Diplomarbeit, 2003
111 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Motivation
1.2 Zielsetzung und Aufbau
2 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen
2.1 Internet als Teil moderner Informations- und Kommunikationstechnologien
2.1.1 Potenziale des Internets aus heutiger Sicht
2.1.2 Basistechnologien und -dienste des Internet
2.1.3 Multimedia, Interaktivität
2.2 Einsatz von IKT im Hochschulbereich
2.2.1 Vorteile und Zielsetzung
2.2.2 Begriffe und Elemente mediengestützter Lehr- und Lernprozesse
2.2.3 Szenarien Virtuelle Lehr- und Lernprozesse – Virtuelle Hochschule
2.2.4 Erfolgskritische Faktoren der IKT-Unterstützung im Hochschulbereich
2.3 Unterstützung von Prozessen
2.3.1 Prozess und Prozessorientierung
2.3.2 Effizienz und Effektivität
2.4 Internetbasierte Informations- und Kommunikationsplattformen
2.4.1 Basis
2.4.2 Sichtweise Portal
2.4.3 Zusammenfassende Definition
3 Analyse studentischer Prozesse
3.1 Ziele und Rahmenbedingungen des Studiums
3.2 Fachhochschulstudium Medientechnik
3.2.1 Studium an Fachhochschulen
3.2.2 Studium der Medientechnik an der HTWK Leipzig
3.3 Prozessmodellierung – Vorgehensweise
3.4 Prozesse auf der übergeordneten Ebene „Studium“
3.5 Prozesse auf der Ebene „Semester“
3.5.1 Teilprozess Rückmeldung
3.5.2 Teilprozess Semester-Start
3.5.3 Teilprozess Semesterorganisation
3.5.4 Teilprozess Prüfungen
3.5.5 Teilprozess Studienbuch
3.6 Prozesse auf der Ebene Lehrveranstaltung
3.6.1 Teilprozess Präsenzstudium
3.6.2 Teilprozess Selbststudium
3.6.3 Teilprozess Gruppenarbeit
3.6.4 Teilprozess Betreuung
3.7 Prozess Studium generale
3.8 Prozess Praktisches Studiensemester
3.9 Prozess Diplomarbeit
3.10 Indirekte Prozesse
4 Konzeption der internetbasierten Informations- und Kommunikationsplattform
4.1 Konzeptionelle Aspekte
4.1.1 Optimierungsaspekte
4.1.2 Integrationsaspekte Portal
4.1.3 Personalisierung
4.1.4 Funktionelle Betrachtungsweise und Redundanzen
4.2 Modulaufbau und Modulübersicht
4.3 Modul Nachrichten
4.3.1 Elemente und Funktionalitäten
4.3.2 Prozessunterstützung durch das Modul
4.4 Modul Studienadministration
4.4.1 Elemente und Funktionalitäten
4.4.2 Prozessunterstützung durch die Module
4.5 Modul Lehrveranstaltungen
4.5.1 Elemente und Funktionen
4.5.2 Prozessunterstützung durch die Module
4.6 Modul Wissensbibliothek
4.6.1 Elemente und Funktionalitäten
4.6.2 Prozessunterstützung durch das Modul
4.7 Modul Studieninformationen
4.7.1 Elemente und Funktionalitäten
4.7.2 Prozessunterstützung durch das Modul
4.8 Modul Praktisches Studiensemester
4.8.1 Elemente und Funktionalitäten
4.8.2 Prozessunterstützung durch das Modul
4.9 Modul Diplomarbeiten
4.9.1 Elemente und Funktionalitäten
4.9.2 Prozessunterstützung durch das Modul
4.10 Modul Persönliche Daten und Service
4.10.1 Elemente und Funktionalitäten
4.10.2 Prozessunterstützung durch das Modul
5 Nutzungspotenziale zur Verbesserung der Studienqualität
5.1 Grundüberlegungen
5.2 Bereich Lehre und Forschung
5.3 Bereich Praxiserfahrung, Aus- und Weiterbildung
5.4 Bereich Freizeit
6 Zusammenfassung
Die Diplomarbeit untersucht, wie durch internetbasierte Informations- und Kommunikationsplattformen studentische Prozesse an Fachhochschulen unterstützt und optimiert werden können, um eine höhere Studienqualität zu erreichen. Dabei steht die Analyse studentischer Prozesse und deren konzeptionelle Integration in eine zentrale Plattform im Fokus.
4.1.3 Personalisierung
Ein wesentlicher Aspekt der Leistungsfähigkeit eines Portals liegt in der Möglichkeit, Inhalte und Funktionalitäten personalisiert, also individuell auf den Benutzer zugeschnitten, anzubieten. Hierbei wird das Profil des Benutzers verwendet, um aus dem gesamten Leistungsspektrum relevante Daten herauszufiltern und bestimmte Funktionalitäten vorzukonfigurieren (vgl. Abschnitt 2.4.2). Die Bedienung und Nutzung des Angebots wird hierdurch für den Nutzer einfacher und effizienter.
