seine Ablehnung des Spiritualismus. Kapitel 8 untersucht die Kindertaufe und Luthers Position zum Täufertum. Kapitel 9 beleuchtet die Bedeutung der Taufe.
Martin Luther, Taufe, Sakramente, Katechismus, Spiritualismus, Täufertum, fides infantium, Worttheologie, De captivitate Babylonica ecclesiae, Sakramentsverständnis.
Luther interpretiert die Taufe aus der Relation von göttlicher Verheißung (promissio), dem äußeren Zeichen (Wasser) und dem persönlichen Glauben des Empfängers.
Während beide Katechismen von 1529 die gleiche Lehre vertreten, dient der Große Katechismus einer ausführlicheren theologischen Begründung, während der Kleine Katechismus als Merkhilfe für das einfache Volk konzipiert ist.
Luther begründet dies kirchengeschichtlich und durch die Lehre von der "fides infantium" (Kinderglaube), wonach Gott auch kleinen Kindern den Glauben schenken kann.
Er setzte sich insbesondere mit dem Spiritualismus und dem Täufertum auseinander, die den objektiven Charakter des Sakraments oder die Gültigkeit der Kindertaufe infrage stellten.
Das Wasser ist für Luther nicht bloßes Wasser, sondern "ein Wasser, das in Gottes Wort gefasst und mit Gottes Wort gebunden ist", wodurch es göttliche Kraft erhält.
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