Magisterarbeit, 2011
97 Seiten, Note: 1,8
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem philosophischen Begriff der Staatsbürgerschaft und untersucht dessen theoretische Entwicklung sowie die praktische Umsetzung am Beispiel der Unionsbürgerschaft.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz der Staatsbürgerschaft in aktuellen politischen Debatten verdeutlicht und die Zielsetzung der Arbeit darlegt. In Kapitel 2 werden die wichtigsten philosophischen Perspektiven auf die Staatsbürgerschaft vorgestellt, darunter die Vertragstheorie (Hobbes, Locke, Rousseau), die Gerechtigkeit (Platon, Aristoteles, Rawls), die Sittlichkeit (Platon, Hegel) und die Freiheit (Kant, Mill). Es wird gezeigt, wie sich der Begriff der Staatsbürgerschaft in diesen philosophischen Ansätzen entwickelt hat und welche zentralen Aspekte dabei im Vordergrund stehen.
Kapitel 3 widmet sich der Unionsbürgerschaft als einem konkreten Beispiel für die praktische Umsetzung des staatsbürgerlichen Gedankens. Es werden die historische Entwicklung der Unionsbürgerschaft, ihre Definition sowie die ihr innewohnenden Rechte und Pflichten erläutert.
Kapitel 4 vergleicht die Unionsbürgerschaft mit der traditionellen Staatsbürgerschaft und analysiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Konzepte.
Kapitel 5 diskutiert kritische Punkte und neue Ansätze im Zusammenhang mit der Staatsbürgerschaft. Hier werden verschiedene Perspektiven und Argumentationslinien vorgestellt, die die Gültigkeit und die Umsetzung des Staatsbürgerschaftskonzepts in Frage stellen.
Staatsbürgerschaft, Unionsbürgerschaft, Vertragstheorie, Gerechtigkeit, Sittlichkeit, Freiheit, Rechte, Pflichten, politische Praxis, theoretische Entwicklung, praktische Umsetzung, Vergleich, Kritik, neue Ansätze.
Der Begriff entwickelte sich aus philosophischen Modellen der Vertragstheorie (Hobbes, Locke, Rousseau) sowie Konzepten von Gerechtigkeit (Aristoteles, Rawls) und Freiheit (Kant, Mill).
Während die Staatsbürgerschaft an einen Einzelstaat gebunden ist, ergänzt die Unionsbürgerschaft diese um Rechte und Pflichten auf Ebene der Europäischen Union.
Dazu gehören unter anderem das Aufenthaltsrecht, das Wahlrecht zum Europäischen Parlament sowie diplomatischer Schutz, aber auch bindende Pflichten gegenüber der Gemeinschaft.
Gerechtigkeit dient als Maßstab für kooperierende Bürger. Die Arbeit beleuchtet Ansätze von Platon bis Rawls, um die Rechtfertigung staatlicher Ordnung zu erklären.
Die Umsetzung erfolgt durch Verträge von Schengen bis Lissabon, die den rechtlichen Rahmen für die Freizügigkeit und Teilhabe innerhalb der EU bilden.
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