Auch im Rahmen der hier beschriebenen Plattform soll ein Höchstmaß an Personalisierung umgesetzt werden. Dabei erscheint es sinnvoll, für das Benutzerprofil des jeweiligen Studenten Rückschlüsse aus seiner realen Studentenrolle zu ziehen, die dann eine personalisierte Zuordnung von Inhalten und Funktionen erlauben. Die Zuordnung erfolgt dabei auf mehreren Ebenen, die die Rolle und gemeinsame Merkmale wiedergeben (Abbildung 31). So bilden sich auf den Ebenen jeweils Nutzergruppen, die über die gleichen Merkmale verfügen; wobei übergeordnete Ebenen ihre Merkmale an untergeordnete weitergeben.
Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass bei der Erstellung von Inhalten und Funktionalitäten eine entsprechende Zuordnung zu den jeweiligen Nutzergruppen stattfinden muss, damit eine Personalisierung des Angebots realisiert werden kann. Darüber hinaus muss sich der Benutzer zu Beginn an der Plattform mit Login/Benutzernamen und Passwort anmelden. Durch diese Authentifizierung erkennt die Plattform den Benutzer und kann entsprechend seinem Profil ein personalisierte Zuordnung von Inhalten und Funktionalitäten vornehmen.
Neben der eher passiven Bereitstellung von personalisierten Informationen kommt den personalisierten Diensten eine hohe Bedeutung zu. Hierunter sind aktive Dienste zu verstehen, die eigeninitiativ im Hintergrund arbeiten, um den Benutzer von lästigen Organisationsaufgaben zu entlasten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von IKT in der modernen Wissensgesellschaft ein und motiviert die Entwicklung ganzheitlicher Mediennutzungskonzepte für Fachhochschulen.
2 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des Internets, der IKT im Hochschulbereich sowie Konzepte der Prozessorientierung und Portale erarbeitet.
3 Analyse studentischer Prozesse: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse studentischer Prozesse am Beispiel des Medientechnik-Studiums, unterteilt in Semester- und Lehrveranstaltungsebene.
4 Konzeption der internetbasierten Informations- und Kommunikationsplattform: Dieser Abschnitt beschreibt den Entwurf und die Module der Plattform zur Optimierung studentischer Prozesse unter Berücksichtigung von Personalisierung und Portal-Aspekten.
5 Nutzungspotenziale zur Verbesserung der Studienqualität: Hier werden die durch die Plattform freigesetzten Potenziale hinsichtlich Flexibilität, Zeitersparnis und Studienqualität untersucht.
6 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Ergebnisse und betont das Potenzial zur Steigerung der Flexibilität des Studiums.
Informations- und Kommunikationstechnologie, IKT, Fachhochschule, Prozessorientierung, Medientechnik, E-Learning, Internetportal, Studienverwaltung, Prozessmodellierung, Personalisierung, Studienqualität, Wissensgesellschaft, E-Learning, Hochschulbildung, Mediennutzung.
Die Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten, studentische Prozesse an Fachhochschulen durch internetbasierte Informations- und Kommunikationsplattformen zu unterstützen und effizienter zu gestalten.
Im Zentrum stehen die Prozessorientierung, der Einsatz von IKT in der Lehre, das Konzept des Portals im Hochschulwesen sowie die gezielte Personalisierung von Studieninformationen.
Ziel ist es, ein Konzept für eine zentrale, internetbasierte Plattform zu entwickeln, die den Studenten bei der Organisation seines Studiums entlastet und zur Verbesserung der Studienqualität beiträgt.
Die Arbeit basiert auf einer betriebswirtschaftlichen Analyse studentischer Prozesse (Prozessorientierung) und einer konzeptionellen Entwicklung basierend auf der Identifikation von Optimierungspotenzialen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse studentischer Prozesse am Beispiel des Studiengangs Medientechnik sowie die anschließende konzeptionelle Ausarbeitung der verschiedenen Plattform-Module.
Die zentralen Schlagworte sind Prozessorientierung, IKT, E-Learning, Studienadministration, Personalisierung und Studienqualität.
Durch die Online-Zusammenstellung des Stundenplans und die Integration von Wahlpflichtfächern können Studenten den Semester-Start effizienter planen, unabhängig von ihrem aktuellen Aufenthaltsort.
Die Personalisierung ermöglicht es, basierend auf dem Benutzerprofil, nur relevante Informationen und Funktionen anzuzeigen, was die Navigation vereinfacht und den Studenten von administrativen Suchaufgaben entlastet.
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