Bachelorarbeit, 2010
87 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Das Konzept „Unternehmensreputation“
2.1 Entstehung von Reputation aus subjektiven Wahrnehmungen
2.2 Reputation als wichtige Unternehmensressource
2.2.1 Unterstützungspotentiale der Stakeholder
2.2.2 Beziehungen zwischen Reputation und finanzieller Unternehmensleistung
2.3 Reputationsmanagement
2.4 Fazit
3 Reputationsrankings als Form der Reputationsmessung
3.1 Methodik zur Erstellung von Reputationsrankings
3.2 Kritik an Reputationsrankings
3.3 Reputationsrankings diverser Wirtschaftszeitschriften
3.3.1 Financial Times - World´s Most Respected Companies
3.3.2 Wall Street Journal Asia - Asia´s 200 Most Admired Companies
3.3.3 Manager Magazin - Imageprofile
3.3.4 Fortune - World´s Most Admired Companies
3.3.5 Management Today - Britain´s Most Admired Companies
3.4 Reputationsrankings des Reputation Institutes
3.4.1 Reputationsquotient
3.4.2 RepTrak / Global Reputation Pulse
3.5 Vergleich von Reputationsrankings
3.6 Fazit
4 Analyse von Reputationsrankings
4.1 Methodische Vorgehensweise der Analyse
4.1.1 Zur Analyse verwendete Reputationsdaten
4.1.2 Statistische Analysemethoden
4.2 Einfluss der Wirtschafts- und Finanzkrise auf Reputationswerte
4.2.1 Britain´s Most Admired Companies
4.2.2 World´s Most Admired Companies
4.2.3 Global Reputation Pulse
4.3 Analyse der Beziehungen zwischen Reputation und finanzieller Unternehmensleistung
4.4 Fazit
5 Schlussbetrachtung
Die Arbeit analysiert nationale und internationale Reputationsrankings und untersucht deren methodische Eignung zur Messung der Unternehmensreputation. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, ob sich die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise in den Reputationsdaten der Bankenbranche niederschlagen und inwieweit ein kausaler Zusammenhang zwischen Unternehmensreputation und finanzieller Performance empirisch nachweisbar ist.
1 Einleitung
Der erhöhte Wettbewerb innerhalb der zunehmend globalisierten Wirtschaftsmärkte bedingt national und international tätige Unternehmen nach Mitteln und Wegen zu suchen, um ihre Marktposition zu halten beziehungsweise zu verbessern. Hierzu sind nachhaltige Unternehmensressourcen notwendig, die eine dauerhafte Differenzierung von Wettbewerbern ermöglichen. Desweiteren stehen unternehmerische Aktivitäten unter anderem durch die steigende Medialisierung der Gesellschaft vermehrt im Vordergrund des öffentlichen Interesses. Zur Entwicklung und Umsetzung effektiver Strategien sind Unternehmen auf Instrumente angewiesen, die es ermöglichen, die Meinungen und Bedürfnisse der Öffentlichkeit und deren Beurteilungen der Unternehmensleistungen zu erfassen.
