Seminararbeit, 2011
31 Seiten, Note: 1
1. Allgemeines
1.1. Das heterogene Klassengefüge
1.2. BMHS
2. Lesen
2.1. Voraussetzungen
2.2. Lesekompetenz
2.2.1. Drei Ebenen des Leseprozesses
2.2.1.1. Prozessebene
2.2.1.2. Subjektebene
2.2.1.3. Soziale Ebene
2.2.3. PISA-Kriterien
2.2.4. Neue Kompetenzen für das Lesen in neuen den Medien
3. Leseförderung – theoretischer Teil
3.1. Bedingungen in der Schule
3.2. Geschlechterdifferenzierende Leseförderung
3.3. Mehrsprachigkeit
3.4. Lesestrategien
3.4.1. Allgemeines
3.4.2. drei Ebenen der Lesestrategien
3.4.3. Konkrete Lesestrategien
3.4.4. Lesemethodischer Überblick nach dem BMUKK
3.5. Sinnerfassendes Lesen
3.6. Sachtextlektüre
4. Leseförderung – praktischer Teil
5. Schluss
Diese Seminararbeit zielt darauf ab, eine fundierte theoretische Basis für die Leseförderung in der Sekundarstufe II zu schaffen, wobei der Fokus insbesondere auf berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) in Österreich liegt, um die Leseleistung und das Textverständnis der Schüler*innen nachhaltig zu steigern.
3.4. Lesestrategien
Unter Lesestrategien oder -methoden versteht man mentale Werkzeuge mit denen Leser die verschiedenen Anforderungen zum Verstehen von Texten während des Lesevorganges auf den unterschiedlichen kognitiven Ebenen gezielt unterstützen. Diese müssen auf ein bestimmtes Leseziel ausgerichtet sein und werden durch einen Verbund verschiedener Lesestrategien angewendet. Bei geübten Lesern werden diese Strategien automatisch angewendet, schwächere Leser müssen diese gezielt trainieren. In der Schule werden den Schüler*innen hauptsächlich jene Strategien abverlangt, um das Leseziel der Informationsentnahme, der Identifizierung von Leitgedanken der Texte und/oder des Verstehens der Textintention zu erreichen.
Grzesik spricht von geistigen Tätigkeiten bzw. Operationen, welche zum Verständnis beitragen können und dass diese von so genannten geschickten Lesern in hohem Maße genutzt werden um Verständnisschwierigkeiten zu beheben, Zusammenhänge besser zu verstehen und die Informationen zu strukturieren. Darunter fallen beispielsweise das Einlegen von Sinnpausen, das wiederholte Lesen ein und derselben Teststelle, die Wiedergabe des Sinnes in anderen/eigenen Worten, etc. Ein gewisses Repertoire an solchen Strategien sollte vom Lehrenden angeboten werden, da es sich um Tätigkeiten handelt, die erworben werden müssen. Das Leseverstehen ergibt sich dann zu einem großen Teil aus diesen Tätigkeiten, der aktiven Erarbeitung der Textinformation.
1. Allgemeines: Das Kapitel bietet einen Einblick in das heterogene Klassengefüge und die Relevanz der BMHS im österreichischen Bildungssystem.
2. Lesen: Hier werden die Voraussetzungen, die Ebenen des Leseprozesses sowie PISA-Kriterien und neue Leseanforderungen in digitalen Medien erläutert.
3. Leseförderung – theoretischer Teil: Dieser zentrale Teil erörtert schulische Bedingungen, Geschlechteraspekte, Mehrsprachigkeit, verschiedene Lesestrategien sowie Sinnerfassendes Lesen und Sachtextlektüre.
4. Leseförderung – praktischer Teil: Es werden konkrete Übungsbeispiele für den Unterricht analysiert, um Lesen als Werkzeug für Alltag und Berufsleben zu veranschaulichen.
5. Schluss: Ein Fazit zur Bedeutung des Lesetrainings und der Notwendigkeit einer gezielten, fundierten Leseförderung durch Lehrpersonen.
Leseförderung, Lesekompetenz, Sekundarstufe II, BMHS, PISA-Studie, Lesestrategien, Sachtextlektüre, Sinnerfassendes Lesen, SQ3R-Methode, Heterogenität, Geschlechterdifferenzierung, Mehrsprachigkeit, Medienkompetenz, Textverstehen, Bildungssystem.
Die Arbeit behandelt die Relevanz und Umsetzung von Leseförderung für Schüler*innen in der Sekundarstufe II, mit besonderem Fokus auf berufsbildende Schulen (BMHS) in Österreich.
Zu den Kernbereichen gehören die Analyse des Leseprozesses, die Bedeutung von Lesestrategien, geschlechter- und migrationsspezifische Herausforderungen sowie praktische Methoden zur Förderung des Textverständnisses.
Das Ziel ist es, auf Basis theoretischer Grundlagen Wege aufzuzeigen, wie Schüler*innen der Sekundarstufe II beim sinnerfassenden Lesen von Sachtexten gezielt unterstützt werden können.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Ansätze der Lesedidaktik und empirische Studien (wie PISA) zusammengeführt und auf ihre Praxistauglichkeit für den Schulalltag geprüft werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte der Lesekompetenz und Lesestrategien sowie einen praktischen Teil, der konkrete Übungsbeispiele aus dem BMUKK-Material analysiert.
Wichtige Begriffe sind Lesekompetenz, Sachtextlektüre, Lesestrategien, BMHS, Heterogenität und sinnerfassendes Lesen.
Da berufsbildende Schulen auf die Arbeitswelt vorbereiten, ist die Fähigkeit, komplexe Informationen aus Sachtexten effizient zu entnehmen und zu verarbeiten, eine zentrale berufliche Schlüsselqualifikation.
Die Autorin hebt hervor, dass Jungen und Mädchen unterschiedliche Lesepräferenzen haben und das Lernangebot häufiger "feminin" geprägt ist, was die gezielte Abstimmung der Literatur auf Jungen notwendig macht, um deren Lesemotivation zu stärken.
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