Masterarbeit, 2011
75 Seiten, Note: 1,3
Die Masterarbeit untersucht die Führungsprobleme von kommunalen Versorgungsunternehmen im Kontext der Liberalisierung der Energieversorgung und der Energiewende. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie sich die dualen Anforderungen des öffentlichen Auftrags und der Marktwirtschaft auf die Führungsstrukturen und -aufgaben dieser Unternehmen auswirken.
Dieses Kapitel führt in die Thematik der Führungsprobleme von kommunalen Versorgungsunternehmen ein und stellt die Relevanz des Themas im Kontext der Liberalisierung der Energieversorgung und der Energiewende dar. Es werden die Forschungsfragen und die methodische Vorgehensweise der Arbeit vorgestellt.
Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der Versorgungswirtschaft bis zur Liberalisierung und beschreibt die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen und strukturellen Veränderungen der Energieversorgung seit 1996/1998.
Dieses Kapitel befasst sich mit den Herausforderungen, die sich aus dem öffentlichen Auftrag für kommunale Versorgungsunternehmen ergeben. Es werden die Einschränkungen aufgrund des Örtlichkeitsprinzips im Gemeindewirtschaftsrecht und die Konflikte zwischen kommunalpolitischer und marktwirtschaftlicher Steuerung beleuchtet.
Dieses Kapitel analysiert die Führungsprobleme im Zusammenhang mit der Energiewende und den damit verbundenen Herausforderungen für die Stadtwerke. Es beleuchtet die Investitionen in eigene Erzeugungskapazitäten, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung, sowie die Auswirkungen der Anreizregulierung auf die Verteilnetz-Entwicklung.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen der Energieversorgung, der Liberalisierung, der Energiewende, den Stadtwerken, dem öffentlichen Auftrag, der Marktwirtschaft, der Anreizregulierung, der Kraft-Wärme-Kopplung und den erneuerbaren Energien.
Der Fokus liegt primär auf der Strom- und Gasversorgung, während Entsorgungsleistungen ausgeklammert werden.
Die größten Herausforderungen ergeben sich aus dem Spannungsfeld zwischen dem öffentlichen Auftrag (Daseinsvorsorge) und marktwirtschaftlichen Zielen (Gewinnmaximierung).
Die Liberalisierung seit 1998 hat die Monopolstellung beendet und zwingt kommunale Versorger zu mehr Wettbewerbsfähigkeit und Effizienzsteigerung.
Sie stehen vor der Aufgabe, in erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung zu investieren, während sie gleichzeitig Netzstabilität und Klimaschutzziele vereinen müssen.
Die Anreizregulierung soll die Netzentgelte senken, kann aber gleichzeitig notwendige Investitionen in den Ausbau der Verteilnetze für die Energiewende erschweren.
Es schränkt Stadtwerke in ihrem Handlungsspielraum ein, da sie primär für die Versorgung ihres eigenen Gemeindegebiets zuständig sind.
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