Masterarbeit, 2007
91 Seiten
INTRODUCTION
Chapter I. KOREA’S FINANCIAL SECTOR BEFORE THE ‘TAKE-OFF’
I.1. Korea’s economy after the Korean War.
I.2. Financial sector and the need of government control
Chapter II. THE RELATIONSHIP-BASED SYSTEM (period 1960s-1980s)
II.1. The governmental control over banking sector and the export-led policy (1961-1971)
II.1.1. The nationalization of banking system
II.1.2. The allocation of capital supporting exports activities
II.2. Strengthening selective credit policy for the HCI drive (1972-1979)
II.3. The role of the state in reforming financial institutions
II.3.1. Establishing new banking institutions
II.3.2. Improving transparency and efficiency in the market
II.3.3. The capital market’s intervention
II.3.4. The effectiveness of the relationship-based government
Chapter III. THE REFORMING TOWARD A MARKET-BASED SYSTEM AND THE FINANCIAL CRISIS 1997
III.1. The early market-based system before 1997
III.1.1. The paradigmatic shift from state-led developmentalism to liberal market economy in the period 1980s-1990s
III.1.2. The rise of chaebols over NBFIs and its negative consequences
III.2. The 1997 financial crisis
Chapter IV. THE NEW REFORM OF KOREA’S FINANCIAL SECTOR AFTER 1997 AND LESSONS FOR VIETNAM
IV.1. The new reform of Korea’s market-based financial system after 1997
IV.1.1. Strategies and institutional framework of the new reform
IV.1.2. Progress and results of the new reform
IV.1.3. Impacts of the new reform and problems need to solve
IV.2. Lessons for Vietnam’s financial sector transitions
IV.2.1. The reform of Vietnam’s financial market since 1990s
IV.2.1. Vietnam’s financial market has the same problems as Korea’s
IV.2.2. Suggestion for the development of Vietnam’s financial sector
CONCLUSION
Die Arbeit analysiert die Evolution des koreanischen Finanzsektors von einem beziehungsbasierten System hin zu einem marktbasierten Modell, um daraus wertvolle Erfahrungen für Schwellenländer wie Vietnam abzuleiten. Dabei werden die Ursachen für den Erfolg des "koreanischen Wunders" sowie die Faktoren hinter der Finanzkrise von 1997 kritisch beleuchtet.
II.3.4. The effectiveness of the relationship-based government
Combine all the conditions of the Korea's economy in the period of 1960-1970, we can clearly say that this was an underdeveloped market: inexperience investors did not know where to invest, customers did not know how to maximize their utilities, producers could not answer the three 'Wh' questions for producing, etc. In other words, in this market, a transaction was hardly 'contractually allocated', or the function to allocating resources effectively of the market could not be done (low contractability). Thereby, the actions of the government in nationalize the banking system, promoting transparency, reforming financial institutions, etc. were needed and brought efficiency to the market. Along with that, the limit of funds as well as the inefficient of the price signal (due to the weak market) and the lack of opportunity for invest also made it difficult for individual investors to choose profitable investments. This fact brought Korea into the situation of low capital relative to opportunities. In this condition, the government interventions in choosing 'national industries' or allocating funds for exports and HCI firms were to bring effectiveness to the usage of limited capital. Therefore, under these condition, the relationship-based system was successful in bring efficiency into the Korea's financial market and it explains why this market could grow in the 1960-1970 period to make such a 'Korean miracle' (Rajan & Zingales, 1999).
INTRODUCTION: Einführung in die Thematik der koreanischen Finanzmarktentwicklung und deren Relevanz für Vietnam.
Chapter I. KOREA’S FINANCIAL SECTOR BEFORE THE ‘TAKE-OFF’: Darstellung des wirtschaftlichen Ausgangszustands Koreas nach dem Koreakrieg.
Chapter II. THE RELATIONSHIP-BASED SYSTEM (period 1960s-1980s): Analyse der staatlich gelenkten Finanzpolitik und deren Rolle bei der Förderung von Exporten und Schwerindustrie.
Chapter III. THE REFORMING TOWARD A MARKET-BASED SYSTEM AND THE FINANCIAL CRISIS 1997: Untersuchung der Liberalisierungsbemühungen, der Rolle der Chaebols und der Ursachen der Finanzkrise.
Chapter IV. THE NEW REFORM OF KOREA’S FINANCIAL SECTOR AFTER 1997 AND LESSONS FOR VIETNAM: Bewertung der "Big Bang"-Reformen in Korea und konkrete Lehren für den vietnamesischen Transitionsansatz.
CONCLUSION: Abschließende Einschätzung zur Übertragbarkeit der koreanischen Erfahrungen auf Vietnam unter Berücksichtigung politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.
Finanzsystem, Korea, Vietnam, beziehungsbasiertes System, marktbasiertes System, Finanzkrise 1997, Liberalisierung, Chaebols, Gradualismus, Big Bang, Exportförderung, Industriepolitik, Bankenreform, Wirtschaftswachstum, NPLs.
Die Arbeit untersucht die historische Transformation des koreanischen Finanzsektors, um auf Basis dieser Erkenntnisse Strategien für die Entwicklung des vietnamesischen Finanzmarktes abzuleiten.
Zentrale Themen sind das beziehungsbasierte Finanzmodell, die Rolle der Regierung bei der Kapitalallokation, der Wandel zu einem marktgesteuerten System, die Ursachen der Finanzkrise 1997 und die Notwendigkeit institutioneller Anpassungen in Schwellenländern.
Das Ziel ist es, die Erfolgskriterien und Fehler der koreanischen Finanzreformen zu identifizieren, um zu beurteilen, inwieweit Vietnam diese Erfahrungen für seine eigene ökonomische Transformation nutzen kann.
Die Autorin nutzt einen methodischen Mix aus deskriptiver Analyse, Zeitreihenbetrachtungen, logischer Argumentation und komparativen Studien zwischen Korea und Vietnam.
Der Hauptteil gliedert sich in die beziehungsbasierte Phase Koreas, den Übergang zum marktbasierten System inklusive der Finanzkrise 1997 sowie die Reformen nach der Krise und deren Implikationen für den vietnamesischen Kontext.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Beziehungsbasiertes System", "Big Bang", "Gradualismus", "Finanzliberalisierung" und "Institutionelle Interdependenz" geprägt.
Aufgrund der unterschiedlichen ökonomischen und politischen Bedingungen in Vietnam könnte ein plötzlicher, radikaler Reformschritt (Big Bang) zu instabilen sozialen und ökonomischen Zuständen führen, weshalb eine schrittweise Anpassung sicherer ist.
Die Autorin stellt fest, dass die Macht der Chaebols und ihre privilegierte Verbindung zum Finanzsektor einer der Hauptgründe für die Verzerrungen und die darauffolgende Finanzkrise in Korea waren.
NPLs werden als kritischer Indikator für systemische Instabilität gesehen; die Arbeit betont, dass nicht nur die Kreditausfälle selbst, sondern auch die zugrunde liegenden Zinsdeckungsquoten (IPCR) zur Vermeidung künftiger Risiken genau überwacht werden müssen.
Die Autorin betont, dass Finanzreformen nicht isoliert betrachtet werden dürfen, da Institutionen voneinander abhängen; eine Reform kann nur dann erfolgreich sein, wenn komplementäre Institutionen ebenfalls angepasst werden.
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