Hausarbeit, 2007
16 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Biomechanik
1.2 Ziel der Hausarbeit
2 Hauptteil
2.1 Einführung in die Fragestellung
2.2 Die Laufkippe und ihre Bewegungsmerkmale
2.3 Grundidee der Untersuchung
2.4 Die Lerngruppe
2.5 Planung und Dokumentation der Unterrichtsstunde
2.6 Präsentation und Auswertung der Ergebnisse
3 Reflexion und kritische Auswertung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, inwieweit biomechanische Prinzipien – insbesondere die gezielte Verlagerung des Körperschwerpunkts – den Lernprozess bei der Laufkippe im Geräteturnen unterstützen können und ob durch dieses Verständnis ein effektiverer Lernfortschritt erzielt wird.
2.2 Die Laufkippe und ihre Bewegungsmerkmale
Kippen sind Bewegungen vorwärts oder rückwärts mit aufwärts gerichteter Beschleunigung der Körpermasse, wobei es eine feste Drehachse gibt um die der Körper in der horizontalen rotiert. Das Trägheitsmoment dieser Rotation kann durch Verlagerung des KSP verringert.
Vorbereitungsphase: Mit gestrecktem Körper schwingt man im Ristgriff nach vorne, wobei besonders darauf zu achten ist, dass die Arme gestreckt bleiben und nach Durchschwingen der Senkrechten beugt man das Hüftgelenk.
Hauptfunktionsphase: Aus der kompletten Streckung werden die Fußristen an die Reckstange geführt, wobei das Gesäß so weit wie möglich unten bleibt. Beim Zurückschwingen wird das Hüftgelenk schnellkräftig gestreckt und die Beine werden nach vorne oben geschoben. Bevor das Hüftgelenk vollständig gestreckt ist, wird die Bewegung abgebremst und der Impuls des Beinschwungs auf den Rumpf übertragen. Dadurch näher sich der KSP der Reckstange an. Dies führt zur Verringerung des Trägheitsmoment.
Endphase: Der so erzeugte Schwung wird nun genutzt um den Oberkörper mit gestreckten Armen in den Stütz zu bringen. Diese Stützhalte ist im Geräteturnen wichtige Ausgangsposition für viele elementare Bewegungsabläufe.
1 Einleitung: Definiert die Biomechanik als wissenschaftliche Disziplin und erläutert die Zielsetzung der Hausarbeit, den Nutzen biomechanischer Prinzipien für das Erlernen der Laufkippe zu untersuchen.
2 Hauptteil: Beschreibt die theoretischen Grundlagen der Laufkippe, die Planung der Unterrichtsstunde mit Vorübungen sowie die praktische Durchführung und detaillierte biomechanische Auswertung der Versuche mittels Videoanalyse.
3 Reflexion und kritische Auswertung: Analysiert den Erfolg der Untersuchung, diskutiert auftretende Schwierigkeiten wie Zeitdruck und mangelnde Ernsthaftigkeit der Probanden und bewertet das Potenzial eines schulischen Rahmens für solche Experimente.
Biomechanik, Laufkippe, Körperschwerpunkt, KSP, Geräteturnen, Sportunterricht, Bewegungsanalyse, Stützhalte, Impulserhaltung, Drehachse, Trägheitsmoment, Bewegungsmerkmale, Videoauswertung, Sportmotorik, Schulsport.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der praktischen Anwendung sportbiomechanischer Erkenntnisse, speziell der Körperschwerpunktverlagerung, beim Erlernen des Turnelements "Laufkippe".
Die zentralen Felder umfassen die Sportbiomechanik, die geräteturnerische Methodik und die empirische Bewegungsanalyse in einer praxisorientierten Lernumgebung.
Ziel ist es zu belegen, ob das Verständnis und die gezielte Anwendung biomechanischer Prinzipien – konkret die Verlagerung des KSP – das Erlernen der Laufkippe messbar verbessert.
Die Arbeit nutzt die Videoanalyse mit einer entsprechenden Software, um Bewegungsabläufe von Probanden mit einer biomechanischen Soll-Grafik zu vergleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Laufkippe, die Planung von Vorübungen und die Einzelauswertung von Bewegungsdaten verschiedener Probanden.
Die wichtigsten Begriffe sind Laufkippe, Biomechanik, Körperschwerpunkt (KSP), Bewegungsanalyse und Geräteturnen.
Der Autor führt dies auf den Zeitdruck, die hohe Komplexität der Bewegung sowie eine mangelnde Ernsthaftigkeit innerhalb der studentischen Übungsgruppe zurück.
Schüler bieten durch das bestehende Lehrer-Schüler-Verhältnis mehr Respekt als Autoritätspersonen, mehr Zeit durch Doppelstunden und eine höhere Konstanz im regelmäßigen Unterricht.
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