Bachelorarbeit, 2011
29 Seiten, Note: +
1 EINLEITUNG
2 VERWALTUNGSKOSTEN SENKEN AM BEISPIEL ÖSTERREICHS
2.1 ALLGEMEINES
2.2 UNTERNEHMEN
2.3 BÜRGERINNEN
3 DAS STANDARD-KOSTEN-MODELL
3.1 ZUSAMMENHANG DER WIRTSCHAFTSREGULIERUNG
3.2 DIE STANDARD-KOSTEN-MODELL-METHODE
3.2.1 Regulierungsbereich des Standard-Kosten-Modells
3.2.2 Aufbau des Standard-Kosten-Modells für Unternehmen
3.2.3 Beispielrechnungen der SKM-Methode
3.2.4 Alternative Implementation
4 ERGEBNISSE
4.1 ERGEBNISSE DER STANDARD-KOSTEN-METHODE AUS ÖSTERREICH
4.2 ERGEBNISSE DER STANDARD-KOSTEN-METHODE AUS DEN NIEDERLANDE
4.3 ERGEBNISSE DER STANDARD-KOSTEN-METHODE AUS DEUTSCHLAND
5 CONCLUSIO
Die Arbeit untersucht das Standard-Kosten-Modell (SKM) als Instrument zur Identifikation und Reduzierung von bürokratischen Verwaltungskosten für Unternehmen und Bürger. Im Zentrum steht die wissenschaftliche Analyse, wie durch Transparenz und Messbarkeit von Informationsverpflichtungen staatliche Belastungen verringert und volkswirtschaftliche Effizienzsteigerungen erzielt werden können.
3.2.2 Aufbau des Standard-Kosten-Modells für Unternehmen
Zunächst werden aus einer Rechtsvorschrift Informationsverpflichtungen ermittelt, indem man die Rechtsvorschrift auf Komponenten untersucht, die Unternehmen dazu verpflichten, Informationen bereitzustellen. Diese nennen sich Informationsverpflichtungen und werden auf weiterhin auf Komponenten untersucht, die notwendig sind, um der Informationsverpflichtung Genüge zu tun.
Daraus ergeben sich Datenerfordernisse, denen Unternehmen gleichkommen müssen, indem sie die Datenerfordernisse z.B. akkumulieren. Diese Anhäufung von Datenerfordernissen entspricht Verwaltungstätigkeiten. Die Verwaltungstätigkeiten wiederum kosten natürlich Geld, da die Arbeitszeit von MitarbeiterInnen etc. bezahlt werden möchte.
Wie aus dem Modell zu erkennen ist, muss die Arbeitszeit der MitarbeiterInnen mit dem Stundensatz multipliziert werden. Zum anderen existieren Gebühren und Honorare für z.B. SteuerberaterInnen oder Anschaffungen von Software für die Verwaltung welche man mit der Frequenz der Informationsverpflichtungen und der Anzahl der Unternehmen, die von diesen Informationsverpflichtungen betroffen sind multipliziert.
Auf diese Wiese erhält man die gesamten Verwaltungskosten, die für die jeweilige Rechtsvorschrift entstehen.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Entstehung und Zielsetzung des Standard-Kosten-Modells sowie dessen internationale Verbreitung zur Senkung von Bürokratiekosten.
2 VERWALTUNGSKOSTEN SENKEN AM BEISPIEL ÖSTERREICHS: Analyse der nationalen Initiativen Österreichs zur Entlastung von Unternehmen und Bürgern im Bereich administrativer Verpflichtungen.
3 DAS STANDARD-KOSTEN-MODELL: Detaillierte Darstellung des theoretischen Rahmens, der Berechnungsmethodik und der Systematik von Informationsverpflichtungen.
4 ERGEBNISSE: Gegenüberstellung der erzielten Einsparungen und Umsetzungserfolge in Österreich, den Niederlanden und Deutschland.
5 CONCLUSIO: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit des Modells sowie kritische Diskussion von Problemen bei der Erfolgsmessung und Anwendbarkeit.
Standard-Kosten-Modell, SKM, Verwaltungskosten, Bürokratieabbau, Informationsverpflichtungen, E-Government, Regulierungsökonomie, Transparenz, Prozessoptimierung, Unternehmensserviceportal, Österreich, Niederlande, Deutschland, Kosten-Nutzen-Analyse.
Die Arbeit behandelt die Funktionsweise und Anwendung des Standard-Kosten-Modells (SKM), das dazu dient, durch staatliche Gesetze verursachte Bürokratielasten für Wirtschaft und Bürger transparent zu machen und zu reduzieren.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Entbürokratisierung, E-Government-Lösungen, die methodische Erfassung von Informationsverpflichtungen und den Vergleich internationaler Strategien zur Kostensenkung.
Ziel ist es, die Effizienz des Standard-Kosten-Modells aufzuzeigen und zu prüfen, inwieweit die gesetzten Reduktionsziele in den untersuchten Ländern erreicht wurden.
Es wird eine deskriptive und vergleichende Analyse verwendet, die auf der Auswertung bestehender Dokumentationen und Statistiken zum Standard-Kosten-Modell basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Zusammenhänge der Wirtschaftsregulierung, die exakte Methodik des Modells für Unternehmen und Bürger sowie die empirische Auswertung von Einsparungserfolgen.
Wichtige Begriffe sind insbesondere das Standard-Kosten-Modell, Verwaltungskosten, Bürokratieabbau, Informationsverpflichtungen und die volkswirtschaftliche Entlastung.
Im Gegensatz zur Unternehmensseite wird bei Bürgern der Zeitaufwand zwar erhoben, jedoch nicht primär in Geldwerten als ökonomische Entlastungssumme ausgewiesen, da der Fokus stärker auf Servicequalität liegt.
Die Autorin weist darauf hin, dass das Modell lediglich eine Schätzmethode ist, die Erfolgsmessung nach einmaliger Anwendung schwierig ist und nur durchschnittlich effiziente Unternehmen berücksichtigt.
SIROCCO ist ein ergänzendes Modul zur Erfassung materieller Erfüllungskosten, um "Sowieso-Kosten" von tatsächlichen Informationsverpflichtungen abzugrenzen.
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