Magisterarbeit, 2010
225 Seiten, Note: gut
1. Einleitung
1.1. Untersuchungsgegenstand
1.2. Forschungsleitende Fragestellung
1.3. Kommunikationswissenschaftliche Einordnung und Relevanz
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Relevante Literaturbereiche
2.1. Reality TV
2.1.1. Definitionsansätze
2.1.2. Exkurs: Performatives Realitätsfernsehen
2.1.3. Subgenres des Reality TV
2.1.3.1. Charakteristische Merkmale
2.2. Real Life Sopas
2.2.1. Ausdifferenzierungen der Real Life Soaps
2.2.2. Charakteristische Merkmale der Docu Soap
2.2.3. Charakteristische Merkmale der Reality Soap
2.2.4. Docu und Reality Soap im Vergleich
2.2.4.1. Gemeinsamkeiten
2.2.4.2. Unterschiede
2.2.5. Gemeinsamkeiten & Unterschiede der Real Life Soap mit anderen Formen des performativen Reality TV
2.2.5.1. Gemeinsamkeiten
2.2.5.2. Unterschiede
2.2.6. Real Life Soaps – eine Genre-Zuweisung
2.2.7. Zwischenfazit: Reality TV
2.3. „Big Brother“
2.3.1. Annäherung an das Thema
2.3.2. „Big Brother“-Staffel 10
2.3.3. Rückblick & Highlights der „Big Brother“-Staffeln 1 bis 9
2.3.4. Evaluierung der bisherigen Forschungsergebnisse
3. Forschungsbezogene Theorien
3.1. Uses-and-Gratification-Approach
3.1.1. Ausdifferenzierungen des Uses-and-Gratification-Ansatzes
3.1.1.1. GS/GO-Modell: Gesuchte und erhaltene Gratifikationen
3.1.1.2. Erwartungs-Bewertungsansatz nach Palmgreen
3.2. Psychosoziale Theorien
3.2.1. Locos of Control
3.2.2. Sensation Seeking
3.3. Zuwendungsgründe zum Reality TV
3.4. Bestandsaufnahme: Einzelne Motivkataloge
4. Empirischer Teil
4.1. Forschungsfragen
4.2. Hypothesen
4.3. Operationalisierung der Hypothesen
4.4. Zusammenhang der verwendeten Theorien
4.5. Untersuchungsdesign: Online Befragung
4.6. Fragebogenkonstruktion
4.6.1. Bewusste Nutzungsmotive
4.6.2. Psychosoziale Dispositionen
4.7. Beschreibung der Stichprobe
5. Auswertung, Darstellung und Interpretation der Ergebnisse
5.1. Verifikation und Falsifikation der Hypothesen
5.1.1. Hypothese 1
5.1.2. Hypothese 2
5.1.3. Hypothese 3
5.1.4. Hypothese 4
5.1.5. Hypothese 5
5.1.6. Hypothese 6
5.1.7. Hypothese 7
5.1.8. Hypothese 8
5.1.9. Hypothese 9
5.1.10. Hypothese 10
5.2. Beantwortung der Forschungsfragen
5.2.1. Forschungsfrage 1
5.2.2. Forschungsfrage 2
5.2.3. Forschungsfrage 3
5.2.4. Forschungsfrage 4
5.3. Weitere relevante Fragen
5.3.1. Frage 1
5.3.2. Frage 5
5.3.3. Frage 8
5.3.4. Frage 13
5.3.5. Frage 15
5.3.6. Frage 16
5.3.7. Frage 23
5.3.8. Frage 24
5.4. Zusammenfassung der Ergebnisse
6. Anbindung an den Forschungsstand
7. Schlusswort & Ausblick
8. Anhang
8.1. Literaturverzeichnis
8.1.1. Gesonderte Quellen
8.1.2. Online-Quellen
8.4. Fragebogen
8.5. Abstract
8.6. OTS-Aussendung
Die Magisterarbeit analysiert die Rezeptionsmotive der Zuschauer der zehnten Staffel von „Big Brother“ unter Berücksichtigung der Formatentwicklung über zehn Jahre. Im Zentrum steht die wissenschaftliche Untersuchung der Frage, welche Erwartungen und Motive die Rezipienten dazu bewegen, das Format zu konsumieren, und wie sich diese im zeitlichen sowie länderspezifischen Vergleich zwischen Deutschland und Österreich verändert haben.
