Bachelorarbeit, 2010
52 Seiten, Note: 1,7
I. Einleitung
II. Erläuterung des World Investment Climate, seiner Teilbereiche und Indikatoren
1. Erläuterung des WIC
2. Erläuterung der Teilbereiche und Indikatoren
III. Prüfung auf Verfügbarkeit der Indikatoren
1. Beschreibung der aufgetretenen Probleme
2. Volkswirtschaftliche Auswirkungen der einbezogenen Indikatoren
IV. Umrechnung der Daten
V. Berechnung des Investitionsklimaindikators
VI. Vergleich mit Doing Business
1. Beschreibung das Doing Business
2. Aufbau des Doing-Business
3. Vergleich des berechneten Investitionsklimaindikators mit Doing-Business
VII. Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen Investitionsklimaindikator für Schwellen- und Entwicklungsländer auf Basis der Daten des World Investment Climate (WIC) der Weltbank zu berechnen. Dabei wird untersucht, wie durch die Zusammenfassung und Umrechnung verschiedener ökonomischer Indikatoren eine vergleichbare Rangfolge für verschiedene Volkswirtschaften erstellt werden kann, um Investoren eine Entscheidungshilfe zu bieten.
1. Erläuterung des WIC
Der WIC, oder auch Enterprise Survey Index genannt, wurde von der Weltbank in Zusammenarbeit mit der Europäischen Bank für Rekonstruktion und Entwicklung entwickelt und im Jahre 1999 erstmalig durchgeführt. Basierend auf Daten aus einem Fragebogen, der von Managern und/oder Unternehmern aus den Bereichen Fertigung, Einzelhandel, Bauwesen, Transport, Kommunikation und anderen Dienstleistungen beantwortet wurde und „Hard Data“(z.B. wie viel Zeit vergeht, bis ein Unternehmen eine beantragte Importlizenz erhält), werden Vergleichswerte zur Qualität der Regierungen, das Investitionsklima sowie die Wettbewerbsfähigkeit des wirtschaftlichen Umfelds der Unternehmen dargestellt.
Der ursprüngliche Fragebogen ist in zwei Hauptteile aufgegliedert. Im ersten Teil werden Unternehmer und/oder Manager befragt, welche Haupthindernisse sie im wirtschaftlichen Umfeld ihres Unternehmens sehen. Der zweite Teil bezieht sich auf die Produktivität der Unternehmen.
Weiter anzuführen gilt es, dass die Untersuchungen und Befragungen in den Ballungsräumen der verschiedenen Volkswirtschaften durchgeführt wurden und dass der Fragebogen, je nach Land oder Region, spezifische Fragen enthält bzw. Fragen entsprechend angepasst wurden.
I. Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Zielsetzung der Arbeit, einen Investitionsklimaindikator aus WIC-Daten zu berechnen, und beschreibt das methodische Vorgehen sowie den strukturellen Aufbau der Thesis.
II. Erläuterung des World Investment Climate, seiner Teilbereiche und Indikatoren: Hier werden der Ursprung und die Struktur des WIC erläutert sowie die elf Teilbereiche und die darin zusammengefassten 51 Indikatoren detailliert aufgeführt.
III. Prüfung auf Verfügbarkeit der Indikatoren: Dieses Kapitel analysiert die Datenqualität, identifiziert fehlende Werte („missing values“), begründet den Ausschluss bestimmter Länder oder Indikatoren und erörtert die volkswirtschaftliche Relevanz der verbleibenden Indikatoren.
IV. Umrechnung der Daten: Hier wird das mathematische Verfahren zur Skalierung und Normierung der heterogenen Rohdaten in einen einheitlichen Wertebereich von 1 bis 7 beschrieben.
V. Berechnung des Investitionsklimaindikators: In diesem Teil wird die praktische Berechnung des Gesamtwertes für die untersuchten Volkswirtschaften durch Bildung arithmetischer Mittelwerte vollzogen und in einer Rangliste präsentiert.
VI. Vergleich mit Doing Business: Dieses Kapitel ordnet die eigenen Ergebnisse in den Kontext des international etablierten Doing-Business-Index ein, um die Validität der berechneten Rangfolge zu prüfen.
VII. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Ergebnisse ab, wobei die Unterschiede in den Rangfolgen der verschiedenen Indizes diskutiert und auf die verschiedenen methodischen Ansätze zurückgeführt werden.
Investitionsklima, Indikator, World Investment Climate, WIC, Doing Business, Schwellenländer, Entwicklungsländer, Datenverfügbarkeit, volkswirtschaftliche Relevanz, Produktivität, Investitionen, Transformation, Rangfolge, Unternehmensumfeld, Benchmark.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der mathematischen Entwicklung eines Investitionsklimaindikators, der speziell auf Schwellen- und Entwicklungsländer zugeschnitten ist, indem bestehende Datenquellen der Weltbank genutzt werden.
Die zentralen Themen umfassen die Messung unternehmerischer Standortbedingungen, die statistische Aufbereitung von Umfragedaten und der Vergleich dieser mit anderen international anerkannten wirtschaftlichen Rankings.
Ziel ist es, Investoren ein Instrument zur Hand zu geben, mit dem sich die Attraktivität von Standorten in Schwellen- und Entwicklungsländern schnell und effizient anhand eines aggregierten Indikators vergleichen lässt.
Es wird eine quantitative Datenanalyse angewandt, die eine Prüfung auf Datenverfügbarkeit, eine Normierung der heterogenen Daten mittels eines speziellen Umrechnungsfaktors und die anschließende Bildung arithmetischer Mittelwerte zur Indexbildung umfasst.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung der WIC-Datenstruktur, die kritische Prüfung der Datenqualität, die Beschreibung der Umrechnungsformeln und den empirischen Vergleich mit dem Doing-Business-Index.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Investitionsklima, WIC (World Investment Climate), Standortqualität und Indikatorenberechnung geprägt.
Aufgrund von zu vielen fehlenden Werten („missing values“) in den Datensätzen der Weltbank wurden Länder, die nicht über eine ausreichende Datenbasis verfügten, aus dem Berechnungsmodell entfernt, um die Verzerrung der Ergebnisse zu minimieren.
Während sich der Doing-Business-Bericht auf standardisierte Fallbeispiele und administrative Hürden konzentriert, basiert der hier entwickelte Indikator stärker auf den direkten Rückmeldungen von Unternehmern über ihr tatsächliches wirtschaftliches Umfeld.
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