Examensarbeit, 2011
111 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Rolle lateinamerikanischer Gegebenheiten im Spanischunterricht an Gymnasien in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Ziel ist es, zu untersuchen, inwiefern diese Gegebenheiten in den Lehrplänen der Sekundarstufe I Berücksichtigung finden, ob die verwendeten Lehrwerke diesen Aspekten gerecht werden und wie Lehrpersonen den Anteil und die Qualität lateinamerikanischer Inhalte im Spanischunterricht beurteilen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Bedeutung des Spanischlernens und die Relevanz lateinamerikanischer Gegebenheiten im Unterricht beleuchtet. Anschließend werden im zweiten Kapitel allgemeine Fakten und geschichtliche Informationen zum Spanischen in Amerika sowie phonetische, phonologische, morphosyntaktische und lexikalische Besonderheiten des lateinamerikanischen Spanisch im Vergleich zu verschiedenen Regionen wie Mexiko, Kuba, Venezuela und Chile vorgestellt.
Im dritten Kapitel werden die Lehrpläne für Spanisch in Rheinland-Pfalz und im Saarland analysiert. Es werden sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die Unterrichtspraxis in der Sekundarstufe I betrachtet, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Integration lateinamerikanischer Inhalte gelegt wird. In diesem Kapitel werden auch die wichtigsten Lehrwerke für die Sekundarstufe I, wie beispielsweise Rápido neu, Caminos plus und Línea verde, hinsichtlich ihrer Berücksichtigung lateinamerikanischer Gegebenheiten analysiert.
Kapitel IV präsentiert die Ergebnisse der empirischen Untersuchung, die durchgeführt wurde, um die Einschätzung von Lehrpersonen zum Anteil und zur Qualität lateinamerikanischer Inhalte im Spanischunterricht zu ermitteln. Diese Untersuchung liefert wertvolle Einblicke in die praktische Umsetzung des Themas im Unterricht.
Lateinamerikanisches Spanisch, Phonetik, Phonologie, Morphosyntax, Lexik, Lehrpläne, Lehrwerke, Sekundarstufe I, Spanischunterricht, Rheinland-Pfalz, Saarland, empirische Untersuchung, Lehrpersonen.
Aufgrund der enormen Sprecherzahl (ca. 440 Mio. Muttersprachler weltweit) und der wirtschaftlichen Bedeutung Lateinamerikas hat sich Spanisch neben Englisch als Weltsprache etabliert.
Die Arbeit analysiert die Besonderheiten in Phonetik, Morphosyntax und Lexik am Beispiel von Mexiko, Kuba, Venezuela und Chile.
Die Untersuchung analysiert die Lehrpläne von Rheinland-Pfalz und dem Saarland und prüft, inwieweit lateinamerikanische Gegebenheiten in der Sekundarstufe I verankert sind.
Durch eine empirische Untersuchung ermittelt die Arbeit, ob Lehrer den Anteil und die Qualität lateinamerikanischer Inhalte in gängigen Lehrwerken wie "Encuentros" oder "Línea verde" als ausreichend empfinden.
Erste deutsche Handelsschulen mit Spanischunterricht entstanden im 18. Jahrhundert; im 20. Jahrhundert eroberte sich die Sprache einen festen Platz im schulischen Angebot.
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