Diplomarbeit, 2007
84 Seiten, Note: 2,5
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Themenstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
2 Begriffsbestimmungen, Definitionen und Erläuterungen
2.1 Produktbegleitende Dienstleistungen
2.2 Geschäftsmodelle
2.3 Contracting
3 Contractingmodelle
3.1 Betriebsführungs-Contracting nach DIN
3.2 Finanzierungs-Contracting nach DIN
3.3 Energieliefer-Contracting nach DIN
3.4 Einspar-Contracting nach DIN
3.5 Performance Contracting in den Wirtschaftswissenschaften
3.6 Modellauswahl
4 Analyse der Übertragbarkeit des Contractingmodells auf den Markt der biologisch abbaubaren Schmier- und Verfahrensstoffe
4.1 Im Hinblick auf die Technik
4.2 Im Hinblick auf die Finanzierung
4.3 Im Hinblick auf weitere bekannte Marktbarrieren
5 Vorschlag für ein Contractingmodell bei biologisch abbaubaren Schmier- und Verfahrensstoffen
5.1 Modellbeschreibung
5.2 Inhalt und Ausgestaltung
6 Zusammenfassung und Ausblick
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick: Ansätze zur Übertragbarkeit auf weitere nachhaltige Produktgruppen
Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, zu analysieren, inwiefern das Geschäftsmodell des Performance Contracting dazu beitragen kann, die Marktdiffusion biologisch abbaubarer Schmier- und Verfahrensstoffe positiv zu unterstützen, da deren Marktanteil trotz technischer Leistungsfähigkeit bisher stagniert.
4.1 Im Hinblick auf die Technik
Viele technische Entwicklungen, Neuerungen oder Diffusionen sowohl bei den Fluiden selbst als auch in den Bereichen Sensorik, Informations- und Kommunikationstechnik und Maschinenbau haben dazu beigetragen, dass die Übertragung eines Konzepts des Performance Contracting auf den Bereich der biologisch abbaubaren Schmier- und Verfahrensstoffe überhaupt andiskutiert werden kann und die Möglichkeit besteht, die bisher sehr einseitig ausgerichtete Produktorientierung durch eine verstärkte Dienstleistungsorientierung zumindest anteilig zu ersetzen.
Während zu Beginn der Markteinführung biologisch abbaubarer Schmier- und Verfahrensstoffe noch vielfach Sachstände der Produktentwicklung und zukünftige Anforderungen an „Bio-Produkte“ diskutiert wurden, im Laufe der Jahre sehr viel Produktoptimierung und Produktverbesserung besonders in chemischer und tribologischer Sicht betrieben wurde, kann heute festgestellt werden, dass ein Großteil biologisch abbaubarer Schmier- und Verfahrensstoffe in technischer Hinsicht mineralöbasierten Produkten mindestens ebenbürtig, in vielen Fällen sogar deutlich überlegen ist. Die neben der Umweltverträglichkeit relevante Eigenschaft für das Performance Contracting ist hier die jetzt mögliche wesentliche Erhöhung der Standzeit, d. h. eine in vielen Fällen deutlich erhöhte Anzahl von Maschinenbetriebsstunden bis zu einem fälligen Ölwechsel. Schon heute versuchen einige Autoren auch ohne Änderungen im Geschäftsmodell die besondere Wirtschaftlichkeit von biologisch schnell abbaubaren Schmier- und Verfahrensstoffen darzustellen.
Die technischen Entwicklungen bei der Maschinen(fern)überwachung (sog. Teleservice-Systeme) haben dazu geführt, dass heute eine schnelle und effiziente Fehlerdiagnose gestellt werden kann, die die Störfallbehebung von Maschinen und Produktionsanlagen in sehr kurzer Zeit erlaubt, um Ausfallzeiten so gering wie möglich zu halten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenstellung ein und definiert das Ziel sowie den Gang der Untersuchung zur Förderung nachhaltiger Produkte mittels Contracting.
2 Begriffsbestimmungen, Definitionen und Erläuterungen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe wie produktbegleitende Dienstleistungen, Geschäftsmodelle und das Konzept des Contracting theoretisch fundiert und voneinander abgegrenzt.
3 Contractingmodelle: Das Kapitel stellt vier vom DIN kategorisierte Contractingmodelle sowie das wirtschaftswissenschaftliche Performance Contracting vor und bewertet diese.
4 Analyse der Übertragbarkeit des Contractingmodells auf den Markt der biologisch abbaubaren Schmier- und Verfahrensstoffe: Hier wird untersucht, wie sich die Aspekte Technik, Finanzierung und bekannte Marktbarrieren auf die Einführung eines Contractingmodells für Bio-Fluide auswirken.
5 Vorschlag für ein Contractingmodell bei biologisch abbaubaren Schmier- und Verfahrensstoffen: Dieses Kapitel präsentiert ein konkretes Modell, das aus den Komponenten Akteursmodell, Leistungsmodell, Risikomodell und Erlösmodell besteht.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil fasst die Ergebnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die Übertragbarkeit der Modelle auf weitere nachhaltige Produktgruppen.
Contracting, Performance Contracting, biologisch abbaubare Schmierstoffe, Verfahrensstoffe, Marktdiffusion, Dienstleistungsorientierung, Condition Monitoring, Teleservice, Geschäftsmodell, Nachhaltige Entwicklung, Betriebsführung, Hydraulikflüssigkeiten, industrielle Dienstleistungen, Marktbarrieren, Lebenszeitkosten.
Die Arbeit untersucht, ob das Geschäftsmodell des Contracting als Instrument dienen kann, um die Marktdiffusion umweltfreundlicher, biologisch abbaubarer Schmier- und Verfahrensstoffe zu fördern, da diese trotz ökologischer Vorteile bisher nur geringe Marktanteile erreichen.
Die zentralen Themen sind das Contracting in verschiedenen Ausprägungen, der Markt für biologisch abbaubare Schmierstoffe, Dienstleistungsmanagement sowie Methoden zur technischen Überwachung und Prozessoptimierung.
Das Ziel ist es, ein Performance Contracting Modell zu entwickeln, das speziell auf biologisch abbaubare Schmier- und Verfahrensstoffe zugeschnitten ist und die Marktakzeptanz durch eine stärkere Dienstleistungsorientierung erhöht.
Die Arbeit basiert auf Literatur- und Datenbankrecherchen, der Auswertung von Marktstudien, der Analyse von Ergebnissen von Fachveranstaltungen sowie der Untersuchung bestehender Anwendungsfälle von Contracting.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition von Contractingmodellen, die Analyse technischer und finanzieller Barrieren beim Einsatz von Bioschmierstoffen und die konkrete Ausgestaltung eines Performance Contracting Modells.
Wichtige Begriffe sind Contracting, Performance Contracting, biologisch abbaubare Schmierstoffe, Condition Monitoring, Dienstleistungsmanagement und Marktdiffusion.
Es fungiert als technische Basis, um Schmierstoffe nicht nur als reines Verbrauchsgut zu sehen, sondern sie durch Sensortechnik als "Informationsträger" für den Maschinenzustand zu nutzen, was Voraussetzung für das risikoreichere Performance Contracting ist.
Da biologisch abbaubare Produkte oft teurer sind als mineralölbasierte, hilft das Performance Contracting Modell, den Fokus vom reinen Produktpreis auf die Lebenszeitkosten und den erzielten Nutzen (z. B. höhere Maschinenverfügbarkeit) zu verschieben.
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