Um die Anforderungen von Markt und Gesellschaft zu erfüllen, wird für Unternehmen der Begriff „Reputation“ immer bedeutender, der im Allgemeinen den öffentlichen Ruf eines Unternehmens beschreibt. Mit Blick auf die Wirtschaftsmärkte kann eine gute Reputation einen enormen Differenzierungs- und Erfolgsfaktor für Unternehmen darstellen. In Bezug auf die Erfassung gesellschaftlicher Interessen und Meinungen ist die Messung der Reputation relevant. Diesbezüglich sind in der praktischen Anwendung so genannte „Reputationsrankings“ weit verbreitet, die Ranglisten darstellen, in denen Unternehmen nach den Ausprägungen der Reputationswerte geordnet und die größtenteils von Publikationen wie „Manager Magazin“ und „Fortune“ konzipiert und veröffentlicht werden. Zur Erstellung dieser Ranglisten wird in der Regel eine bestimmte Personengruppe, beispielsweise Manager, zu ihren persönlichen Einschätzungen bezüglich einer Auswahl von Unternehmen und zu verschiedenen Aspekten der Unternehmensleistung befragt, zum Beispiel zur Qualität von Produkten und Services. Zur Quantifizierung der subjektiven Einschätzungen beurteilen die Befragungspersonen die Unternehmen auf einer Skala und die sich ergebenden Skalenwerte können als Reputationsmaße der Unternehmen interpretiert werden. Die Daten lassen sich für detaillierte Analysen der Unternehmensleistung nutzen, um zum Beispiel Bereiche zu identifizieren, in denen die Leistungen des betreffenden Unternehmens als unzureichend angesehen werden und in denen für dieses Unternehmen entsprechend Handlungsbedarf besteht. Dadurch ist eine zielgerichtete Anpassung der Unternehmensstrategie möglich. Trotz Kritik bezüglich der Validität und Reliabilität dieser Erhebungen zur Messung der komplexen Reputation, sind die Daten Bestandteil vieler weiterführender wissenschaftlicher Studien.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Unternehmensreputation im globalen Wettbewerb und führt in die Thematik der Reputationsrankings als Messinstrumente ein.
2 Das Konzept „Unternehmensreputation“: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Reputation als subjektive Wahrnehmung sowie ihre Rolle als strategische Ressource und die Notwendigkeit des Reputationsmanagements.
3 Reputationsrankings als Form der Reputationsmessung: Hier werden die Methodik, Kritikpunkte sowie konkrete Beispiele für Reputationsrankings von Wirtschaftsmedien und dem Reputation Institute vorgestellt und verglichen.
4 Analyse von Reputationsrankings: Dieses Kapitel führt die empirische Datenanalyse durch, um den Einfluss der Finanzkrise auf Bankenreputationen sowie den Zusammenhang zwischen Reputation und finanzieller Leistung zu prüfen.
5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, einer kritischen Würdigung der Analyse sowie dem Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Unternehmensreputation, Reputationsrankings, Reputationsmanagement, Stakeholder, Finanzkrise, Bankenbranche, Market-to-Book Value, Quantitative Analyse, Varianzanalyse, Regressionsanalyse, Unternehmensleistung, Reputation Institute, Messmethode, Wahrnehmung, Wettbewerbsvorteil
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmensreputation gemessen wird und ob diese Messungen verlässliche Rückschlüsse auf die Unternehmensleistung und die Auswirkungen von Krisen zulassen.
Die zentralen Themen sind der theoretische Reputationsbegriff, die methodische Analyse von Reputationsrankings durch Medien und Institute sowie der Zusammenhang zwischen Reputation und finanzieller Performance.
Das Hauptziel ist es, die Eignung verschiedener Reputationsrankings zu bewerten und zu untersuchen, ob sich die Wirtschafts- und Finanzkrise negativ auf die Reputationswerte von Banken auswirkt.
Die Autorin kombiniert eine deskriptive Analyse der Rankings mit statistischen Verfahren wie der einfaktoriellen Varianzanalyse (ANOVA) und multiplen Regressionsanalysen, um Kausalitäten zu prüfen.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den Unterschieden zwischen Publikationsrankings und den Ansätzen des Reputation Institutes (RepTrak) sowie der empirischen Untersuchung von Bankendaten im Kontext der Finanzkrise.
Wichtige Begriffe sind Unternehmensreputation, Reputationsrankings, Stakeholder, Finanzkrise, Market-to-Book Value und statistische Datenanalyse.
Die Analysen zeigen, dass insbesondere während der Finanzkrise signifikante Vertrauenseinbußen bei einzelnen Banken wie der Royal Bank of Scotland auftraten, was durch negative Medienberichte und Staatshilfen verstärkt wurde.
Die durchgeführten Regressionsanalysen konnten keinen signifikanten direkten Zusammenhang zwischen der Reputation und dem finanziellen Erfolg (gemessen am Market-to-Book Wert) bestätigen, was die Komplexität dieser Beziehung unterstreicht.
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