Bachelorarbeit, 2012
80 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Bedeutung von Effizienz und Effektivität
3. Case Management – Herkunft und Entwicklung
3.1 Das Konzept des Case Managements
3.2 Definition der Methode Case Management
3.3 Die sechs Phasen des Case Managements
4. Notwendige und vorhandene Strukturen im beruflichen Case Management
4.1 Implementierung des Case Managements
4.2 Case Management eingesetzt als Instrument der Vernetzung
4.3 Anforderungen an einen Case Manager
4.4 Case Management Weiterbildung
4.5 Case Management in der Anwendung unter den gegebenen sozialpolitischen Verhältnissen
5. Die sozialpädagogische Auseinandersetzung mit Case Management
5.1 Einsatzgebiete von Case Management
6. Das Konzept der Balanced Scorecard
6.1 Die vier Perspektiven der Balanced Scorecard
7. Die prinzipielle Eignung der Balanced Scorecard für Non-Profit-Organisationen
7.1 Notwendige Vision und Strategieentwicklung des Unternehmens
7.2 Festlegung von Zielen und Maßnahmen
7.3 Kennzahlen als Messgrößen
7.4 Die Balanced Scorecard als Instrument des Sozialmanagements
7.5 Strukturelle Voraussetzungen für die Umsetzung einer Balanced Scorecard
7.6 Anmerkung zur Qualität und Einführung einer Balanced Scorecard
7.7 Ist der Social Return on Investment als Kennzahl für die Balanced Scorecard geeignet?
8. Verknüpfung der Balanced Scorecard mit dem Case Management
9. Erstellung eines eigenen Modells der Balanced Scorecard
9.1 Erläuterung des Modells und der Vision
9.2 Auswahl der Perspektiven
9.3 Festlegung der Strategischen Ziele
9.4 Bildung einer Ursache-Wirkungs-Kette
9.5 Festlegung der Kennzahlen
9.6 Festlegung der Maßnahmen
10. Balanced Scorecard und Case Management für Non-Profit-Organisationen Zusammenfassung des Diskurses, eigene Evaluierung und Anforderungen an die Soziale Arbeit
10.1 Evaluierung Case Management für Non-Profit-Organisationen
10.2 Evaluierung der Balanced Scorecard für Non-Profit-Organisationen
Ziel dieser Arbeit ist es, zu einer Auswertung der Konzepte Case Management und Balanced Scorecard zu gelangen, um deren Nutzen für Non-Profit-Organisationen im Kontext von Effizienzsteigerungen zu bewerten und Anforderungen an die Soziale Arbeit abzuleiten.
3.1 Das Konzept des Case Managements
Der Begriff Konzept wird oft missverstanden und mit dem Begriff der Konzeption verwechselt. Konzepte zeichnen sich dadurch aus, dass sie theorie- und wertgeleitete Handlungsentwürfe sind, Zielformulierungen und Zielgruppen sowie Methoden bestimmen. Bei einer Konzeption hingegen werden die Ziele, die Organisation, die Arbeitsmethoden und die Personalzusammensetzung einer Einrichtung beschrieben. Sie gilt nur für eine oder mehrere Einrichtungen eines Trägers und ist meist ein Teil der Öffentlichkeitsarbeit des Trägers. Ein professionelles Konzept schließt dabei den Einsatz von menschenverachtenden Methoden und Techniken aus. Das Konzept wählt somit positive Methoden aus, welche Anwendung finden. (vgl. Gehrmann 2006, S. 104, 105).
Das Konzept des Case Managements legt den Fokus darauf, formelle Dienste und informelle Ressourcen der Klienten zu verbinden und dieses Arrangement effektiv zu organisieren. Case Management hilft bei der Lösung, welche Leistungen auf dem Weg zur Zielerreichung beitragen, und hält fest, was genau zu tun ist, wie dieses Tun vollzogen werden soll, und wer den entsprechenden Beitrag sicherstellt (vgl. Wendt 2008, S. 8, 9).
Ziel ist es dabei, die Hilfen so passgenau zu gestalten, dass sie so wenig wie möglich in die bestehende und gewohnte Lebenswelt der Klientel eingreifen. Die Ressourcen und das damit verknüpfte soziale Netz der Klienten bilden den Ausgangspunkt für die Planung der Hilfeprozesse (vgl. Neuffer 2005, S. 19).
