Bachelorarbeit, 2012
29 Seiten
Die Arbeit untersucht die Haushaltsrechtsreform in Österreich und ihre Auswirkungen auf die öffentliche Finanzverwaltung. Sie analysiert die Hintergründe der Reform, die neuen Prinzipien der wirkungsorientierten Haushaltsführung und die konkrete Umsetzung in den verschiedenen Phasen der Reform.
Die Einleitung skizziert die Entstehung der Haushaltsrechtsreform und die Notwendigkeit einer Veränderung in der österreichischen Budgetpolitik. Sie beleuchtet die Defizite der bisherigen inputorientierten Haushaltsführung und die Notwendigkeit einer stärkeren Fokussierung auf die Effizienz und Wirkung der staatlichen Ausgaben.
Das Kapitel "Die Budgetrechtsreform" befasst sich mit der umfassenden Reform des österreichischen Haushaltsrechts, die in zwei Etappen umgesetzt wird. Es werden die wichtigsten Neuerungen erläutert, darunter die Einführung des Bundesfinanzrahmengesetzes (BFRG), die wirkungsorientierte Haushaltsführung und das Prinzip des Gender Budgeting.
Haushaltsrechtsreform, Österreich, wirkungsorientierte Haushaltsführung, Bundesfinanzrahmengesetz (BFRG), Gender Budgeting, Effizienz, Transparenz, Mittelverwendung, öffentliche Finanzverwaltung, Budgetpolitik.
Ziel ist die Einführung einer wirkungsorientierten Haushaltsführung, die weg von reiner Inputorientierung hin zu Effizienz, Transparenz und messbaren Ergebnissen führt.
Es bedeutet, dass Budgets nicht mehr nur nach Ausgaben (Input) geplant werden, sondern nach den Zielen und Wirkungen, die mit dem Geld für die Gesellschaft erreicht werden sollen.
Das BFRG ist ein zentrales Instrument der Reform, das einen verbindlichen mehrjährigen Rahmen für die Staatsausgaben festlegt, um eine mittelfristige Budgetplanung zu sichern.
Gender Budgeting ist ein Prinzip der Reform, bei dem die Auswirkungen des Budgets auf die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern analysiert und gesteuert werden.
Das alte System war oft „bottom-up“ orientiert und führte zum Inkrementalismus, bei dem Budgets einfach fortgeschrieben wurden, ohne die tatsächliche Leistung oder Notwendigkeit zu hinterfragen.
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