Examensarbeit, 2002
158 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Einstellung
2.1 Reiz-Reaktions-Theorien
2.2 Soziales Objekt
2.3 Das Dreikomponentenmodell der Einstellung
2.4 Das eindimensionale Modell der Einstellung
2.5 Grundlage der empirischen Untersuchung
2.6 Was ist Einstellung zum Chemieunterricht?
3 Einstellung zum Chemieunterricht
4 Ursachen für die negative Einstellung zum Chemieunterricht
4.1 Image der Chemie
4.2 Lehrerpersönlichkeit
4.3 Alltagsbezug
4.4 Schwierigkeit
5 Die chemische Symbolsprache
5.1 Die chemische Fach- und Symbolsprache
5.2 Was bedeutet der Begriff Symbol?
5.3 Abkürzungen
5.4 Mehrdeutigkeit
5.5 Abstraktion
5.5.1 Kognitive Entwicklung nach PIAGET
5.5.2 Unterrichtsmethoden
5.6 Schülervorstellungen
5.6.1 Stoffe als Eigenschaftsträger
5.6.2 Kontinuum
5.6.3 Vernichtung von Stoffen
5.6.4 Ionen und Ionengitter
5.7 Zusammenfassung
6 Untersuchungsziele
7 Konzeption der Untersuchung
7.1 Die Stichprobe
7.2 Konzeption des Untersuchungsinstruments
7.2.1 Fragebogen zum Verständnis der chemischen Symbolsprache
7.2.2 Fragebogen zur Einstellung zum Chemieunterricht und zur chemischen Symbolik
7.3 Konzeption der Auswertung
7.3.1 Fragebogen zum Verständnis der chemischen Symbolsprache
7.3.2 Fragebogen zur Einstellung zum Chemieunterricht und zur chemischen Symbolik
7.3.3 Überprüfung der Hypothesen
7.4 Durchführung der Untersuchung
8 Ergebnisse und Diskussion
8.1 Lösungen der Aufgaben
8.2 Zusammenfassung der Lösungen
8.3 Verständnis der chemischen Symbolsprache
8.4 Einstellung zum Chemieunterricht
8.5 Einstellung zur chemischen Symbolsprache
8.6 Überprüfung der Hypothesen
8.6.1 Verständnis der chemischen Symbolik und Einstellung zum Chemieunterricht
8.6.2 Verständnis der chemischen Symbolik und Einstellung zur Symbolik
8.6.3 Einstellung zur chemischen Symbolik und Einstellung zum Chemieunterricht
8.6.4 Zusammenfassung
8.7 Kommentare zur chemischen Symbolik und zum Chemieunterricht
9 Perspektiven für den Chemieunterricht
9.1 Einstellungen
9.2 Die chemische Symbolik
9.2.1 Veranschaulichung von Symbolen durch konkrete Strukturmodelle
9.2.2 Vorteile des strukturorientierten Chemieunterrichts
9.3 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Verständnis der chemischen Symbolsprache und der Einstellung von Schülern der 9. und 10. Jahrgangsstufe zum Chemieunterricht, um Möglichkeiten für eine effizientere und attraktivere Unterrichtsgestaltung zu identifizieren.
Die chemische Symbolsprache
Einzelne Wissenschaften bedienen sich fachspezifischer Wissenschaftssprachen. So haben auch Chemiker ihre eigene Fachsprache, die ein begriffliches Instrumentarium bietet, beobachtete Phänomene oder wissenschaftliche Ergebnisse der Chemie oder des Chemieunterrichts klar und eindeutig dazustellen, zu deren Formulierung die Gemein- oder Alltagssprache keine oder nur unzureichende Ausdrucksmöglichkeiten bietet (VOLLMER, 1980).
„Doch über das Verhältnis von Sprache und Fachsprache sowie über deren vielfach unreflektierten Gebrauch im Unterricht scheint weder bei den Lehrern, die als ‚Fachleute’ Chemie- oder Physik an den Schulen unterrichten, noch in der wissenschaftlichen Diskussion ein Problembewußtsein vorhanden zu sein“ (BAUER/NASE, 1983, S. 128). Der Wissenschaftler sollte sich der Verständlichkeit seiner Wissenschaftssprache bewusst sein und vor allem seine sprachlichen Mittel sach- und adressatengerecht wählen. Denn eine solche Fachsprache des Experten, hier des Lehrers, kann für Verwirrung gegenüber dem Laien, hier dem Schüler, sorgen, wenn sie dem Kenntnisstand und der fachwissenschaftlichen Entwicklung des Schülers nicht angepasst ist (HALLPAP/KLEIN/LUX, 1997).
