Diplomarbeit, 2012
80 Seiten
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen zum Promotorenmodell in Innovations-projekten
2.1 Organisation von Innovationsprojekten
2.1.1 Die prozessuale Perspektive von Innovationen
2.1.2 Innovation im Rahmen der Unternehmensorganisation
2.1.3 Organisation von Innovationen als Projekt
2.2 Anlässe und Hemmnisse von Innovationsprojekten
2.2.1 Innovationsanlässe
2.2.2 Innovationshemmnisse
2.3 Schlüsselpersonen-Konzepte im Rahmen von Innovationen
2.3.1 Das Champion-Konzept
2.3.2 Das Gatekeeper-Konzept
2.3.3 Die Entwicklung des Promotorenmodells
2.3.4 Die Charakteristika der einzelnen Promotorenrollen
2.3.5 Die Promotorenstrukturen
3. Die Bedeutung des Produktdesigns in Innovations-projekten
3.1 Definition und Abgrenzung des Designbegriffs
3.2 Der Designprozess
3.3 Die Organisation des Produktdesigns im Unternehmen
3.4 Die Ausbildung zum Produktdesigner
3.5 Charakteristische Fähigkeiten von Produktdesignern
3.6 Zusammenhang von Design und Innovation
4. Analyse der Rolle von Produktdesignern in Innovations-projekten
4.1 Methodik und Untersuchungsdesign
4.2 Analysemodell
4.3 Datenerhebung und Datenanalyse
4.4 Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht explorativ, inwiefern Produktdesigner im Rahmen von Produktinnovationsprozessen die Rolle von Promotoren als Schlüsselpersonen einnehmen. Ziel ist es, anhand einer Dokumentenanalyse Anhaltspunkte für diese Rollenübernahme zu identifizieren und Empfehlungen für die weitere Forschung abzuleiten.
2.3.1 Das Champion-Konzept
Eine Studie des Material Advisory Board definiert den Champion als ein Individuum, dass intensiv an der gesamten Zielsetzung des Projekts interessiert und involviert ist und dabei im Laufe bestimmter Phasen eine dominante Rolle in den zahlreichen Interaktionen zwischen Forschung und Entwicklung einnimmt, technische und organisatorische Hindernisse überwindet und seine Anstrengungen bis zur Zielerreichung durch seine schiere Willenskraft und Energie aufrecht erhält. Champions sind demnach Personen, die einen entscheidenden Beitrag zum Fortgang des Innovationsprojekts leisten, in dem sie diesen vor allem in den kritischen Phasen fördern. Sie zeigen dabei eine hohe Erwartungshaltung und einen ausgeprägten Optimismus im Hinblick auf die Innovation, und sie sind auch in der Lage, die richtigen Leute mit ins Boot zu holen. Besonders bei Widrigkeiten erweist sich ihre Ausdauer als ein kritischer Faktor.
Nach Chakrabarti sollte ein (Produkt-)Champion über Unternehmens- und Marktkenntnisse, technische Kompetenz, Tatkraft und Aggressivität sowie über politisches Geschick verfügen. Seine Rolle kann als unsystematisch und nicht routinemäßig charakterisiert werden, sie hängt vor allem von der individuellen Auswahl und Initiative ab. Champoins gehen informell aus der Organisation hervor, d.h. dass (Produkt-)Champion und Innovationsprojekt in der Regel über einen glücklichen Zufall zueinander finden, nämlich dann, wenn die Person zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Ihre Aufgabe ist es, die Gleichgültigkeit und die Widerstände zu überwinden, die in Organisationen durch große technologische Veränderungen hervorgerufen werden.
1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Innovationsbegriff, hebt die strategische Bedeutung von Produktinnovationen hervor und leitet die Forschungsfrage bezüglich der Rolle von Produktdesignern als Promotoren ab.
2. Grundlagen zum Promotorenmodell in Innovations-projekten: Dieses Kapitel erläutert die Organisation von Innovationsprojekten, diskutiert Anlässe sowie Hemmnisse von Innovationen und führt detailliert in das Promotorenmodell von Witte ein.
3. Die Bedeutung des Produktdesigns in Innovations-projekten: Hier wird der Designbegriff abgegrenzt, der Designprozess dargestellt und die Organisation sowie die spezifischen Fähigkeiten von Produktdesignern im Kontext von Innovationen analysiert.
4. Analyse der Rolle von Produktdesignern in Innovations-projekten: Das Hauptkapitel entwickelt ein Analysemodell auf Basis der Promotorenrollen und validiert dieses anhand von Fallbeispielen, um die Eignung von Designern als Promotoren zu belegen.
Produktinnovation, Promotorenmodell, Produktdesign, Innovationsmanagement, Schlüsselpersonen, Machtpromotor, Fachpromotor, Prozesspromotor, Beziehungspromotor, Innovationshemmnisse, Organisationsgestaltung, Innovationsprozess, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Designprozess, Innovationsfähigkeit.
Die Diplomarbeit untersucht die Rolle von Produktdesignern in Innovationsprojekten unter Verwendung des theoretischen Promotorenmodells.
Die zentralen Themen umfassen Innovationsmanagement, die spezifische Organisation von Innovationsprojekten, die Bedeutung von Produktdesign sowie die Identifikation von Schlüsselpersonen (Promotoren) in diesen Prozessen.
Das primäre Ziel ist es, explorativ zu klären, ob Produktdesigner aufgrund ihrer Fähigkeiten und ihres Einflusses die Rollen von Promotoren in Innovationsprojekten übernehmen können.
Die Arbeit nutzt eine empirisch-qualitative Explorationsstrategie, die auf der Analyse von Sekundärdaten (Print- und Onlinemedien) sowie der Anwendung eines entwickelten Analysemodells basiert.
Der Hauptteil erarbeitet zunächst die theoretischen Grundlagen der Innovationsorganisation und des Promotorenmodells, analysiert anschließend die Charakteristika von Designern und überträgt die Promotorenrollen schließlich mittels eines Modells auf die Praxis der Produktgestaltung.
Kernbegriffe sind insbesondere Produktinnovation, Promotorenmodell (Macht-, Fach-, Prozess-, Beziehungspromotor) und Produktdesign als strategischer Faktor.
Die Unternehmenskultur wird als "Nährboden" bezeichnet; eine innovationsfeindliche Kultur kann als Innovationsbarriere wirken, während eine förderliche Kultur die Integration von Designleistungen wesentlich begünstigt.
Die Unterscheidung ist deshalb entscheidend, da jede Rolle spezifische Machtquellen und Leistungsbeiträge erfordert, um unterschiedliche Barrieren (z.B. Wissens- oder Willensbarrieren) im Innovationsprozess effektiv zu überwinden.
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