a) Nicht-Prominente als Akteure
Eines der wichtigsten Merkmale für das Reality TV ist, dass die Protagonisten allesamt Nicht-Prominente sind. Es handelt sich um „gewöhnliche“ Menschen und keine Schauspieler oder berühmte Personen. Durch dieses Faktum bestätigt sich auch der Name „Reality“ überhaupt. Bevor sich Reality TV in der Fernsehlandschaft etablierte, traten Nicht-Prominente ausschließlich in Quizsendungen oder Game Shows auf. In den anderen Formen traten professionelle Schauspieler auf, die eine Rolle spielten aber nicht sich selbst. Genau das übt einen gewissen Reiz auf die Zuschauer aus, denn die Darsteller sind ganz gewöhnliche Menschenwie der Rezipient selbst. Somit kann Reality TV auch als angenehme und durchaus unterhaltsame Abwechslung zu den berühmten Fernsehfiguren angesehen werden (vgl. Lücke 2002: 53).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert den Untersuchungsgegenstand am Beispiel von „Big Brother“ und definiert die forschungsleitende Fragestellung.
2. Relevante Literaturbereiche: Hier erfolgt eine theoretische Auseinandersetzung mit den Genres Reality TV und Real Life Soaps sowie eine detaillierte Betrachtung des Formats „Big Brother“.
3. Forschungsbezogene Theorien: Dieser Abschnitt legt die wissenschaftlichen Grundlagen dar, insbesondere den Uses-and-Gratifications-Ansatz sowie psychosoziale Theorien wie Locus of Control.
4. Empirischer Teil: Die Autorin beschreibt hier die methodische Vorgehensweise, formuliert die Hypothesen und erläutert die Konstruktion des Online-Fragebogens.
5. Auswertung, Darstellung und Interpretation der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Daten, verifiziert oder falsifiziert die Hypothesen und beantwortet die Forschungsfragen.
6. Anbindung an den Forschungsstand: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und mit früheren Studien verknüpft.
7. Schlusswort & Ausblick: Der abschließende Teil bietet eine Zusammenfassung der Erkenntnisse und identifiziert Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschungsarbeiten.
Big Brother, Reality TV, Rezeptionsmotive, Uses-and-Gratification-Ansatz, Unterhaltung, Mediennutzung, Real Life Soaps, Zuschauerforschung, Sensation Seeking, Locus of Control, Online-Befragung, Formatentwicklung, Medienwirkung, Fernsehunterhaltung, parasoziale Interaktion.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Rezeptionsmotive von „Big Brother“-Zuschauern unter Berücksichtigung der zehnjährigen Formatentwicklung.
Die zentralen Themen umfassen Reality TV, insbesondere Real Life Soaps, Motivforschung sowie die medienpsychologische Betrachtung der Zuschauer.
Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Motive und Erwartungen Zuschauer zur Nutzung von „Big Brother“ bewegen und wie sich diese im Zeitverlauf verändert haben.
Die empirische Untersuchung basiert auf einer quantitativen Online-Befragung, deren Daten mittels statistischer Analysen (wie Korrelationen und Chi-Quadrat-Tests) ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden theoretische Ansätze zum Reality TV, Motivkataloge, die Hypothesenbildung sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten präsentiert.
Wichtige Begriffe sind „Big Brother“, Rezeptionsmotive, Uses-and-Gratification-Ansatz, Reality TV und Zuschauerforschung.
Während beide Staffeln das „back-to-basics“-Prinzip verfolgten, zeigen die Ergebnisse eine signifikant höhere Beliebtheit der ersten Staffel im Vergleich zur Jubiläumsstaffel.
Die Untersuchung ergab, dass die Nationalität bei den Zuwendungsgründen für „Big Brother“ kaum eine Rolle spielt; beide Gruppen zeigen ähnliche Erwartungsmuster.
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