Bachelorarbeit, 2010
35 Seiten, Note: 2,5
1. Einleitung
2. Der Logistikerfolg und seine Auswirkung auf den Unternehmenserfolg
2.1. Der Begriff Logistik
2.2. Die Auswirkungen des Logistikerfolgs auf den Unternehmenserfolg
3. Indikatoren zur Bewertung des Logistikerfolgs
3.1. Die Logistikleistung
3.2. Die Logistikkosten
4. Ansätze zur Bewertung des Logistikerfolgs
4.1. Die Studien der Michigan State University
4.1.1. Das World Class Logistics Model
4.1.2. Die Einbeziehung der Wertschöpfungskette
4.2. Die Studie der wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung
5. Fazit
Diese Arbeit befasst sich mit der Bewertung des Logistikerfolgs und untersucht den kausalen Zusammenhang zwischen logistischen Dienstleistungen und dem wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Ziel ist es, eine ganzheitliche Betrachtung zu ermöglichen, die über eine rein kostenorientierte Perspektive hinausgeht und die Bedeutung der Logistikleistung für den Unternehmenserfolg quantifizierbar macht.
3.1. Die Logistikleistung
Um das Ziel einer schnellen, qualitativ hochwertigen Versorgung seiner Kunden mit Gütern zu erreichen, müssen einzelne Indikatoren der Logistikleistung betrachtet werden. Diese Indikatoren der logistischen Leistung bestimmen über den Erfolg oder Misserfolg der Logistik. Im Kern bestehen diese Servicekomponenten aus der Lieferzeit, der Lieferzuverlässigkeit, der Lieferungsbeschaffenheit und der Lieferflexibilität und lassen sich auch unter dem Begriff Lieferservice zusammenfassen.
Die Lieferzeit beschreibt den Zeitraum, den ein Produkt von der Auftragserstellung durch den Kunden bis zum Erhalt des gewünschten Produkts durchläuft. Sollte das gewünschte Produkt beim (Logistik-)Dienstleister nicht auf Lager vorrätig sein, muss noch zusätzlich die Beschaffungszeit oder die Durchlaufzeit der Fertigung zur Lieferzeit hinzugerechnet werden. Eine ganzheitliche Betrachtung der Lieferzeit ist insofern für den Logistikerfolg wichtig, da eine kurze Lieferzeit dem Kunden ermöglicht, mit knapp kalkulierten Lagerbeständen und damit niedrigen Lagerkosten zu planen.
Unter der Lieferzuverlässigkeit (bzw. Termintreue) versteht man die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Liefertermin eingehalten werden kann. Durch eine genaue Einhaltung des Liefertermins ist es dem Kunden möglich, mit möglichst geringen Lagerbeständen und gleichzeitig ohne Störungen des Betriebsablaufs zu arbeiten. Bei der Bewertbarkeit des Logistikerfolgs wird zunächst die Lieferzeit, bestehend aus Teilzeiten (von der Bestellung bis zur eigentlichen Auslieferung), betrachtet. Ein weiterer Bewertungspunkt für eine hohe Lieferzuverlässigkeit ist die Lieferbereitschaft. Diese drückt sich im α-Servicegrad aus, einer Kennzahl, die die Befriedigung der Kundennachfrage angibt. Mit einer hohen Lieferzuverlässigkeit kann außerdem eine höhere Kundenzufriedenheit generiert werden, was u. a. auch zu einem höheren Umsatz führt.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung der Logistik unter steigendem Wettbewerbsdruck ein und definiert das Ziel der Arbeit, eine ganzheitliche Bewertungsmethodik für den Logistikerfolg zu entwickeln.
2. Der Logistikerfolg und seine Auswirkung auf den Unternehmenserfolg: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Logistik sowie die kausalen Zusammenhänge zwischen Logistikaktivitäten und dem ökonomischen Unternehmenserfolg erörtert.
3. Indikatoren zur Bewertung des Logistikerfolgs: Dieses Kapitel analysiert die zwei zentralen Säulen Logistikleistung und Logistikkosten und zeigt deren wechselseitige Abhängigkeiten auf.
4. Ansätze zur Bewertung des Logistikerfolgs: Es werden empirische Studien der Michigan State University und der WHU vorgestellt, um die Messbarkeit des Logistikerfolgs anhand von Modellen und Kennzahlen zu evaluieren.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Schwierigkeiten einer direkten Quantifizierung des Logistikerfolgs zusammen und betont die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Strategie unter Einbindung des Supply Chain Managements.
Logistikerfolg, Unternehmenserfolg, Logistikleistung, Logistikkosten, Supply Chain Management, Kundennähe, Lieferzuverlässigkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Benchmarking, Wertschöpfungskette, Flexibilität, Logistik-Controller, Prozessflüsse, Marktanteil, Kostenmanagement.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Problematik, wie der Erfolg logistischer Prozesse gemessen werden kann und wie dieser direkt oder indirekt den Gesamterfolg eines Unternehmens beeinflusst.
Zentrale Themen sind die Definition der Logistik, die Identifikation von Leistungs- und Kostenindikatoren, sowie die wissenschaftliche Analyse von Modellen zur Bewertung logistischer Kompetenz.
Das Ziel ist es, den Fokus von einer rein kostenorientierten Betrachtung hin zu einer ganzheitlichen Optimierung der Logistikleistung zu lenken, um den Unternehmenserfolg nachhaltig zu steigern.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung und kritischen Würdigung bestehender empirischer Studien (u.a. der Michigan State University und der WHU).
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Logistikerfolgs, die detaillierte Untersuchung der Leistungs- und Kostenindikatoren sowie die Vorstellung verschiedener Bewertungsmodelle.
Wichtige Begriffe sind Logistikerfolg, Logistikleistung, Kostenmanagement, Wertschöpfungskette (Supply Chain) und der Einfluss auf den Unternehmenserfolg.
Es postuliert, dass exzellente logistische Leistungen durch die parallele Steigerung der vier Kernkompetenzen Positionierung, Integration, Messung und Kundennähe erreicht werden.
Sie belegen empirisch, dass eine erfolgreiche Logistikleistung einen signifikanten positiven Einfluss auf die Unternehmensflexibilität und den Markterfolg hat, während Kostensenkungen diesen Effekt nicht in gleicher Weise erzielen.
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