1 Einleitung: Einführung in die Problematik der negativen Einstellung gegenüber dem Chemieunterricht und Definition des Untersuchungsgegenstandes.
2 Einstellung: Darstellung der sozialpsychologischen Grundlagen und Begründung der Wahl des Dreikomponentenmodells von ROSENBERG und HOVLAND.
3 Einstellung zum Chemieunterricht: Überblick über bisherige empirische Forschungsergebnisse zur Beliebtheit des Chemieunterrichts bei Jugendlichen.
4 Ursachen für die negative Einstellung zum Chemieunterricht: Diskussion von Faktoren wie Image der Chemie, Lehrerpersönlichkeit und Alltagsbezug.
5 Die chemische Symbolsprache: Analyse der Schwierigkeiten beim Verständnis chemischer Symbole, einschließlich kognitiver Aspekte und Schülervorstellungen.
6 Untersuchungsziele: Herleitung der Forschungsfragen und Formulierung der Arbeitshypothesen für die empirische Untersuchung.
7 Konzeption der Untersuchung: Beschreibung der Stichprobe, des methodischen Aufbaus der Fragebögen und der Auswertungsstrategien.
8 Ergebnisse und Diskussion: Ausführliche Analyse der erhobenen Daten, Kategorisierung der Schülerantworten und Überprüfung der Hypothesen.
9 Perspektiven für den Chemieunterricht: Ableitung konkreter Empfehlungen für eine strukturorientierte Unterrichtspraxis zur Verbesserung des Verständnisses und der Einstellung.
Chemieunterricht, Einstellung, chemische Symbolsprache, Schülervorstellungen, Fachbeliebtheit, Strukturmodelle, empirische Untersuchung, Fachsprache, Verständnis, Motivationsforschung, Kognitive Entwicklung, Lernpsychologie, Unterrichtsmethoden, Modellbildung, Sekundarstufe
Die Arbeit untersucht, ob und inwiefern Schwierigkeiten beim Verständnis der chemischen Symbolsprache mit einer negativen Einstellung von Schülern zum Chemieunterricht korrelieren.
Die zentralen Felder umfassen die Einstellungsforschung in der Psychologie, die Fachdidaktik der Chemie, die Analyse von Lernschwierigkeiten bei der Symbol- und Formelsprache sowie die Bedeutung von Strukturmodellen für den Unterricht.
Das primäre Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen dem Verständnis chemischer Symbole und der Haltung der Schüler zum Fach aufzudecken, um durch entsprechende pädagogische Anpassungen (z.B. strukturorientierter Unterricht) das Fach Chemie attraktiver zu gestalten.
Die Untersuchung kombiniert quantitative und qualitative Ansätze der empirischen Sozialforschung, insbesondere durch Fragebögen, die eine Bewertung von Aussagen sowie die Analyse von Freitextantworten und Zeichnungen zur Stoffdarstellung ermöglichen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Einstellungs- und Symboltheorie sowie einen empirischen Teil, in dem die Ergebnisse der Befragung von Schülern der 9. und 10. Jahrgangsstufe analysiert und diskutiert werden.
Kernbegriffe sind chemische Symbolsprache, Einstellung zum Chemieunterricht, Fachbeliebtheit, Schülervorstellungen und strukturorientierte Unterrichtskonzeptionen.
Die Arbeit zeigt, dass Strukturmodelle als Brücke zwischen Phänomenen und abstrakten Symbolen dienen können, um Schülern ein besseres Verständnis für den Aufbau der Materie zu vermitteln.
Es konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Verständnis der Symbolsprache und der Einstellung zum Chemieunterricht nachgewiesen werden, wohl aber ein Zusammenhang zwischen der Einstellung zur Symbolsprache und der Einstellung zum Chemieunterricht.
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