Bachelorarbeit, 2010
42 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Abgrenzung der Fragestellung
1.2 Gang der Arbeit
2. Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen der Arbeit
2.1 Definitorische Grundlagen der Authentizität
2.1.1 Authentizität als Untersuchungsgegenstand
2.1.2 Ausprägungen und Formen von Authentizität
2.2 Theoretische Bezugsrahmen
2.2.1 Informationsökonomischer Bezugsrahmen
2.2.2 Verhaltenswissenschaftlicher Bezugsrahmen
2.2.3 Zusammenfassung der Beiträge der theoretischen Bezugsrahmen als Ursachenerklärung der Wahrnehmung von Authentizität durch Konsumenten
3. Authentizität im Rahmen der Kommunikationspolitik als Gegenstandsbereich des Marketings
3.1 Konzeptionelle Vorbemerkungen
3.2 Grundlagen und Ziele der Kommunikationspolitik
3.3 Authentizität als Instrument der Kommunikationspolitik
3.3.1 Definitorische Grundlagen der Authentizität als Kommunikationsinstrument
3.3.2 Die Nachfrage nach Authentizität aufseiten der Konsumenten
3.3.3 Das Angebot an Authentizität aufseiten der Produzenten
3.4 Zusammenhänge zwischen Markenimageattributen und wahrgenommener Authentizität
3.5 Die Wirkung und Beurteilung von Authentizität in der Werbung
4. Zusammenfassung der Ergebnisse und Implikationen für die Unternehmenspraxis
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Wirkungsweise des Authentizitätsbegriffs innerhalb der Marketing-Kommunikationspolitik. Ziel ist es, zu analysieren, wie Konsumenten Authentizität wahrnehmen, welche Rolle dieses Konstrukt bei Kaufentscheidungen spielt und wie Unternehmen durch gezielte Signale Authentizität als strategisches Instrument einsetzen können, um sich in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu differenzieren.
3.3.1 Definitorische Grundlagen der Authentizität als Kommunikationsinstrument
Die Ausgangspunkte konventioneller und authentischer Werbung scheinen vorerst sehr ähnlich. Das Ziel beider Werbetypen begründet sich zunächst darin, Konsumentenbedürfnisse zu befriedigen und Kunden zum Kauf zu animieren. Doch während konventionelle Werbung die Gestaltung marketingpolitischer Maßnahmen an dem tatsächlich beobachtbaren und erfassbaren Kauf- und Konsumentenverhalten ausrichtet und sich ausschließlich an den Bedürfnissen der Zielgruppen orientiert, vollzieht sich der Prozess der Gestaltung authentischer Werbung deutlich näher am Produkt selbst.
Bei authentischer Werbung als Instrument der Kommunikationspolitik geht es darum, ehrlich zu sein, glaubwürdig zu erscheinen und Konsumenten genau den Nutzen zu erbringen, der in der Werbung versprochen wird. Authentische Werbung nutzt als Ausgangsbasis daher nicht allein die Bedürfnisse der Konsumenten, um die Aussagen ihrer Produkte daran anzupassen, sondern stützt sich in einem ersten Schritt auf das Produkt und dessen Eigenschaften selbst. Die angesprochene Zielgruppe wird auch hier vorher festgelegt und spezifisch segmentiert, nur so kann auf die individuellen Bedürfnisse der Konsumenten eingegangen werden. Im Vordergrund steht dabei die Ehrlichkeit. Das Produkt verspricht in der Werbung nichts, was es nach dem Kauf und während des Konsums nicht halten kann.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Authentizität im Marketing ein und grenzt die Fragestellung sowie den inhaltlichen Aufbau der Arbeit ab.
2. Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen der Arbeit: Das Kapitel erläutert die definitorischen Grundlagen der Authentizität und verknüpft diese mit informationökonomischen sowie verhaltenswissenschaftlichen Bezugsrahmen zur Erklärung der Wahrnehmung.
3. Authentizität im Rahmen der Kommunikationspolitik als Gegenstandsbereich des Marketings: Hier wird Authentizität als strategisches Instrument der Markenkommunikation analysiert, wobei besonders die Angebots- und Nachfrageseite sowie die Auswirkungen von Markenimageattributen untersucht werden.
4. Zusammenfassung der Ergebnisse und Implikationen für die Unternehmenspraxis: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und leitet daraus konkrete Handlungsanweisungen für die Praxis der Unternehmenskommunikation ab.
Authentizität, Markenkommunikation, Marketing, Konsumentenverhalten, Werbewirkung, Markenimage, Informationsökonomie, Verhaltenswissenschaften, Glaubwürdigkeit, Markenidentität, Marketing-Mix, Signalisierung, Vertrauen, Unternehmenspraxis, Konsumentenwahrnehmung.
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Authentizität als zentralem Konstrukt innerhalb der heutigen Markenkommunikation und der strategischen Markenführung.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Authentizität, den psychologischen Faktoren der Wahrnehmung durch den Konsumenten sowie den Möglichkeiten der authentischen Signalisierung durch Unternehmen.
Ziel ist es, die Bedeutung von Authentizität für die Konsumentenmeinungsbildung herauszustellen und daraus abzuleiten, wie Unternehmen dieses Konstrukt zur Verbesserung ihrer Kommunikationswirkung nutzen können.
Die Arbeit stützt sich auf theoretische Ansätze aus der Informationsökonomie (Signaling/Screening) sowie verhaltenswissenschaftliche Konstrukte wie Einstellungen und Werte.
Der Hauptteil analysiert, wie Authentizität als Instrument der Kommunikationspolitik eingesetzt wird, beleuchtet Paradoxien wie Offenbarung versus Verschleierung und untersucht die Wirkung auf das Konsumentenverhalten.
Kernbegriffe sind Authentizität, Markenkommunikation, Konsumentenverhalten und Glaubwürdigkeit.
In einer von "Werbeflut" und Schnelllebigkeit geprägten Welt suchen Konsumenten nach "echten" Werten und Orientierung; Authentizität hilft dabei, Vertrauen bei den Zielgruppen aufzubauen.
Ja, die Arbeit stellt heraus, dass auch Massenprodukte Authentizität vermitteln können, sofern das Unternehmen einen eigenen Stil vertritt und seine Zielgruppen authentisch anspricht.
Die Arbeit argumentiert, dass Authentizität sich nicht zwingend auf die Abwesenheit von Konstruktion bezieht, sondern darauf, dass der Hintergrund und die Absichten des Objekts als "wahr" und glaubwürdig empfunden werden.
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