Der Begriff „Prozess“ ist dabei überall dort gegenwärtig, wo von Vorgängen gesprochen wird, die sich nicht mit einem einmaligen Umsetzen erledigen lassen, sondern anhaltende Entscheidungs- und Umsetzungsschritte benötigen, bis sich das gewünschte Ergebnis einstellt oder das angestrebte Ziel erreicht wird (vgl. von Fürstenberg 2005, S. 92).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wertewandel und die damit verbundenen steigenden Bedarfe an die Soziale Arbeit bei gleichzeitigem wirtschaftlichem Druck.
2. Bedeutung von Effizienz und Effektivität: Dieses Kapitel definiert die zentralen Leitbegriffe des Managements im Kontext der Non-Profit-Organisationen, um Handeln effektiv und gleichzeitig kosteneffizient zu gestalten.
3. Case Management – Herkunft und Entwicklung: Es wird die historische Entstehung des Case Managements in den USA und seine spätere Adaption in Deutschland als Antwort auf komplexe Problemlagen in der Versorgung dargestellt.
4. Notwendige und vorhandene Strukturen im beruflichen Case Management: Hier werden die strukturellen Voraussetzungen und die Implementierungsprozesse für ein funktionierendes Case Management in sozialen Feldern erörtert.
5. Die sozialpädagogische Auseinandersetzung mit Case Management: Das Kapitel diskutiert kritisch die Rolle des Case Managements zwischen notwendiger Standardisierung und dem pädagogischen Auftrag der Klientenbegleitung.
6. Das Konzept der Balanced Scorecard: Es erfolgt die Einführung in die Balanced Scorecard als Managementsystem, welches über rein finanzielle Kennzahlen hinausgeht und eine ganzheitliche Organisationssteuerung ermöglicht.
7. Die prinzipielle Eignung der Balanced Scorecard für Non-Profit-Organisationen: Hier wird die Anwendbarkeit des ursprünglich kommerziellen Konzepts auf soziale Organisationen untersucht und die Bedeutung von Vision, Zielen und Kennzahlen hervorgehoben.
8. Verknüpfung der Balanced Scorecard mit dem Case Management: Dieses Kapitel zeigt auf, wie das direkt interventionsbezogene Case Management als Maßnahmeninstrument in das strategische Gefüge der Balanced Scorecard integriert werden kann.
9. Erstellung eines eigenen Modells der Balanced Scorecard: Der Autor entwirft ein abstraktes Modell, das Non-Profit-Organisationen als Schablone zur Implementierung der Balanced Scorecard unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen dient.
10. Balanced Scorecard und Case Management für Non-Profit-Organisationen Zusammenfassung des Diskurses, eigene Evaluierung und Anforderungen an die Soziale Arbeit: Abschließend werden die Ergebnisse evaluiert und Anforderungen an das Management und die Soziale Arbeit formuliert, um beide Konzepte erfolgreich zu verbinden.
Case Management, Balanced Scorecard, Non-Profit-Organisationen, Effizienz, Effektivität, Sozialmanagement, Soziale Arbeit, Hilfeplanung, Qualitätsmanagement, Strategische Steuerung, Social Return on Investment, Prozessoptimierung, Klientenorientierung, Implementierung, Wohlfahrtsstaat
Die Arbeit untersucht, wie Case Management und die Balanced Scorecard als Managementkonzepte zur Effizienzsteigerung in Non-Profit-Organisationen der Sozialen Arbeit beitragen können.
Die zentralen Felder sind die professionelle Steuerung von Hilfeprozessen, die strategische Ausrichtung von sozialen Einrichtungen und die Messung von Wirkungen in der Sozialwirtschaft.
Das Ziel ist die Auswertung beider Konzepte, um ihren Nutzen für Träger zu bestätigen oder zu revidieren und eine konkrete Implementierungshilfe für die Praxis zu liefern.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sowie dem Entwurf eines eigenen abstrakten Modells der Balanced Scorecard, das speziell auf die Anforderungen von Non-Profit-Organisationen zugeschnitten ist.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des Case Managements, die Prinzipien der Balanced Scorecard sowie deren systematische Verknüpfung und Anwendung in sozialen Organisationen.
Kernelemente sind Case Management, Balanced Scorecard, Effizienz, soziale Dienstleistungen, Qualitätsmanagement und strategische Steuerung.
Der Autor betont diese Unterscheidung, da Konzepte theorie- und wertgeleitete Handlungsentwürfe sind, während eine Konzeption eher die organisatorische Beschreibung und Abläufe einer spezifischen Einrichtung umfasst.
Das Dilemma beschreibt Entscheidungskonflikte der Fachkräfte, bei denen zwischen der Notwendigkeit einer zielgerichteten Ressourcen-Selektion und dem fachlichen Auftrag der Klientenunterstützung abgewogen werden muss.
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