Magisterarbeit, 2010
141 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit analysiert die DIN EN ISO 9000-Norm aus der Perspektive des soziologischen Neo-Institutionalismus und untersucht deren Relevanz und Bedeutung für das deutsche Gesundheitswesen. Sie hinterfragt die Eignung des betriebswirtschaftlichen Steuerungsinstruments für die spezifischen Anforderungen des Gesundheitssektors.
Kapitel 1 dient der Einleitung und stellt den Forschungsgegenstand sowie die Forschungsfrage vor. Kapitel 2 erläutert die theoretischen Grundlagen des soziologischen Neo-Institutionalismus, der als theoretisches Fundament für die Analyse der ISO 9000-Norm dient. Kapitel 3 widmet sich der Entwicklung des Qualitätsmanagements und den Inhalten der ISO 9000-Normen. Kapitel 4 untersucht das deutsche Gesundheitswesen und die Rolle des Qualitätsmanagements in diesem Sektor.
Kapitel 5 stellt die Forschungsfrage in Form von Hypothesen vor. Kapitel 6 analysiert qualitative Interviews mit Experten aus dem Gesundheitswesen, um die Anwendung und Relevanz der ISO 9000-Norm im deutschen Gesundheitswesen zu verstehen. Kapitel 7 fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und bewertet die Eignung und Verwendung der Norm im Gesundheitssektor.
ISO 9000, Qualitätsmanagement, soziologischer Neo-Institutionalismus, Gesundheitswesen, Deutschland, Organisationale Legitimität, Institutionelle Isomorphie, Handlungspraktiken, Experteninterviews, Zertifizierung.
Sie dient als weltweit anerkannter Standard für Qualitätsmanagementsysteme, um Effizienz zu steigern, Kosten zu senken und das Vertrauen von Patienten zu erhöhen.
Er analysiert, wie Organisationen durch Zertifizierungen nach Legitimität streben und wie institutionelle Umwelten die Struktur von Krankenhäusern beeinflussen.
Es beschreibt den Prozess, durch den Organisationen einander ähnlicher werden – sei es durch Zwang, Nachahmung erfolgreicher Vorbilder oder normativen Druck.
Sie geben Aufschluss über die tatsächlichen Stärken und Schwächen der Norm in der Praxis sowie über das Verhältnis von Aufwand und Nutzen der Zertifizierung.
Ja, die Arbeit nennt weitere Systeme wie KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität), QEP und das EFQM-Modell.
Kritiker weisen darauf hin, dass Zertifikate zwar Prozessqualität bestätigen, aber nicht zwangsläufig die Entstehung technisch ausgefeilter Endprodukte garantieren.
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