Examensarbeit, 2011
54 Seiten
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob Objektivität in der Leistungsbeurteilung in der Schule überhaupt erreichbar ist. Sie untersucht die Funktionen der Leistungsbeurteilung, die Gütekriterien, die Probleme, die bei der Beurteilung auftreten können, und alternative Formen der Bewertung.
Die Einleitung führt den Leser in das Thema der Leistungsbeurteilung ein und beleuchtet die Relevanz der Frage nach der Objektivität in der schulischen Leistungsbewertung. Sie stellt die Frage, ob Zensuren die tatsächliche Leistung des Schülers widerspiegeln und ob Lehrern bei der Beurteilung Fehler unterlaufen.
Dieses Kapitel beleuchtet verschiedene Funktionen der Leistungsbeurteilung, wie z.B. die Selektionsfunktion, die Berichts- und Kontrollfunktion sowie die pädagogische Funktion.
Dieses Kapitel behandelt die Gütekriterien der Leistungsbeurteilung, wie z.B. Objektivität, Reliabilität und Validität.
In diesem Kapitel werden verschiedene Probleme der Leistungsbeurteilung beleuchtet. Es wird auf Bezugsnormen, Verzerrungen, wie z.B. Urteilsheuristiken und den Ankereffekt, sowie auf den Pygmalion-Effekt eingegangen.
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit alternativen Formen der Leistungsbeurteilung. Es werden die Vorteile des Portfolios als Bewertungsinstrument erläutert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den folgenden zentralen Themen und Konzepten: Leistungsbeurteilung, Objektivität, Gütekriterien, Bezugsnormen, Urteilsheuristiken, Ankereffekt, Pygmalion-Effekt, Portfolio.
Vollkommene Objektivität ist kaum möglich, da Lehrer subjektiven Einflüssen und Urteilsfehlern unterliegen. Ziel sollte jedoch ein Urteil sein, das weitestgehend frei von sachfremden Einflüssen ist.
Er beschreibt das Phänomen, dass die (positive oder negative) Erwartung eines Lehrers gegenüber einem Schüler dessen tatsächliche Leistung langfristig beeinflusst.
Man unterscheidet die soziale Bezugsnorm (Vergleich mit der Klasse), die individuelle Bezugsnorm (Vergleich mit früheren Leistungen des Schülers) und die sachliche Bezugsnorm (Vergleich mit Lernzielen).
Der Ankereffekt tritt auf, wenn sich ein Korrektor von einer ersten Information (z.B. einer sehr guten ersten Seite oder dem Vorwissen über den Schüler) unbewusst bei der weiteren Bewertung leiten lässt.
Portfolios ermöglichen eine prozessorientierte Beurteilung, die individuelle Fortschritte besser sichtbar macht als eine punktuelle Klassenarbeit, erfordern aber klare Kriterien zur Bewertung.
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