Bachelorarbeit, 2011
65 Seiten, Note: 1,85
1. Einführung
1.1. Zielsetzung sowie Aufbau der Arbeit
1.2. Darstellung der Ausgangssituation am Praxisbeispiel
2. Projektmanagement – Definitionen und Grundlagen
2.1. Das Projekt
2.1.1 Definition des Begriffs „Projekt“
2.1.2 Merkmale von Projekten
2.1.3 Arten von Projekten
2.1.4 Erfolg von Projekten
2.2. Das Management
2.2.1 Definition des Begriffs „Management“
2.2.2 Funktionen des Managements
2.2.3 Management by Projects
2.3. Projektmanagement
2.3.1 Definition des Begriffs „Projektmanagement“
2.3.2 Historische Entwicklung von Projektmanagement
2.3.3 Phasen von Projekten
2.3.4 Ziele des Einsatzes von Projektmanagementsystemen
2.4. Anwendung am Praxisbeispiel
3. Der Mensch im Projekt
3.1. Das Projektteam
3.1.1 Definition „Projektteam“
3.1.2 Phasen der Teambildung
3.1.2.1 Forming
3.1.2.2 Storming
3.1.2.3 Norming
3.1.2.4 Performing
3.1.3 Teamzusammenstellung – Auswahl der Projektmitglieder
3.2. Der Projektleiter
3.2.1 Definition „Projektleiter“
3.2.2 Anforderungen an den Projektleiter
3.2.3 Aufgaben des Projektleiters
3.3. Die Arbeit im Team
3.3.1 Grundsätze und Regeln der Teamarbeit
3.3.2 Leitung von Teams am Beispiel des Reifegradmodells
3.3.3 Kommunikation
3.3.4 Motivation
3.3.5 Konflikte
3.4. Anwendung am Praxisbeispiel
4. Einführung von Projektmanagement als eigenes Projekt
4.1 Gründe für die Einführung von Projektmanagement
4.2 Die einzelnen Phasen der Implementierung
4.2.1 Vorprojektphase
4.2.1.1 Planung der Einführung
4.2.1.2 Vorgehensweise und geeignete Instrumente
4.2.1.3 Anwendung am Praxisbeispiel
4.2.2 Planungsphase
4.2.2.1 Vorbereitung der Einführung
4.2.2.2 Vorgehensweise und geeignete Instrumente
4.2.2.3 Anwendung am Praxisbeispiel
4.2.3 Realisierungsphase
4.2.3.1 Einführung
4.2.3.2 Vorgehensweise und geeignete Instrumente
4.3.3.3 Anwendung am Praxisbeispiel
4.2.4 Abschlussphase
4.2.4.1 Anwendung
4.2.4.2 Vorgehensweise und geeignete Instrumente
4.2.4.3 Anwendung am Praxisbeispiel
4.3. Häufige Fehler bei der Implementierung von Projektmanagement
5. Fazit & Ausblick
Diese Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Faktors "Mensch" für eine erfolgreiche Einführung und Umsetzung von Projektmanagement. Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie soziale Komponenten, Teamdynamik und Führung das Scheitern oder Gelingen von Projekten beeinflussen, und dieses Wissen anhand eines Praxisbeispiels aus einem Ingenieurbüro zu veranschaulichen.
3.1.2 Phasen der Teambildung
Bei der Bildung eines Teams werden gewisse Phasen durchlaufen. Diese Entwicklungsstadien werden hier kurz im Einzelnen vorgestellt. Jede Phase wird zwar im Laufe der Teambildung definitiv von den einzelnen Teammitgliedern durchlebt, jedoch spielt es dabei keine Rolle, ob die einzelnen Phasen streng linear, in unterschiedlicher Reihenfolge oder sogar parallel ablaufen. Die Dauer der einzelnen Phasen ist sehr verschieden, auch ist es möglich, dass bestimmte Phasen mehrmals durchgearbeitet werden – es handelt sich dann aber nicht zwingend um „Rückfälle“.
Diese Wiederholungen treten z.B. auf Grund von Zu oder Abgängen im Projektteam in Erscheinung oder bei der Veränderung bestimmter Rahmenbedingungen. In der Regel dauert die Formierungsphase nicht besonders lang, während andere Phasen durchaus zeitintensiver sein können (vgl. Litke 2007:200; Patzak, Rattay 2009: 188).
1. Einführung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Projektmanagements ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, den Faktor Mensch als zentralen Erfolgstreiber zu betrachten.
2. Projektmanagement – Definitionen und Grundlagen: Hier werden grundlegende Begrifflichkeiten wie "Projekt", "Management" und "Projektmanagement" sowie historische Entwicklungen und Zielsetzungen wissenschaftlich dargelegt.
3. Der Mensch im Projekt: Dieses Kapitel fokussiert auf das Projektteam und den Projektleiter, wobei Aspekte wie Teambildung, Kommunikation, Motivation und der Umgang mit Konflikten behandelt werden.
4. Einführung von Projektmanagement als eigenes Projekt: Das Kapitel beschreibt den praktischen Implementierungsprozess, unterteilt in Phasen, und beleuchtet typische Fehler sowie deren Vermeidung.
5. Fazit & Ausblick: Eine zusammenfassende Bewertung der Rolle des Faktors Mensch und ein Ausblick auf die wachsende Bedeutung der sozialen Kompetenz im Projektmanagement.
Projektmanagement, Faktor Mensch, Projektteam, Teambildung, Projektleiter, Führungskompetenz, Implementierung, Unternehmenskultur, Kommunikation, Motivation, Konfliktmanagement, Projektphasen, Sozialkompetenz, Projektorganisation, Praxisbeispiel
Die Arbeit befasst sich mit der essenziellen Rolle des Menschen im Projektmanagement. Sie zeigt auf, dass der Erfolg oder Misserfolg von Projekten maßgeblich von sozialen Faktoren, Teamdynamiken und der Führung abhängt, und nicht allein von "harten" methodischen Fakten.
Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung des Projektmanagements, die psychologischen und sozialen Aspekte der Teamarbeit sowie der strukturierte Prozess der Implementierung von Projektmanagement in einem Unternehmen.
Das Hauptziel ist es, ein Verständnis dafür zu schaffen, warum der Faktor Mensch besonders bei der Einführung von Projektmanagement berücksichtigt werden muss, um Akzeptanz zu sichern und nachhaltigen Erfolg zu gewährleisten.
Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturrecherche (theoretischer Rahmen) mit einer Fallstudien-basierten Anwendung (Praxisbeispiel eines Ingenieurbüros), um die theoretischen Erkenntnisse zu validieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von Projektmanagement-Grundlagen, eine detaillierte Analyse der menschlichen Komponente im Projekt sowie eine praxisorientierte Anleitung zur Implementierung von Projektmanagement.
Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Projektmanagement, Faktor Mensch, Teamzusammensetzung, Implementierung, Führungskompetenz, Kommunikation und Konfliktmanagement.
Das Reifegradmodell dient dem Projektleiter als Orientierungshilfe für sein Führungsverhalten, um das Team in verschiedenen Phasen seiner Entwicklung optimal zu unterstützen und zur Selbstständigkeit zu führen.
Das Apollo Syndrom beschreibt ein Phänomen, bei dem Teams, die nur aus hochspezialisierten Experten bestehen, oft schlechtere Ergebnisse liefern als divers besetzte Teams, da der Wettbewerb um Wissen die eigentliche Zielerreichung behindern kann.
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