Masterarbeit, 2007
91 Seiten
Diese Arbeit untersucht die Entwicklung des koreanischen Finanzsystems in den letzten Jahrzehnten und zieht Lehren für Vietnam. Sie analysiert die verschiedenen Phasen der Finanzreform in Korea, von der staatlich gelenkten Beziehungswirtschaft bis hin zum marktorientierten System. Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen und Erfolge der koreanischen Finanzreform und identifiziert wichtige Lehren für Vietnam, das sich ebenfalls auf dem Weg zu einem marktbasierten Finanzsystem befindet.
Kapitel 1 führt in das Thema der Finanzreform in Korea und Vietnam ein. Es beschreibt die Ziele und den Umfang der Studie sowie die angewandte Forschungsmethodik. Kapitel 2 bietet einen Überblick über die Literatur zu Finanzreformen im Allgemeinen und speziell in Korea und Vietnam. Kapitel 3 analysiert die Entwicklung des koreanischen Finanzsystems in drei Phasen: die Beziehungswirtschaft (1960er bis Ende der 1980er Jahre), der Gradualismus (Ende der 1980er bis 1997) und der Big Bang (1997 bis heute). Es untersucht die Rolle der Regierung, der Finanzinstitute und der Chaebols in jeder Phase und analysiert die Auswirkungen der jeweiligen Reformmaßnahmen auf die koreanische Wirtschaft. Kapitel 4 zieht Lehren aus den Erfahrungen Koreas für Vietnam und untersucht die Herausforderungen und Chancen für Vietnam bei der Reform seines Finanzsystems. Es bietet Empfehlungen für Vietnam, wie es die Erfahrungen Koreas nutzen kann, um seine eigene Finanzreform erfolgreich zu gestalten. Kapitel 5 fasst die wichtigsten Ergebnisse der Studie zusammen und bietet Schlussfolgerungen für die weitere Forschung.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Finanzreform, das koreanische Finanzsystem, die Beziehungswirtschaft, den Gradualismus, den Big Bang, die Chaebols, die Finanzkrise von 1997, die vietnamesische Wirtschaft und die Lehren aus den Erfahrungen Koreas für Vietnam.
Korea durchlief drei Phasen: Die beziehungsorientierte Phase (1960er-1980er), den Gradualismus (späte 1980er-1997) und den „Big Bang“ nach der Krise 1997.
Chaebols (große Familienkonglomerate) arbeiteten eng mit dem Staat zusammen, was anfangs zu schnellem Wachstum, später aber zu Ineffizienzen und zur Krise führte.
Aufgrund falscher politischer Entscheidungen und einer unzureichenden Anpassung an globale Marktstandards kam es zur Finanzkrise.
Es war eine radikale Reform zur Heilung des Finanzsektors, die auf Markttransparenz, strengere Regulierung und eine Abkehr von der Staatslenkung setzte.
Vietnam kann lernen, Fehler in der Liberalisierung zu vermeiden und die Logik hinter erfolgreichen marktgesteuerten Reformen auf die eigene Wirtschaft anzuwenden.
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